Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Volume
- 14 (1935-1936)
- Issue
- 9 (6.1936)
- Date
- 1936-06-01
- Page
- Seite 342 (sequence 16)
- Language
- German
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Seite 342 DANZAS&C90mb H Abteilung für Auslands-UmzQge FRÜHER ALBERT HERZ Frankfurt am Main _ „ Mainzer Landstr 65 Tel 30576 Fachmännische Beratung. Sachgemässe Verpackung, Lagerung, Versicherung _ , . Palästina-u. Überaee-Transpoite in Lifts u. Sammelladungen per Bahn u. Rhein Frankfurt am Main Bekanntmachungen des Steueramts Alle Kultussteuer- und Gemeindegeldzahlungen sind an die Steuerkasse der Israelitischen Gemeinde, Fahrgasse 146, (Postscheckkonto Nr. 800 Ffm.) zu leisten. Ausgenommen sind lediglich Zahlungen auf Rückstände, die sich in Vollstreckung befinden. Solche Rückstände sind an die Finanzkasse zn leisten, von der sie vollstreckt worden sind. a) Kult us Steuer und Gemeindegeld 1935/3 6 Die Kultussteuer- und Gemeindegeldveranlagungen sind den Pflichtigen zugegangen und sind in voller Höhe fällig. Wir ersuchen die Gemeindemitglieder dringend, die noch bestehenden Rückstände unverzüglich zu entrichten. b) Kultussteuer -Vorauszahlung pro 1936 der Nurloh nsteuerpflichtige n Bis zur Zustellung des Steuerbescheides pro 1936/37 war spätestens am 15. Mai 1936 eine Vorauszahlung in Höhe der Hälfte der Kultusstcuer nebst Gemeindegeld pro 1935 zu entrichten. — Die Vorauszahlung wird auf die endgültige Veranlagung angerechnet. c) Kultussteuer -Vorauszahlung pro 1936 der Veranlagten. Solange die Veranlagungsbescheide noch nicht in den Besitz der Pflichtigen gelangt sind, sind an den bekannten Terminen, 10. 6.. 10. 9., 10. 12. 36 und 10. 3. 37, Vorauszahlungen in der Höhe eines Viertels der Kultussteuer 1935 einschliesslich des Gemeindegeldes zu zahlen. Diese Zahlungen werden auf die endgültige Veranlagung angerechnet werden. NachvergeblicherMahnungerfolgtdieBeitreibung zuzüglich der Kosten durch die zuständige Vollstreckungsstelle des Finanzamtes. Die Steuerkasse der Israelitischen Gemeinde ist werktäglich von 8% bis 12% Uhr geöffnet. Die Sprechstunden finden zu gleicher Zeit statt Für ältere nnd gebrechliche Personen steht der Personenaufzug zur Benutzung frei. Ffm., den 23. Mai 1936. VORSTAND DER ISRAELITISCHEN GEMEINDE Steueramt Aus der Gemeindevertretung Sitzung vom 7. Mai 1936 Sitzungsbericht von Bürodirektor J. Meyer In Anwesenheit von 28 Gemeindevertretern und 10 Vorstandsmitgliedern eröffnet der stellvertretende Vorsitzende, Herr Felix Meyer, in Abwesenheit des entschuldigten Vorsitzenden, die Sitzung. Vor Eintritt in die Tagesordnung gedenkt der Vorsitzende mit tiefer Wehmut der schweren Blutopfer, die Palästina in jüngster Zeit wiederum von unseren jüdischen Brüdern gefordert hat. Unser tiefes Mitgefühl mit den betroffenen Familien — so führt der Vorsitzende aus — soll uns in dem Bestreben stärken, alles zu tun, was in unseren Kräften steht, um den Aufbau Erez' Israels zu einer Heimstätte für alle dorthin strebenden Juden zu fördern. Wir hoffen, dass mit Gottes Hilfe der Verhetzung der Völker im heiligen Lande ein Ende bereitet wird und dass sich für die Folge der dringend notwendige Aufbau Erez Israels in den Formen vollzieht, die allein gesitteten Nationen würdig sind. Die Anwesenden hatlen die Ausführungen des Vorsitzenden stehend angehört. Der Vorsitzende begrüsst den Vorsitzenden des Vorstands, Herrn JE. Dr. Blau, welcher nach seiner Rückkehr von einer längeren Informationsreise in Palästina wieder an den Beratungen der Gemeindevertretung teilnimmt, aufs herzlichste. Der Vorstand legt das Schreiben der Frau Bloch-Neustadt vom 24. 4. 1936 vor, in welchem sie ihre Auswanderung aus Deutschland anzeigt und infolgedessen ihre gesamte Gemeindetätigkeit niederlegt. Der Vorstand bat von dieser Amtsniederlegung mit Bedauern Kenntnis genommen und Frau B 1 o c h-N e u- Stadt den besonderen Dank für ihre hingebende Arbeit im Dienste der Gemeindeverwaltung ausgesprochen. Die Gemeindevertretung spricht der ausgeschiedenen Kollegin nebst guten Wünschen für ihr und ihrer Familie Wohlergehen ihren herzlichsten Dank für ihre uneigennützige und erspriessliche Mitarbeit im Dienste der Gemeindeverwaltung aus. Anstelle der aus der Gemeindervertretung ausgeschiedenen Frau Lulu Bloch-Neustadt ist Herr Dr. Ernst Kirchheim in die Gemeindevertretung berufen worden. Er hat die Wahl angenommen und ist heute erstmals erschienen. Ferner ist anstelle des mit Tod abgegangenen Herrn Emil Netter Herr Dr. Ernst Gottschalk zum Gemeindevertreter bestellt worden. Auch er hat die Wahl angenommen und ist ebenfalls heute zum ersten Male erschienen. Beide Herren werden von dem Vorsitzenden mit dem Wunsche nach segensreicher Mitarbeit, herzlichst begrüsst. — Das Jüdische Lehrhaus Frankfurt a. M. hat seinen Lehrplan für den Frühjahrslehrgang 1936 vorgelegt, von welchem Ä. BßiOITEHSiriOH KONSTABLER WACHE — FAHRGASSE 121 u. 150 Herren-Wäsche / Krawatten Oberhemden /fK\ Sporthemden Unterwäsche \XJ Schlafanzüge MEY-KRAGEN VERKAUFSSTELLE Kille! Tanken Sie la Benzin 31 Pfg. (Auto-Zubehör) Garagen Konstabler Gelbe Hirschstr. 9 Gemfinde-Mitglied STEYR B.M.W. PHÄNOMEN die anerkannten Spitzenfabrikate General-Vertretung Ea Ha DEPIREUX Niddastraße 72, Ecke Hohenzollernstraße — Fernsprechet 73854