Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Volume
- 13 (1934-1935)
- Issue
- 6 (2.1935)
- Date
- 1935-02-01
- Page
- Seite 238 (sequence 32)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 238 Adler begonnen. Das auf den Text der Buber-Rosenzweig'sehen Bibelübersetzung komponierte Werk hatte bei seiner Uraufführung in M a n n h e i m und bei der Wiederholung in Be r 1 i n einen starken Erfolg. Die Solopartien sind mit Alice B a e h r (Sopran), Nathan Saretzki (Tenor), Benno Z i e g le r, (Bariton) besetzt. Den Sprecher hat .Alfred Auerbach, den solistischen Klavierpart Dr. Willy Salomon übernommen. Für die zwischen dem 1. und 2. Teil vorgesehene Ansprache hat. sich Gemeinderabbiner Dr. Heinrich Lemle zur Verfügung gestellt. Dirigent der Aufführung Artur Holde. Das Februarprogramm des Kulturbundes Der Kulturbund deutscher Juden Bezirk Rhein/Main sieht für den 5. Februar einen Kammermusikabend vor, für den 12. Februar im großen Saal des Saalbaues die scenische Aufführung des zweiten Akts der Fledermaus zugunsten jüdischer Institutionen, für den 23. Februar eine Nachtvorstellung im Neuen Theater, bei der Ludwig Hardt heitere Dichtungen vortragen wird, für den 27. und 28. Februar ist das Fünf te Orchesterkonzert mit einem Bach, Beethoven und Mozart umfassenden Programm festgesetzt. Ausserdem findet eine Kunstausstellung statt, bei der Fritz Schames in seinem Atelier Werke ausstellen wird. 1 | Vereins- und Versammlungskalender | | Dr. Rudolf Callmann spricht im Centraiverein deutscher Staatsbürger Jüdischen Glaubens Rechtsanwalt Dr. Rudolf Callmann, Köln, Mitglied des Präsidialausschusses der Reicbsvertretung der deutschen Juden und Stellvertreter des Vorsitzenden des Central Vereins spricht am Montag, den 11. Februar 1935, 20 Uhr 30 im grossen Saal des Vereinshauses, Esehersheimerlandstr. 27 über das Thema „Der Jüdische Mensch in der Problematik unserer Zeit." Die Veranstaltung wird von Darbietungen des Bundes deutsch-jüdischer Jugend umrahmt.— Die Gemeindemitelieder sind zu dieser bedeutungsvollen Veranstaltung eingeladen. Neuaufnahme in den Landwirtschaftlichen Kursus des „Ort" in Litauen Am 31. Januar ds. Js. sehliesst nach einjähriger Dauer der erste landwirtschaftliche Kursus des „ORT" in Ungarina/Litauen. Nach einer gründlichen praktischen und theoretischen Ausbildung in fast sämtlichen Zweigen der Landwirtschaft verlassen die Schüler diese Stätte, gut ausgerüstet für ihren künftigen Beruf, mit dankbaren Gefühlen für die genossene Ausbildung und die ihnen dort geschaffenen Aufenthaltsbedingungen. Im Februar ds. Js. wird der zweite landwirtschaftliche Kursus für 30 Personen eröffnet. Die Ausbildungskosten einschliesslich Wohnung und Verpflegung betragen 30.- Mk. monatlich. Anmeldungen für den zweiten Kursus werden von der „ORT"-Gesellschaft, Abt. Deutschland, Berlin W. 57, Bülowstr. 90, entgegengenommen. Freisinniger Verein für jüdisches Gemeindeleben Der für den Monat Januar angekündigte Vortrag von Rabbiner Dr. Lemle über „Wo steht der religiöse Liberalismus?", musste verschoben werden und wird nunmehr im Februar an einem noch festzusetzenden Abend stattfinden. Mitteilungen für die nächste Nummer müssen spätestens .am 20. Februar 1935 bei der Schriftleitung vorliegen. Samstag, 2. Februar Die jüdischen Tonkünstler Frankfurts. Solistenabend. Vereinshaus Esehersheimerlandstr. 27, 20 Uhr. Montag, 4. Februar Gesellschaft für jüdische Volksbildung. Vortrag Rabbiner Dr. Paul Lazarus-Wiesbaden über „Asien und Europa — die Schicksalsbegegnungen der Juden." Vereinshaus Esehersheimerlandstr. 27, 20.30 Uhr. Donnerstag, 7. Februar Hausfrauengruppe Frankfurt M. des Jüdischen Frauenbundes. Vortrag Dr. Rosy Bodenheimer „Frauenleben im Frankfurter Ghetto". Israelitisches Mädchenheim, Taunusplatz 17, 16 Uhr. .» Montag, 11. Februar Ortsgruppe Frankfurt M. des Jüdischen Frauenbundes. Lesegemeinschaft Bertha Pappenheim, Hans Handwerkstr. 3, 18*4 Uhr. Mittwoch, 13. Februar Gruppe der berufstätigen Frauen. Vortrag von Dr. Lotte Fink „Die Bedeutung der Erblehre für die Frau". Hans Handwerkstr. 3, 20*4 Uhr. Donnerstag, 14. Februar . Ortsgruppe Frankfurt M. des Jüdischen Frauenbundes. Frau Cilly Neuhaus „Das jüdisch-religiöse Jahr im Haus". Hans Handwerkstr. 3, 16% Uhr. Sonntag, 17. Februar Die jüdischen Tonkünstler Frankfurts. „Jugend musiziert." Ort und Zeit werden noch bekanntgegeben. Montag, 25. Februar Gesellschaft für jüdische Volksbildung. Vortrag von Rabbiner Dr. AberJBremen über „Alte Grabinschriften, besonders auf dem Frankfurter Judenfriedhof." Vereinshaus Eschersheimerlandstrasse 27, 20.30 Uhr. Ortsgruppe Frankfurt M. des Jüdischen Frauenbundes. Lesegemeinschaft Bertha Pappenheim, Hans Handwerkstr. 3, 18% Uhr. Donnerstag, 28- Februar Ortsgruppe Frankfurt M. des Jüdischen Frauenbundes. Arbeitssitzung der Ortsgr. Hans Handwerkstr. 3, 18% Uhr. Veranderungren im Personenstand vom 15. Dezember IßSW hin 15. Januar 1P?5 Ii Barmizwa Sjrnagoge am Börneplatz: Manfred P i c k, Hölderlinstr. 3 — Günther Kahn, Herbartstr. 30 — Josef K o r n, Uhlandstr. 47 —Saly Zurkowsky, Rechneigrabenstr. 12 — Leopold Münz, Sonnemannstr. 73 monojmuaxn Altbekannt «r gute Kofferu Lederwaren zu niedrigen Preisen ist Loewenherz goetbestr. & Gegründet 1881 n? Die jüdische Wohlfahrts pflege braucht Sie! Schreiner-Arbeiten ie*er An BAU- UND MÖBEL-SCHREINEREI $ M. SCHLESINGER 6E6R. 1903 MUS KANTENWEG 35 TEL 44660 Inserieren bringt Gewinn! MDr-Verkau! OSCüT BOChAfflCll Damen-Hoden Roflmarkl 15 ab 28. Januar