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Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main · 1935-03-01 · 7 (3.1935) · p. Seite 276

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
Volume
13 (1934-1935)
Issue
7 (3.1935)
Date
1935-03-01
Page
Seite 276 (sequence 26)
Language
German
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Seite 276 Lehrgangs. Man werde sich nicht nur mit den Methoden, sondern auch mit den Ergebnissen der Forschung befassen. Es sei zu begrüßen, daß über dem Lehrgang der Gedanke und die Tat des Maimonides stehe, man hoffe, die Kurse zu einer Dauereinrichtung aufbauen .zu können. Sanitätsrat Dr. A. E111 i n g e r, der für den Schulrat des Philanthropins sprach, betonte den Willen der Veranstalter, auf der Praxis aufbausnd zur Praxis zu streben. Namens der Lehrerorganisationen in r>ankfurt, Nassau und Hessen sprach dann noch Dr. H ö x t e r. Die Veranstaltung wurde von Bachmusik (Adagio aus Sonate in E-Dur für Flöte und Orgel und Andante aus Sonate in E-Moll), ausgeführt von Frank Rothschild und Erich Toeplitz, umrahmt. L. W—ß. Von der Arnold Lazarus-Halle Am 26. Januar sprach Herr Rabbiner Dr. Lemle über „Die Propheten". Nach der Teepause rezitierte er aus Karl Wolfskebls Werk „Die Stimme spricht" und aus Stephan Zweigs „Jeremias'". Helene Isenburger sang, von Lucie ßaehr begleitet,Arien von Mendelssohn und Lieder von Schubert. Am 9. Februar hielt Dr. Philipp einen Vortrag über „Reubeni und Molcbo". Grete Lachmann (Cello) und Dora Loeb (Geige und Klavier) spielten Stücke von Bach, Pergolese und Haydn. Am 16. Februar fand ein „Heiterer Abend" statt. Hans Berck unterhielt das Publikum durch lustige Gedichte, Schnurren, Parodien und Pantomimen. Ellen Bloch spielte Jazz-Musik und begleitete Trude Kanter, die Operettenarien, Chonsons und Couplets zum Besten gab. Jacob Herzog sang jiddische Volkslieder, die Max Firnberg begleitete. Die Veranstaltung des 23. Februar stand im Zeichen des Propheten Elia. Rabbiner Dr. Salzberger schilderte die Gestalt und das Wirken des großen Führers und las die entsprechenden Kapitel aus der Bibel vor. Im 2. Teil sangen Anneliese Bender und Willy Natt Arien und Duette aus dem „Elias" von Mendelssohn. Den verbindenden Text sprach Rudolf Ganz, am Flügel begleitete Frau Martha Eisenberg. Palästina-Reise Wir. weisen unsere Leser auf die in der Zeit vom 6. April bis 6. Mai von den U. O. B. B. Logen und vom Jüdischen Frauenbund in Aussicht genommene Palästina-Reise hin. Alles Nähere durch den Palästina-Orient-Lloyd, Berlin, Friedrichstr. 100 und alle seine Nebenstellen. In Frankfurt: Kaiserstr. 46, Ecke Weserstrasse. j | Vereins- und Yersammlüngskalender | | (Mitteilungen für die nächste Nummer müssen bis spätestens am 27. März 1935 bei der Schriftleitung vorliegen.) Montag, 4. März Gesellschaft für jüdische Volksbildung. Rezitation von Edith Herrnstadt-Oettingen aus „Der junge David" von Richard Beer-Hofmann. Vereinshaus Eschersheimerlandstr. 27, 20,30 U. Ortsgruppe dos Jüdischen Frauenbundes. Lesegemeinschaft. Leitung Bertha Pappenheim. Hans Handwerkstr. 3, 18 Uhr. Dienstag, 5. März Gruppe der Kindergärtnerinnen, Hortnerinnen und Jugendleiterinnen dos jüdischen Frauenbundes. Mittwoch, 6. März Gruppe der Hausangestellten des Jüdischen Frauenbundes. Donnerstag, 7. März ILI, Jugendgemeinschaft für fortschrittliches Judentum. „Maimonides" (Redner wird noch bekanntgegeben). Jugendheim. Hausfrauengruppe des Jüdischen Frauenbundes. „Fischgerichte", Taunusplatz 17, 16 Uhr. Dia nächste Nummer des Gemeindeblatfes erscheint 12 Tage vor Pesach. Zu den Feiertagen haben Anzeigen im Frankfurter Gemeindeblatt von jeher großen Erfolg. Bitte senden Sie uns zeitig Ihren Auftrag oder verlangen Sie Vertreter-Besuch. Zu Pesach habe jeder, der Gemeindekunden wünscht eine Anzeige im Gemeindeblatt. DIE ANZEIGEN-VERWALTUNG M. ISAAC & Co., RAVENSTEIN STR. 11 Tel. 44888 Tel. 44868 Arbeitsgemeinschaft jüdischer Amateurphotographen. Nachtaufnahmen im malerischen Frankfurt, Treffpunkt 20 Uhr, Eiserner Steg. Montag, 11. März Gruppe der kaufmännischen Angestellten des Jüdischen Frauenbundes. Dienstag, 12. März Ortsgruppe des Jüdischen Frauenbundes. Prämierungsfeier jüdischer Hausangestellten (nur für geladene Gäste). Taunusplatz 17, 16 Uhr. Donnerstag, 14. März ILI, Jugendgemeinschaft für fortschrittliches Judentum. Vortrag Dr. Marbach „Schicksale und Lebensgestaltung der Juden in Deutschland." I. Jugendheim. Ortsgruppe des Jüdischen Frauenbundes. Besprechung über Vorbereitung und Ausgestaltung des Pessachfestes. Leitung Cilly Neuhaus, Hans Handwerkstrasse 3, 16,30 Uhr. Montag, 18. März Gesellschaft für jüdische Volksbildung und Ortsgrupppc des Jüdischen Frauenbundes. Purimveranstaltung. Rezitativ, Arie und Duett aus dem Händel'schen Oratorium „Esther". " Aufführung „Dr. Dolittle und seine Tiere". Vereinshaus Eschersheimerlandstrasse 27, 21 Uhr. Donnerstag, 21. März ULI, Jugcndgemcinschaft für fortschrittliches Judentum. Vortrag Dr. Marbach „Schicksale und Lebensgestältung der Juden in Deutschland" II. Jugendheim. Ortsgruppe des Jüdischen Frauenbundes. Besprechung über Vorbereitung und Ausgestaltung des Pessachfestes. Leitung Cilly Neuhaus. Hans Handwerkstr. 3, 16.30 Uhr. Arbeitsgemeinschaft jüdischer Amateurphotographen. „Portraitphotographie" mit praktischen Demonstrationen. Cafe Falk, Eschersheimeranlage, 20,15 Uhr. Montag, 25. März Gesellschaft für jüdische Volksbildung. Alfred Auerbach rezitiert aus seinen Berthold Auerbach-Skizzen und aus Werken von Berthold Auerbach. Vortragssaal Unterlindau 21, 20.30 Uhr. Gruppe der kaufmännischen Angestellten des Jüdischen Frauenbundes. Dienstag, 26. März Musikfachgruppe des Jüdischen Frauenbundes. Mittwoch, 27. März Gruppe der Hausangestellten des Jüdischen Frauenbundes. Donnerstag, 28. März Ortsgruppe des Jüdischen Frauenbundes. Arbeitssitzung. Hans Handwerkstrasse 3. 16,30 Uhr. ...

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