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Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main · 1935-12-01 · 3 (12.1935) · p. Seite 120

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
Volume
14 (1935-1936)
Issue
3 (12.1935)
Date
1935-12-01
Page
Seite 120 (sequence 34)
Language
German
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Seite 120 j. Wissenschaft Am 11. November wurde in Jerusalem das elfte akademische Jahr der Hebräischen Universität feierlich eröffnet. — Zum D ek a n der geisteswissenschaftlichen Fakultät an der Hebräischen Universität Jerusalem ist Prof. J. N. Epstein gewählt worden.— Der Senat der Hebräischen Universität Jerusalem hat den Professor an der Philosophischen Fakultät Dr. Hugo Bergmann zum Rektor für das Studienjahr 1935-36 gewählt. — Das Konservatorium in Jerusalem wurde in die Reihe der Unterrichts« anstalten aufgenommen, für die Studentenzertifikate zur Ermöglichung der Aufnahme von Schülern aus dem Ausland bewilligt werden. — In Palästina weilt zur Zeit der Sekretär des Jiddischen Wissenschaftlichen Instituts in Wilna, Dr. Max Weinreich. Sein Besuch steht vor allem in Zusammenhang mit den von ihm geleiteten Arbeiten auf dem Gebiet der Jugendforschung. Anstalten und Vereine Jüdische Beratungsstelle für Wirtschaftshilfe Frankfurt a. M., Quinckestrasse 24, (früher Königswarterstrasse) Tel. 46976, Postscheckkonto: „Jüdische Nothilfe 1933" Frankfurt a. M. 29990 Sprechstundenänderung Sprechstunden: Wirtschafts- und Rechtsberatung: Dienstag, 16^-18, Donnerstag, 16-17^4 Uhr. Umschichtung, Erstausbildung, Jugendalijah: Montag und Mittwoch, 10-12 Uhr, .Dienstag und Donnerstag, 17-19. Uhr. Rechtsberatung: Soweit einzelne Rechtsangelegenheiten eingehende Bearbeitung erfordern, werden bedürftige Rechtssuchende den hiesigen jüdischen Anwälten zur unentgeltlichen Beratung auf deren Büro überwiesen. Kurse in Französisch, Englisch, Buchführung, Stenographie für Anfänger und Fortgeschrittene. Anmeldungen. Eschersheimerlandstrasse 65 (Jugendheim). Neue Kurse beginnen Ende Okiober. Unentgeltlicher Arbeitsnachweis und Berufsberatung der weiblichen Fürsorge, E.-V. für jüdische Frauen und Mädchen, Hans Handwerkstrasse 3, Telefon 25462 Sprechstunden: nachmittags 3-6 Uhr, ausser Donnerstag. Wir bitten die Hausfrauen, ihre Anmeldungen für Hauspersonal möglichst in den Sprechstunden aufzugeben (event. schriftlich). Telefonische Anmeldungen können aus technischen Gründen nicht entgegengenommen werden. Berufsberatung und Lehrstellenvermittlung: Sprechstunden nur Donnerstag, 4-6 Uhr. Wir empfehlen: Tüchtiges Geschäftspersonal: Buchhalterinnen, Kontoristinnen, Stenotypistinnen (auch mit eigener Maschine), Verkäuferinnen, Schneiderinnen, Näherinnen und Flickerinnen, Kunststopferin mit guten Referenzen; ferner: wissenschaftliche, bautechnische und kunstgewerbliche Zeichnerinnen. Hauspersonal: Stützen, Hausdamen ,Haushälterinnen, Kindergärtnerinnen, Kindermädchen, Haustöchter und Monatsfrauen. Studentinnen für Unterricht und Nachhilfestunden. Laborantinnen und Sprechstundenhilfen. Jüdischer Arbeitsnachweis Männlich Tel. 46164 Quinckestr. 24 (Königswarterhaus) Sprechstunden: für gewerbliche Arbeitsuchende: Buchstaben A-M Montag von 10-12 Uhr, Buchstaben N-Z Mittwoch von 10-12 Uhr. für kaufmännische Arbeitsuchende: Buchstaben A-M Dienstag von 10-12 Uhr Buchstaben N-Z Donnerstag von 10-12 Uhr. Freitags keine Sprechstunde! Berufsberatung und Lehrstellenvermittlung! Nach vorheriger Anmeldung und Ausfüllung der Fragebogen (in der Geschäftsstelle erhältlich): Dienstag nachmittag von 16-18 Uhr. Wir suchen: Handwerkliche Lehrstellen in Stadt und Land, Anlernstellen in gewerblichen Betrieben. JÜDISCHE HAUSFRAUEN! Hauspersonal: An Stelle der ausscheidenden Hausgehilfinnen sind in reicher Auswahl gemeldet: geschulte Hausgehilfen und Ehepaare, ausserdem geeignete Kräfte für stundenweise grobe Hausarbeiten wie: Küchenarbeiten, Kohlentragen, Teppichklopfen, Zimmer-Fußböden und Fensterreinigung etc. Krankenpfleger: für Einzelpflege und Nachtwache sind jederzeit nachzuweisen. HAUSBESITZER! Hausmeister, auch kinderlose Ehepaare mit handwerklichen, hauswirtschaftlichen und gärtnerischen Fähigkeiten, sind in grosser Zahl vorhanden. AUTOBESITZER! Chauffeure, ausgebildete Autoschlosser für Last- und Personenwagen, Reparaturen und Wagenpflege für Dauer- und Aushilfsarbeiten sind reichlich gemeldet. NACHHILFEUNTERRICHT! Für Nachhilfestunden in Sprachen, Mathematik und anderen Fächern, sowie Beaufsichtigung von Kindern, stehen dauernd geeigente Kräfte zur Verfügung. Berufsberatung und Arbeitsnachweis für Juden, E.-V. Quinckestr. 24, Telefon 46164 Quinckestr. 24, I. Stock, Telefon 46164, Postscheckk. Ffm. 43048 Hausfrauen — Hausangestellte! Der Arbeitsnachweis der Weiblichen Fürsorge, Hans Handwerksrasse 3, I, Tel. 25462, bittet die Hausfrauen, die sich im Arbeitsnachweis angemeldet hatten und j«>tzt laut Ausführungsbestimmungen ihre Hausangestellten behalten können, ihre Aufträge umgehend abzumelden, um unnötige Rückfragen zu vermeiden. Selbsthilfegruppe der jüdischen Körperbehinderten Frankfurt a. M. Selbsthilfegruppe der jüdischen Schwerhörigen (Risch) Frankfurt a. M. Geschäftsstelle Quinckestr. 24 C h a n u k k a f e i e r am 26. 12. 1935 nachmittags 4 Uhr pktl. im Turnsaal des Jüdischen Kinderhortes, Bleichstrasse 8. Gemütliches Zusammensein mit Bewirtung und Darbietungen. Wer schenkt? Das Heim des Jüdischen Frauenbundes bittet um Ueberlassung einer Badewanne und zweier Wanduhren. Nachricht erbeten an das Heim des Jüdischen Frauenbundes, Neu-Isenburg. Jüdische Wohlfahrtspflege E. V. Einladung zur Mitgliederversammlung am Dienstag, den 17. Dezember 1935, nachmittags 6.15 Uhr, Quinckestrasse 26 I., Sitzungszimmer. Tagesordnung: 1. Entgegennahme des Tätigkeits- und Kassenberichts für das Geschäftsjahr 1934-35. — 2. Vorstandswahl. — 3. Verschiedenes. Jüdische Wohlfahrtspflege E. V. Frankfurt a.M. Der Vorstand Chanukka-Kunstschau — eine Verkaufsausstellung Wie alljährlich, wird auch zu diesem Chanukka eine Kunstschau in den Räumen des Vereinshauses, Eschersheimerlandstrasse 27, in der Zeit vom. 17. bis 22. Dezember stattfinden. Es gelangen zur Ausstellung Werke der jüdischen Künstler Frankfurts und des Rhein-Main-Bezirks in Malerei, Graphik, Plastik. Wie im vergangenen Jahr, ist eine Kunstgewerbeschau der Ausstellung angeschlossen. ChanukkasFeier des Hechaluz Am 21. Dezember 1935 veranstaltet der Hechaluz eine Chanukkafeier. Es handelt sich dabei nicht um eine Feier im gewöhnlichen Sinn. Zwar wäre es nur eine natürliche Lebensäusserung, auch einmal zu feiern. Dieser Tag soll aber mehr eine Stunde der Selbstbesinnung sein und dazu verhelfen, neuen Mut zu schöpfen. Der Hechaluz ruft zu dieser Feier auf. Es ist ihm gelungen, zu diesem Vorhaben alle zionistischen Jugendbünde zu vereinen. Er will auf diesem Wege der Frankfurter Judenheit ein einheitliches Bild jungen zionistischen Lebens vermitteln und so /.tu'4nis dafür ablegen, dass er diesen Tag in würdiger Form 7U begehen vermag. Der Hechaluz glaubt, mit der Feier dem. Wunsche vieler Frankfurter Juden' zu entsprechen und hofft, daß sie, seinen Aufruf hören und ihm folgen werden. E. KRIEGER jetzt Friedbergerldstr. 25 Einziges jüd. Geschäft am Philanthropin Sämtl. Schulartikel f. d. Philanthropin Papier-Schreibwaren-Kurzu. Merceriewaren Handarbeiten Kurz-, Weissu. Wollwaren kaufen Sie gut und preiswert bei ■ JACOB SCHWARZ Bergerstrasse 93 I Besteht seit 1685 I

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