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Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main · 1937-02-01 · 5 (2.1937) · p. Seite 21

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
Volume
15 (1936-1937)
Issue
5 (2.1937)
Date
1937-02-01
Page
Seite 21 (sequence 23)
Language
German
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Seite 21 Persönliche Nachrichten Willy Mainz zum 60. Geburtstag Am 9. Adar (20. Februar 1937), Sabbath-naT'B» begebt Herr AVilly Mainz seinen seebzigsten Geburtstag. Wenn jemals einem Gemeindevorsteher ein Zeugnis über seine ehrenamtliche Arbeit ausgestellt werden kann, dann darf aus Anlaß dieses freudigen Ereignisses dem Jubilar dankbar bestätigt werden, dass er die für jede jüdische Gemeinde gültigen Postulate, Thora, Awoda und Gemilut Chassodim, mit dem Einsatz seiner ganzen Persönlichkeit zu erfüllen, sich bemüht. Es ist die besondere Art dieses Einsatzes, die den Mann charakterisiert: Getreu seiner Familientradition hat er sieh seit Jahrzehnten auf diesen drei Gebieten in gleicher Weise mit jener altjüdischen Frömmigkeit betätigt, die ohne den Wunsch des Hervortretens aber mit wärmster innerer Anteilnahme, einem zähen Optimismus und einer ruhigen Selbstverständlichkeit die mannigfachen Probleme des jüdischen Lebens anpackt und mit Erfolg zu lösen versucht. Willy Mainz ist einer derjenigen Parnosim, welche die Kenntnis der Notwendigkeiten nicht am grünen Tisch, sondern mitten im flutenden Gemeindeleben, besonders bei' dem regelmässigen Besuch der täglichen Gottesdienste, sich verschaffen. Kraft dieser Kenntnis hat er bei seinem Ringen mit den Problemen das klare Ziel im Auge, indem er seine Wirksamkeit auf den Kreis der gekennzeichneten Aufgaben ausrichtet. Es war daher nur folgerichtig, dass man ihn als Vertreter der konservativen Richtung im Jahre 1920 in den .Gemeindevorstand gewählt hat, dem er seitdem als eines der tätigsten und eifrigsten Mitglieder angehört. Als Vorstandsmitglied arbeitet er in einer Reihe von Kommissionen, deren — auf zwei verschiedenen Gebieten — wichtigste, die Ritualkommission und die Finanzkommission, ihn zu ihren massgeblichen Mitgliedern zählen und in denen er das Amt des Vorsitzenden, bezw. des stellvertretenden Vorsitzenden begleitet. Viele Jahre hindurch war er Mitglied des Vorstands der Synagoge am Dominikanerplatz, in den ihn auch späterhin der Gemeindevorstand als seinen Delegierten entsandt hatte. Wie er selbst eifrig dem Thorastudium obliegt, so verwendet er einen Winter - Schluss - Verkauf Beginn Montag« 25. Jan. 1937 Besonders weisen wir auf hochwertige Mäntel und Kleider hin, die wir jetzt ganz besonders billig räumen wollen. Ferner sehr preiswerte Kostüme, Blusen, Röcke, Pullover Für Auswanderer: Flotte Sommer-Kleider und Complefs der vergangenen Saison, jetzt sehr billig! FUHRLÄNDER Gegr. 1860 ZEIL 74-78 grossen Teil seiner Zeit und Arbeitskraft dazu, die diesem Studium dienenden Anstalten, Jeschiwa, Talmud Thora-Verein, Israelitische Religionsschule, in den Stand zu setzen, jüdisches Wissen zu verbreiten und immer größere Teile der jüdischen Jugend zum Studium der jüdischen Quellen heranzuziehen. — Willy Mainz ist auch seit vielen Jahren Mitglied der Gemilut Chassodim-Kippe und Vorsitzender des Minjan-Vereins, beides Einrichtungen, die dem C'liessed schel Emes gewidmet sind. Aber seine Tätigkeit be schränkt sich nicht nur auf die vorgenannten Einrichtungen, es gibt noch eine grosse Reihe von Institutionen, denen er sein reges Interesse und seine immer bereite Arbeitskraft widmet: Jüdische Wohlfahrtspflege, Jüdische Beratungsstelle für Wirtschaftshilfe, Arnold Lazarus-Halle usw. Mit dem Ausdruck des Dankes für seine vorbildliche und uneigennützige Arbeit wünschen wir dem verehrten Jubilar, da.-:s es ihm vergönnt sein möge, auch weiterhin für unsere Gemeinde und die jüdische Gemeinschaft in der bisherigen tatkräftigen und erfolgreichen Weise zu wirken — ad meoh w'esrim schonoh! J. M. 70. Geburtstag 1. 2.: Frau Amalie Diefenbronner geb. Grünebaum, Reuterweg 71 2. 2.: Fräulein Emilie Henlein, Sandweg 14 75. Geburtstag 5. 2.: Frau Nanni Heinemann geb. Isaac, Zeiselstrasse 40 80. Geburtstag Am 22. Februar 1937 begeht der Metzgermeister Willi Goldschmidt, Adalbertstrasse 29, in körperlicher und geistiger Frische seinen 80. Geburtstag. Herr Goldschmidt wohnt seit 32 Jahren in Bockenheim und ist Vorstandsmitglied der Synagogen- Gemeinde Bockenheim. 1. 2.: Frau Rosa Oppenheimer geb. Mannheimer, Krögerstr. 3 7. 2.: Frau Betti Leopold geb. Kann, Gr. Seestraße 40 Winter' - Schluss - Verkauf Noch nie so billig, teils Einzel- und Restpaare |*90 £90 "^90 Goethe ■ Schuhhaus M. OPPENHEIMER Goethestraße 28 Anu. Verkaufs- Anzeigen gehören in das Gemeindeblatt Letensndnel Weine Soiritra |30/oRabatt Fttr Auswanderer A.HeimonD Söhne £2». Fachmännische Beratung —— und 22062

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