Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Volume
- 13 (1934-1935)
- Issue
- 12 (8.1935)
- Date
- 1935-08-01
- Page
- Seite 465 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 465 Ausschreiben - Für die streng rituell geführte Küche des Krankenhauses der Israelitischen Gemeinde wird durchaus selbständiger Koch (Köchin) zum baldigen Eintritt gesucht. Voraussetzung ist vollständige Beherrschung der rituellen Küche einschl. Diätküche und Erfahrung in größeren Wirtschaftsbetrieben. Schriftliche Angebote unter Angabe von Referenzen sind umgehend zu richten an das Pflegamt des Krankenhauses der Israelitischen Gemeinde, Prankfurt a/M., Gagernstr. 36. Rufnummer-Änderung Die Gemeindegärtnerei, Eckenheimerlandstr. 238 ist unter Rufnummer 52043 telefonisch zu erreichen. Museum jüdischer Altertümer — Rothschild-Museum Die Oeffhungszeiten des Museums sind künftig: Montag bis Freitag von 10—13 Uhr, sowie jeden ersten und dritten: Sonntag im Monat von 10—13 Uhr. Der Eintritt ist frei. Gemelndeblbllothek Bücherausleihe: Montag bis Donnerstag 12—13 und 16—17 Uhr; Freitag 12—13 Uhr. Mittwoch; 19—21 Uhr Lcsczcitcn* Samstag: 10K—13, 15^—18 Uhr; Dienstag: 19—21 Uhr; Donnerstag: 19—21 Uhr. Sprechstunden der Gemeinderabbiner Dr. Hoffmann, Dominikanerplatz 16, Fernspr. 22024, 15—16 Uhr — Dr. Horovitz, Unterlindau 21, Fernspr. Maingau 77963, 15—16/4 Uhr (außer Mittwoch) — Dr. Salzberger, Eschersheimer Landstr. 67, Fernspr. Zeppelin 56920, 15 K—16 K Uhr — Dr. Seligmann, Böhmerstr. 9, part., Fernspr. Nr. 51184, 17—18 Uhr — Dr. Lemle, Miquelstraße 3, Fernspr. Maingau 75185, 15—16 Uhr, außer Dienstag — Babbiner Kirschbaum, Rabbinatsassessor, Rotteckstr. 11, Fernspr. Nr. 45281, täglich 14—15 Uhr; ferner in der Rabbinischen Lehranstalt „Jeschiwa", Theobald Christstr. 6, Fernspr. Nr. 45673, Donnerstags 10—12 Uhr, Freitags 9—11 Uhr. Andere Sprechzeiten können telephonisch vereinbart werden. Bekanntmachungen des Friedhofsamtes Grabsteine Auf unseren Friedhöfen, insbesondere auf den Friedhöfen an der Rat-Beil-Straße und in Bockenheim, befinden sich eine Anzahl Grabsteine, die nicht mehr standsicher sind, so daß sie umzustürzen drohen. Die Verfügungsberechtigten sind haftpflichtig und werden aufgefordert, die Standsicherheit der Denksteine einer Nachprüfung zu unterziehen und die erforderlichen Maßnahmen schnellstens in die Wege zu leiten. Soweit dieser - Aufforderung nicht entsprochen wird, müssen die nicht standfesten Grabsteine durch das Friedhofsamt umgelegt werden. Meldung von Sterbefällen Bei vorkommenden Sterbefällen ist umgehende Benachrichtigung des Friedhofsamtes (Fernspr.-Sammelnummer Zepp. 52041) erforderlich. Soweit die behördlichen Formalitäten (ärztlich ausgefüllter Todesschein, Anmeldung beim zuständigen Polizeirevier und Standesamt) nicht von den Hinterbliebenen erledigt werden können, wird dies auf Wunsch vom Friedhofsamt besorgt. Die Vorlage dieser Dokumente ist Vorbedingung für die Vornahme der Beerdigung. Öffnungszeiten der Friedhöfe Die Friedhöfe an der Rat Beilstrasse und an der Eckenheimerlandstrasse sind in der Zeit vom 1. April bis 15. September von 7-19 Uhr geöffnet. Freitags wird eine Stunde vor Beginn des Sabbats geschlossen. Samstags und an den jüdischen Feiertagen sind die Friedhöfe geschlossen. Gedächtnislichter Zum Andenken an Verstorbene können in den Gemeindesynagogen Gedächtnislichter gebrannt werden. Die im Voraus zahlbaren Gebühr en beragen: für ein Licht am Jahrzeitstag Rm. 1.— für ein Licht während des Trauerjahres (11 Monate und am ersten Jahrzeitstag) Rm. 60.— für ein ewiges Licht am Jahrzeitstag Rm. 100.— für ein ewiges Licht am Jahrzeitstag einschließlich Verrichtung des Kaddischgebets Rm. 200.— Gemeindegärtnerei Die Gemeindegärtnerei (Neuer Friedhof, Eckenheimerlandstrasse 238, Tel. 52043) übernimmt sämtliche vorkommenden gärtnerischen Arbeiten auf den Friedhöfen der Gemeinde. Sie befasst sich insbesondere mit der Pflege von Grabstätten und mit der Bepflanzung mit Grabpflanzen und Blumen. Die Pflege kann jahresweise oder auf dauernd bestellt werden. Fachmännische Beratung und Kostenvoranschläge werden bereitwillig und unverbindlich durch die Gemeindegärtnerei (Eckenheimerlandstrasse 238, Tel. 52043) oder durch das Gemeindebüro (Fahrgasse 146, Tel. 27544) erteilt. Gemeindemitglieder werden gebeten, sich bei Bedarf an Topfpflanzen und Schnittblumen an die Gemeindegärtnerei oder an deren Verkaufsstellen auf den Friedhöfen zu wenden. Bestellungen werden ins Haus geliefert. Verkaufszeiten: werktäglich während der Oeffnungszeit der Friedhöfe, Sonntags von 11 £»-13 Uhr. Zuwendungen Die Gemeindebibliothek erhielt Zuwendungen der Herren Rabbiner Dr. J. Horovitz und B. Krynfiss. Fundsache In der Hauptsynagoge wurde eine guterhaltene Damenhandtasche gefunden. Abzuho'en beim Pförtner der Hauptsynagoge. Sitzung vom 26. Juni 1935 Sitzungsbericht von L. Lerner Der Vorsitzende, Herr Dr. Richard Merzbach, eröffnete in Anwesenheit von 27 Gemeindevertretern und 10 Mitgliedern des Gemeindevorstands die Sitzung. Vor Eintritt in die Tagesordnung gedenkt der Vorsitzende der verstorbenen Frau Baronin Edmond de Rotschild. Er weist auf ihre Bedeutung für das gesamte Judentum und insbesondere für die Frankfurter Gemeinde hin. Die Anwesenden hatten die Ausführungen des Vorsitzenden stehend angehört. Im Rahmen der Tagesordnung werden die* Herren Dr. L. Schönberg und Dr. A. Straus in den Verwaltungsausschuss des Vereins für jüdische Krankenpflegerinnen, Herr Oberkantor N. S a r e t z k i in die liberale Kultuskommission und Frau Johanna B a e r und die Herren Dipl. ing. Joseph, Dr. H. Pomeranz und D. R o s e n w a 1 d in die Verwaltung der jüdischen Beratungsstellefür Wirtschaftshilfe gewählt — Es wird Kenntnis genommen von der Zustimmung des Herrn Polizeipräsidenten zu dem Umlagebeschlu3s vom 8. Mai 1935, nach dem der Prozentsatz der Kultussteuer für das Rechnungsjahr 1935/36 auf 27 ¥2% bezw. 331/3% festgesetzt ist. Ebenfalls wird von der Genehmigung des Herrn Reichsfinanzministers Kenntnis genommen, wonach der Zinsfuss der Anleihe der Israelitischen Gemeinde von 1928 von 6% auf 4%°/o herabgesetzt wird. — Die Gemeindevertretung schliesst sich dem Dank des Vorstands für ein Geschenk des Jüdischen Lehrhauses in Gestalt eines Einblattdrucks des 23. Psalms an. Hieran schloss sich eine nichtöffentliche Sitzung. .schwÄb"mÄsskonS SAISONSCHLUSSVERKAUF^BEI .V KKONFEKTION SCHWAB MASSKONFEKT»'- ^»SSVERKAUF wm^ammm—mmmr a»\V^o^° _ SAISONSCHLUSSVF' yMfV'V1 v*e* INFEKTION To**?«** . t»V **aVS> *°V> 'IäS^-j» < <^ V 1 t^V>e röV£v*V .Jji* * Jo® \U*CX*' M<>V SCHWAB ' SAISO SCHWA schwÄTa saisonschi SCHWABMAL x<v SAisONSCHtÄjS -M sThwab"mÄssk1dnfei^ ^■■^■■^■■■■■■■■MHBHai fcVP* A* 0* XfP lverkauf;ektion EkÄuf flON ^VERKAUF Rässkonfektion Kisonschlussverkauf ^fcl SCHWAB MASSKONFEKTION