Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Volume
- 16 (1937-1938)
- Issue
- 3 (12.1937)
- Date
- 1937-12-01
- Page
- Seite 10 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 10 JÜDISCHES GEMEINDEBLATT FÜR FRANKFURT No. 3 Dezember 1937 ff%WV0*^l V%I^B^P^ Bettstelten D^ctce tKoit^"" ^Pff% ^aa tlt I ■ B?W*HlWim undkKissen InletT Sfahl?o*rcoudi ■mfcl MCVlm^ I 19 m m MB Wll v Abteilung fOr Auswanderer Tel. 24965 Heben Porzellan-Decher Eitbe lia-Machon le-Madai ha-Jahdut be-Warschau. Plsma Instytutu Nauk Judaistycznych w Warszawie. Warszawa 1937. Das seit dem Jahre 1929 bestehende Institut für die Wissenschaft des Judentums, zu dessen Dozenten Männer, wie der Senator Universitätsprofessor Dr. Schorr, der Historiker Maier Balaban u. a. gehören, legt dm Bericht für die Studienjahre 1934/35 und 1935/36 vor, der die grosse und segensreiche Tätigkeit der Anstalt erweist. Wie in den vorangehenden Berichten sind auch diesem wissenschaftliche Arbeiten der Dozenten beigegeben. So enthält Nr. 8 die Arbeit von Abraham Weiß: Der babylonische Talmud, literarisch betrachtet (in hebräischer Sprache), Teil I. Nr. 9 Edmund Stein: Maimonides als jüdischer Aristoteliker (in polnischer Sprache). Beide Arbeiten erweisen die wissenschaftliche Methode, die an der Anstalt gelehrt wird. A. F. Therapie der Tuberkulose, herausgegeben von J. Berber ich — P. Spiro Im Verlag von Sijthoff, Leiden, ist ein grösseres WiCTk über die moderne Behandlung der Tuberkulose erschienen. In diesem Werk sind erstmalig die Grundlagen und die Durchführung der verschiedenen Behandlungsmethoden für jedes Spezialfach von einem erfahrenen Autor des betreffenden Gebietes bearbeitet worden. Als Mitarbeiter finden wir neben den beiden Herausgebern erfahrene Forscher. aus den verschiedensten Ländern. Aus unserer engeren Heimat sind der Herausgeber, Professor Dr. J. Berber ich, Frankfurt a. M., Professor Dr. Frankel, Heidelberg und Dr. H. Behrendt, Frankfurt a. M., beteiligt. Kulturarbeit des Monats Jean Das Schauspiel-Ensemble des Jüdischen Kulturbunds Hamburg unter der künstlerischen Leitung von Hans Buxbaum gastierte beim Jüdischen Kulturbund Rhein-Main und brachte im Grossen Saal des Saalbaus das Lustspiel „Jean" von Ladislaus Bus-Fekete zur Aufführung. Für die zahlreiche Zuhörerschaft bedeutete die Veranstaltung eines Theaterabends im Rahmen des Kulturbunds sichtlich die Erfüllung einer lange gehegten Erwartung und das flotte Spiel der Hamburger eine willkommene Entspannung aus dem lastenden Ernst der Zeit. Mehr war von den nicht sehr belangreichen Dialogen und Handlungen auf der Bühne nicht zu erwarten. Wenn es Absicht der Kulturbundleitung war, den Mitgliedern einige harmlos vergnügte Stunden zu bereiten, so darf sie mit Befriedigung auf diese erste Bühnenveranstaltung des Jahres zurückblicken. Da die für später angekündigten Schauspielabende gewichtigere Stücke nennen, wird auch der Teil des Publikums, der sich von den Kulturbundveranstaltungen Vermittlung nur hochwertiger Werke erhofft, befriedigt werden..— Die Darsteller des Hamburger Ensembles, vor allem Hans Heinz Friedeberg, konnten für ihre Leistungen herzlichen Beifall entgegennehmen. Diesen Beifall darf die Leitung des Kulturbundes auch auf sich beziehen, als Dank für die Entschiedenheit, mit der sie an die Erfüllung ihres reichen Programms geht. Gundersheimer |Pezember| Üj || ■ i ■ . JÜDISCHER KULTURBUND RHEIN-MAIN (Mitglied des Reidisverbandes der judischen Kulturbünde in Deutschland) OBERLINDAU 7 TELEFON 75321 Großer Saal des Saalbaus, 2Q3° Uhr Ungetanzte Tänze Vortrag mit musikalischen Erläuterungen von Dr. Anneliese Landau Am Flügel: Wolfgang Rose Vom 28. November bis 4. Dezemb.1937 Chanukkah- Kunstschau Jüdischer Künstler in den Räumen d. Firma Bamberger & Hertz, Zeil 114,1. Unkosfenbeitrag 20 Pfg. Kulturbund od. Reichsverbandsausweis mitbringen Donnerstag 16. Dez. Arnold Lazarus-Halle Quinckes»*. 26 Liesel Simon mit ihrem Kasperl- Theater Eintritt 40 Pfg. incl. Programm und Garderobe Kinder unter 14 Jahren ohne Ausweis zugelass.! i ■ ■ Konzertdirektion Hermann Koch, Frankfurt-M., Ruf 78654 Mitglied des Reichsverbandes der Jüdischen Kulturbünde in Deutschland Dienstag, den 14. Dezember 201/2 Uhr Saalbau, Kleiner Saal Julius B A B - Berlin spricht über: „5 Generationen jüdischer Schauspieler" (Von Sonnenthal bis Pallenberg) „Es war einer der schönsten Abende, die der Kulturbund seinem Publikum jemals bot." (Jüd. Rdsdiau, Bln. 2.11.37) Alleiniger Karten-Vorverkauf; Drogerie Schneemann, Schillerstr. 2. für „C.-V."-Mitglieder Geschäftsstelle Steinweg 9 Ruf: 22273 Betten-Reinigen ccuunfbild Daunen-Steppdecken, *%FiWi^> Bfcl# PP sowie Aufarbeitung, Koltern Relneckstr. 13 Tel. 25330 AD I!m Hemden-Schneider ■ BlUWSlGin jetzt Fahrgasse 148 Grosse Stoffauswahl in bester Qualität an der Konstabier Wache Kaufen Sie bei den Inserenten des Gemeindeblattes Fabelhaft! Hf^ haben Sie diesen WO Anzug her 'Anzug ist ih Schneider Wer*1!1" » A. PITTERMANN ZEIL 12, I. TELEFON 24103 Reichhaltiges Lager in erstklassigen _Stoffen aller Preislagen