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Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main · 1935-03-01 · 7 (3.1935) · p. Seite 268

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
Volume
13 (1934-1935)
Issue
7 (3.1935)
Date
1935-03-01
Page
Seite 268 (sequence 18)
Language
German
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Seite 268 Salomon Heinemann In den letzten Tagen des Februar verstarb hochbetagt der Lehrer Salomon Efeinemann, der Jahrzehntelang am Philanthropin mit größtem Erfolg tätig war und dem Generationen von Schülern und Schülerinnen mit Recht ein dankbares und getreues Andenken bewahren. Die Beerdigung fand am 21. Februar statt. Im Namen des Schulrats und des Kollegiums des Philanthropins widmete Oberstudiendirektor Dr. Driesen-dem Entschlafenen freundliche Worte des Dankes und der Verehrung. Jenny Maschke Am 6. Februar verschied die langjährige Leiterin der Wohnräume der Weiblichen Fürsorge, Fräulein Jenny Maschke. Sie hat 20 Jahre das Heim geleitet und es verstanden, den Insassen ein wahres Zuhause zu bieten. Die Mieterinnen waren ihr in Liebe zugetan und ihr für ihr verständnisvolles Eingehen auf ihre Freuden und Leiden dankbar. Die Weibliche Fürsorge wird ihre hingebungsvolle Tätigkeit und Treue nicht vergessen. 97. Geburtstag 14. Februar 1935: Frau Betty Wolf, Elkenbachstrasse 23 85. Gebartstag 20. Februar: Frau Fanny Hirsch, Ingolstädterstrasse 9 5. März :Armin Friedmann, Bahnhofsplatz 2 80. Geburtstag 3. Februar: Frau Adele Z ei mann, Beethovenstrasse 38 17. Februar: Leopold Kaufmann, Cronbergerstrasse 28 3. März: Ludwig Stern, Hanauerlandstrasse 36 75. Geburtstag 6. März: Max Salomon, Leerbachstrasse 14 70. Geburtstag 18. Februar: Frau Jenny Wertheimer, Jügelstrasse 17 IQ. März: Simon Sulzbacher, Herderstrasse 30 Silberne Hochzeit 20. März: Leopold B r o t z und Frau Dora geb. Kaufmann, Rückertstrasse 22. Otto Dricsen Es wäre eine rein äusserliche Klassifikation, Oberstudiendirektor Dr. Otto D r i e s e n, den Leiter des Philanthropins, unter die Alten zu reihen, weil er am 1. März 60 Jahre alt wird. „Nicht jedem ist es gegeben, mit dem Temperament und der Vitalität des Leiters der Anstalt zu arbeiten," schrieb noch unlängst ein hervorragender Teilnehmer an der Pädagogischen Woche des Philanthropins. Diese Spannkräfte und ein unerschütterlicher Glaube an ein gutes Gelingen lassen ihn alles Neue freudig auffassen und mit dem altbewährten Guten verbinden. — Ausgestattet mit den reichsten Kenntnissen seines Spezialfachs, der Neuphilologe, bewandert in allen Fragen der modernen Pädagogik, bewährt in Organisation und Führung großer Aufgaben, hat er 1921 die Leitung des hiesigen Schulwerks übernommen. Unter seiner energischen Mithilfe erfolgten dann der Ausbau zur Vollanstalt und die Gründung der Volksschule. Fand in Hand damit ging im Innern der Schule eine vertiefte Pflege aller Fächer. In der Zusammenarbeit mit den Mitgliedern des Lehrkörpers wurden beispielsweise die direkte Methode des neusprachlichen Unterrichts weiter ausgebaut, die künstlerischen Sparten erweitert, die T eibesübungen neben dem Schulunterricht in dem Sportverein Philanthropin, der unter der Leitung des Direktors steht, gefördert, Werkstätten für Handfertigkeit eingerichtet usw. Ein starkes jüdisches Leben, vornehmlich geweckt in Religionslehre, Hebräisch und Iwrith, und gehegt in den sorgsam betreuten Bünden der Jugend, kommt in den beliebten Schulfesten machtvoll zum Ausdruck. Der Israelitische Kinderhort, die Flersheimu. Sichelstiftung sowie zahlreiche Vereine und Stiftungen haben in ihm ein stets anregendes und tatbereites Mitglied ihrer Verwaltungen. Die höchste Anerkennung für den restlos schaffenden Mann bleibt aber immer noch das herzliche Vertrauen seiner Schulkinder, deren Begeisterung, Selbstvertrauen und Fähigkeiten er zu erwecken und liehevoll zur „Freude als sittlicher Grundhaltung" zu führen weiss, wie er es in einem schönen Aufsatz 1929 formuliert hat. So, umringt von den Scharen seiner Schüler, hat ihn Franz Rosenzweig vor Jahren in einem Sonett geschildert, anknüpfend an das Erleben des Gesamtunterrichts, der im Philanthropin ebenfalls eine Einrichtung des Jubilars ist. Er soll noch viele Jahre so bleiben, wie er jetzt mit 60 ist: der Jugendlichste unter den Jugendlichen, weitoffen allem Lebendigen zugetan! KOHLEN — KOKS PIEPMEYER & OPPENHORSTduhoeh.ttEL g. m. b. h. Neckarstr. 11 BRIKETTS - ZEMENT Fernruf 33344 ACHDUTH 1 Vereinigung gesetzestreuer Juden Deutschlands. 1 Die O tsgrupne der ACHDUrfi ist in der Lage, anl Minderbemittelte für Pesach Mazzen und Mizz.nniehl. her- 1 eesleilt unter Aufsicht der Ritualkommission der israelitischen ■ Gemeinde Frankfurt a. M., zu folgenden Preisen zu Ii.fern: a) Mazzen In 5 u. 10 Pfund-Rollen ä 40 Pfg per Pfund b) Mazzenmebl abgewo en in Paketen ä 46 Pfg. per Pfund Der Betrag für das bestellte Quantum ist gleichzeitig mit der Bestellung an d-n Unteizeicnneten bar zu zahlen oder auf dessen Postscheckkonto 71879 dahier zu überweisen Zahlungen können auch auf das Postscheckkonto des Herrn S. BLANK 737K3 dahier, Finkenhofstr. 2. erfolgen. Die Lieferung erfolgt ab Mazzenbäckerei. Bei Versendung nach ausw3<ls gegen Erstattung der Versenduigskosten. bri Versendung n Karton gegen Er«;tattungdesSelbstkostenpreises Bestellungen sind bis spätestens 11. April l935erforderl. Frankfurt a. M.. den 17. Februtr 193V DER VORSTAND Dr. Srhö"berg Vorsitzender, Allerheilieenstr. 83. Seetfald v V> Brennabor, Wanderer, Adler, Opel, Festino-. Fahrräder. Alle Fahrradu. Radlo- Reparaturen Zeil 19 Fernruf 22621 5$ Wäscherei „Central" Inn. Hermann Stern Gegr. 1929 Spez. Herrenwäsche und Kragen in la Ausführung Pfundwäsche Lieferung frei Haus SEILERSTR. 8 Tel. ben. 2-132 Verlangen Sie bei Bedarf unsere Anzeigen-Preisliste JDamen'<ßlum- .. die grosse Mode fü rdas &rüf)jabr Grosse Auswahl zu niedrigsten Preisen. Neuheiten in Damen*Pullover und Westen, Kinderbekleidung, Herren-Pullover u. Hemden, modische Schals und Mützen bei ^t&limp AN DEN MARKTHALLEN FRANKFURT A.M. " Reinedistrasse 3 Hanauerldstr. 87

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