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Der Jude · 1920-01-01 · Heft 5-6 · p. 331

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Journal
Der Jude
Volume
5 (1920-1921)
Issue
Heft 5-6
Article
Briefe zur Vorgeschichte der "Chibath-Zion"
Date
1920-01-01
Page
331 (sequence 5)
Language
German
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Briefe zur Vorgeschichte der „Chibath-Zion" 331 haben in Ihrem Werke auch des von uns herausgegebenen „Drischat Zion" freundlich erwähnt und ich bedauerte tief, daß Sie von unserm in demselben mehrfach erwähnten Vereine gar keine Notiz zu nehmen für gut fanden, wenn es nicht in etwas zu vornehmer Weise die Stelle Ihres Buches andeuten soll: „Schon sehe ich die Gesellschaft, welche ein frommer jüdischer Patriot" (S. 120). Sie haben auch die Nummer des Hamagid vom 26. März gelesen und die unsern Verein betreffende Anmerkung ignoriert. Sicher haben Sie Gründe zu diesem Schweigen, und ob dieselben edel sind, darüber richte Gott! — Ich habe Ihr Werk, weil es viel Gutes wirken kann, öffentlich empfohlen, sowohl in meinem gedruckten Aufrufe, welcher vor etwa einem Monat an viele hundert Gemeinden gesandt wurde, als auch in der Beilage zu der weitverbreiteten Allgemeinen Zeitung des Judentums Nr. 34, welche ich Ihrer gütigen Beachtung empfehle. Sind Sie wirklich ein echter jüdischer Patriot, so werden Sie, wie Rabbi Hirsch Kalischer, unsern Verein mit Freuden begrüßen und die Macht Ihres Genies mit unsern Anstrengungen vereinen. Nur Einigkeit macht stark! - Sie können unserm Vereine und durch ihn unserm Volke viel nützen, wenn Sie nicht wiederum, wie in der Angelegenheit von Damaskus, sich von fremden Rücksichten leiten lassen (S. 23). Mit Vergnügen werden wir Ihnen auf die Leitung unseres Vereins den Einfluß gewähren, zu welchem Ihre Talente und Ihr Eifer Sie berechtigen. Es würde mir angenehm sein, wenn Sie mir gefälligst mitteilen wollten, welche Schritte Sie für das Gedeihen unseres Unternehmens jetzt für ratsam halten und in welcher Weise Sie vielleicht geneigt wären, unsere Bemühungen zu unterstützen. An unserer Dankbarkeit wird es nicht fehlen. — Wir unsererseits beabsichtigen jetzt die Ausgabe einer großen Anzahl von Aktien, durch welche wir hoffen, innerhalb zwei Jahren über sehr bedeutende Mittel verfügen zu können. Um Ihre wohlgeneigte Antwort bittet hochachtungsvoll Dr. H. Lorje, Generaldirektor des Kol onisations-Vereins für Palästina. II. Frankfurt a. 0., d. 14. Sept. 1862. Herrn Dr. M. Heß, Wohlgeboren. Hochgeehrter Herr Doktor! Ihr wertes Schreiben vom 31. August hat mich sehr erfreut, da es den Verdacht zerstreute, welchen ich gegen Sie hegte. Sie gestehen selbst, daß der Schein gegen Sie sprach und ich hoffe deshalb auf vollständige Amnestie. Über Ihren Beitrag erhatten Sie anbei die statutenmäßige Quittung, Möge hr Gesundheitszustand Ihnen recht bald gestatten, unserm Vereine, als dessen

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