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Der Jude · 1918-01-01 · Heft 5-6 · p. 301

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Journal
Der Jude
Volume
2 (1917-1918)
Issue
Heft 5-6
Article
Die jüdische Rasse
Date
1918-01-01
Page
301 (sequence 3)
Language
German
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Die jüdische Rasse 301 Schlechtersein, worüber zwischen den Rassen stracks toller Zank entsteht, jeder noch so schwachsinnige Streitkopf recht hat in seinem Gerede und Kollektivverleumdungen sich festsetzen und Vorurteile, die auch in den Besseren und Vernünftigeren wohl abgekühlt, aber nur in äußerst wenigen durch wahrhafte Anschauung der allgemein menschlichen Natur und durch prinzipielles Denken zersetzt und ganz vernichtet werden. Für Gut und Schlecht der Rassen besitzen wir, die wir selber einer Rasse angehören, keinen Maßstab der Wertung; das ist das Einzige, was sich von den Rassentheoretikern lernen läßt, die allesamt davon überzeugt sind, daß die Rasse, zu welcher sie sich rechnen, die beste sei. Ebenso schwer fällt uns für unsre Rassen in Hinsicht auf ihren Kultureinfluß die Bestimmung des Vorteilhaften und Ungünstigen; weswegen ich hier auch nur behaupte, die Juden hätten die stärkste geistige Wirkung ausgeübt. Es ist also nur von der Intensität der Wirkung die Rede. Die von den Juden ausgegangene unvergleichlich stärkste Kulturwirkung oder das Christentum wollen wir vorerst beiseite lassen, weil davon später in einem anderen Zusammenhange passender geredet werden kann und geredet werden soll. Der erste Teil unsres Satzes aber, der den Juden nach ihrer physischen Äußerlichkeit die Mitte unter den Rassen anweist, muß nun hier seine nähere Erläuterung erfahren. Ich beginne damit, indem ich auf die Judenähnlichkeit von Nichtjuden aller Rassen und auf die Ähnlichkeit von Juden mit allen möglichen spezifischen Rassentypen hinweise. Unter den Germanen gibt es Germanen, die furios aussehen wie Juden, unter den Romanen noch mehr solcher Typen von jüdischem Gepräge. Stratz sagt: ,,Schon in Spanien wundert man sich über die zahlreichen jüdischen und judenähnlichen Gesichter, im Norden Afrikas glaubt der Europäer unter lauter Juden zu sein und ist nicht imstande, den echten Juden von den anderen Mitgliedern des dritten Zweiges zu unterscheiden. Dasselbe ist der Fall, wenn er im Osten Europas über die Balkanhalbinsel nach Kleinasien vordringt. Ebenso wie die meisten Spanier machen auch die Türken und Griechen auf den Nordeuropäer einen jüdischen Eindruck. In Kleinasien ist es ebenso leicht, Juden mit nichtjüdischem als umgekehrt Nichtjuden mit jüdischem Gepräge zu finden/' Und was sagt man zur Judenähnlichkeit der Physiognomien von Negern und von Japanern? Über die letzten schreibt Ranke: „Während die Gesichter aus dem Volke in Japan für den Europäer etwas Fremdartiges und in der Regel wegen der uns anerzogenen ästhetischen Begriffe etwas Häßliches, oft Abstoßendes haben, begegnen wir unter den höheren Ständen nicht selten Gesichtern, die uns bekannt scheinen; man glaubt feine Judenphystognomien zu erkennen. Die eigentümlich gekrümmte Nase, die Gestalt der Oberlippe, die Andeutung von Prognathismus, die vorstehenden Augen bilden die wichtigsten Ähnlichkeitsmerkmale; solche Gesichter finden sich im ganzen Kriegs- und Hofadel bis zur kaiserlichen Familie hinauf da und dort zerstreut. Der mutmaßliche Thronerbe Japans hat ausgeprägt feine jüdische Gesichtszüge, und eine der schönsten Frauen Tokios würde in Europa unzweifelhaft für jüdischen Geblüts gehalten werden. Das Vorkommen derartiger Gesichter unter den herrschenden Klassen hat bekanntlich gewissen Autoren Veranlassung gegeben, die Japaner von den verlorenen zehn Stämmen Israels abzuleiten." Ten Kate (Intern. Zentralblatt f. Anthropologie 1902) schreibt: »Semitische Physiognomien findet man unter den verschiedensten Rassen, bei welchen eine nähere Verwandtschaft mit Semiten absolut ausgeschlossen ist.

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