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Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main · 1935-08-01 · 12 (8.1935) · p. Seite 466

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
Volume
13 (1934-1935)
Issue
12 (8.1935)
Date
1935-08-01
Page
Seite 466 (sequence 16)
Language
German
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Seite 466 SAISONSCHLUSS VERKAUF stS9U«9°" UM»" 8H".„„sio«« r^'^rJ^*"^ ""srs*** ,tende r Jpewenlbal gagr. 1870 An der Hauptwache Bekanntmachungen des Steueramts Alle Kultussteuer- und Gemeindegeldzahlungen, ausgenommen diejenigen, die auf in Vollstreckung befindliche Rückstände an die Finanzkasse zu leisten sind, sind künftig nicht mehr an die Finanzkassen, sondern an die Steuerkasse der Israelitischen Gemeinde, Fahrgasse 146. (Postscheckkonto Nr. 800 Ffm.) zu zahlen. Kultussteuer und Gemeindegeld 1935/36 a) Veranlagte. (Frühere Finanzamtszahler.) Die Kultussteuer- und Gemeindegeldveranlagungen werden den Pflichtigen in nächster Zeit übersandt. Die erste Vierteljahrszahlung ist am 10. Juni ds. Js. fällig gewesen, die zweite wird am 10. September ds. Js. fällig. Solange die Veranlagungsbescheidc noch nicht in den Besitz der Pflichtigen gelangt sind, sind an den bekannten Terminen (10.6. und 10.9. etc.) Vorauszahlungen in der Höhe eines Viertels der Kultussteuer 1 93 4^ einschliesslich d.er Nachveranlagung 1934 zu zahlen. Diese Zahlungen werden auf' die endgültige Veranlagung angerechnet werden. b) Nur-Lohnsteuerpflichtige. Die Veranlagungen wurden den Pflichtigen im Laufe des Monats Juli zugesandt. Die erste Rate ist binnen zwei Wochen nach Zustellung der Veranlagung, die zweite bis zum 1. November ds. Js. (unter Angabe der Steuernummer) zu entrichten. Einsprüche und Anträge auf Ratenzahlungen können nur innerhalb einer Frist von 28 Tagen, vom Tage der Zustellung ab gerechnet, beim : Vorstand der Israelitischen Gemeinde, Steueramt, Fahrgasse 146, - erhoben werden. (Vgl. Nr. 10 und 11 des Gemeindeblattes vom Juni und Juli ds. Js.) c) Nur G-emeindegeldpflichtige. Gemein'degeldpflichtig ist jedes volljährige Gemeindemitglied ohne Rücksicht darauf, ob es irgendwelche Reichs- oder Kultussteuern entrichtet. Für Ehegatten, die nicht getrennt zur Kultussteuer veranlagt sind, wird das Gemeindegeld nur einmal veranlagt und erhoben. Die Veranlagungen wurden den Pflichtigen im Laufe des Monats Juli übersandt. Das Gemeindegeld ist fällig 4 Wochen nach Zustellung des Bescheides. * Wir ersuchen die Gemeindemitglieder dringend, die in den Veranlagungsbescheiden, bezw. in der vorstehenden Bekanntmachung verzeichneten Zahlungstermine genauestens innezuhalten. * Die Steuerkasse der Israelitischen Gemeinde ist werktäglich von 9>y2 bis 12K> Uhr geöffnet. Die Sprechstunden finden zu gleicher Zeit statt. Für ältere und gebrechliche Personen steht der Pesonenaufzug zur Benutzung frei. Ffm., den 18. Juli 1935 VORSTAND DER ISRAELITISCHEN GEMEINDE Steueramt Persönliche Nachrichten 90. Geburtstag Seinen 90. Geburtstag begeht am 27. August 1935 Herr Salomon F a b e r. Der Jubilar, Feldzugteilnehmer der Kriege 1866 und 1870, ist Insasse des Gumpertz'schen Sieehenhauses und von seltener körperlicher und geistiger Frische. 80. Geburtstag Frau Dr. Ida Heinemann, die Witwe des um unsere Gemeinde hochverdienten Dr. Heinrich Heinemann, beging am 24. Juli das Fest des 80. Geburtstages. Nach dem frühen Tode ihres Gatten leitete Frau Dr. Heinemann jahrzehntelang das „Heinemann'sche Lyzeum und Mädchenpensionat", dessen Ruf in allen Kreisen der Judenheit Ansehen und Geltung genoss. Wir bringen heute unsere besten Glück- und Segenswünsche zum Ausdruck und werden in der nächsten Ausgabe unseres Blattes die Jubilarin und ihr Werk würdigen. Goldene Hochzeit 12. August 1935: Max Heilbronn und Frau Elka geb. Plaut, Hanauerlandstr. 89. Silberne Hochzeit 20. Juli 1935: Benzion Baran und Frau Recha geb. Musikant, Bornheimer Landwehr 45. 10. August 1935: Leo Krim und Frau Jenny geb. Schwarzschild, Zeil 13. Dienstjubiläum Der Synagogendiener an der Westendsynagoge, Hermann F u r c h t, ist am 1. September 25 Jahre im Dienste der Gemeinde tätig. Den Besuchern dieses Gotteshauses ist Herr Furcht wohl bekannt. Er hat sich in den Jahren seiner Tätigkeit zahlreiche Freunde erworben. Die Frankfurter Bank, Neue Mainzerstrafje 69 gegründet 1854 Tel. 20901 übernimmt die Ausführung aller bankmässigen Geschäfte Spareinlagen gegen Sparbuch Hinterlegungsstelle für Mündelvermögen

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