Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Volume
- 13 (1934-1935)
- Issue
- 6 (2.1935)
- Date
- 1935-02-01
- Page
- Seite 236 (sequence 30)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 236 für kaufmännische Arbeitsuchende: Dienstag und Donnerstag . von 9—12 Uhr. Berufsberatung und Lehr Stellenvermittlung: Nach vorheriger Anmeldung und Ausfüllung der Fragebogen, die in der Geschäftsstelle täglich von 4—6 Uhr erhältlich sind: Dienstag nachmittag von 4—7 Uhr. Freitags keine Sprechstunden. Unsere gemeinnützige Schreibstube nimmt jederzeit Veryäelfältigungsaufträge, Adressenschreiben usw. bei prompter Ausführung entgegen. Wir suchen: Handwerkliche Lehrstellen in Stadt und Land, Anlernstellen in gewerblichen Betrieben. Berufsberatung und Arbeitsnachweis für Juden e. V. (männlicher Arbeitsnachweis) jetzt: Königswarterstr. 24, I. Stock. Telefon 46164. Nachhilfestunden Für Nachhilfestunden in Sprachen, Mathematik und anderen Fächern, sowie Beaufsichtigung von Kindern können vom Verein Berufsberatung und Arbeitsnachweis für Juden e.V. Königswarterstrasse 241, Ruf Nr. 46164 (männlicher Arbeitsnachweis) geeignete Kräfte nachgewiesen werden. Jngenddienst Die Zentralstelle Jugenddienst (nachgehende Fürsorge) des Jüdisdien Frauenbundes Frankfurt am Main will allen alleinstehenden Jugendlieben eine beratende Helferin zur Seite stellen. Anfragen und Mitteilungen an die Geschäftsstelle Hans-Handwerk-Straße 3. Jüdische Leihkasse E.V. Die Geschäftsselle dieser gemeinnützigen Einrichtung befindet sich Eschersheimerlandstrasse 65, pt. Die Leihkasse'bewilligt selbständigen Gewerbetreibenden und Handwerker Darlehen in mäßigen Beträgen gegen Bürgschaft zahlungsfähiger . Personen -Geschäftsstunden: Dienstag und Donnerstag, nachmittags von .4—6 Uhr. - Arbeitgeber! Weit über 600 Arbeitsuchende sind-bei dem männlichen Arbeitsnachweis für Juden gemeldet und warten auf Unterbringung! Jeder jüdische Arbeitgeber wende sich bei freiwerdenden Arbeitsplätzen an uns! Die Kriegsbeschädigten. Frontkämpfer und Kinderreichen und sonstigen älteren Angestellten und Arbeiter bedürfen besonderer Berücksichtigung. Arbeitgeber! Helft, in dem bevorstehenden schweren Winter die Not der jüdischen Arbeitslosen zu lindern! Meldet uns sofort jede vorkommende Dauer-und Aushilfsstelle! Sprechstunden: für gewerbliche Arbeitsuchende: Montag und Mittwoch von 9—12 Uhr, für kaufmännische Arbeitsuchende: Dienstag und Donnerstag von 9—12 Uhr. -Berufsberatung und Lehrstellenvermittlung.: Nach vorheriger Anmeldung und Ausfüllung der Fragebogen, die in der Geschäftsstelle täglich von 4—6 Uhr erhältlich sind: .Dienstag nachmittag von 4—7 Uhr. Freitags keine Sprechstunden. Unsere gemeinnützige Schreibstube nimmt jederzeit Vervielfältigungsaufträge, Adressenschreiben usw. bei prompter Ausführung entgegen. Wir suchen: Handwerkliche Lehrstellen in Stadt und Land, Anlernstellen in gewerblichen Betrieben. Berufsberatung und Arbeitsnachweis für Juden, e. V. . (männlicher Arbeitsnachweis) . . jetzt: Königswarterstr. 24, I. Stock. Telefon 46164 An alle Arbeitslosen! Es ist dringend erforderlich: 1. Jeden Wohnungswechsel dem Arbeitsnachweis sofort zu melden. 2. bei Annahme einer -Stelle den Arbeitsnachweis .umgehend, möglichst von der nächsten Fernsprechstelle aus, zu benachrichtigen. Infolge der überaus starken Inanspruchnahme der Arbeitsnachweise wird gebeten, die vorgeschriebenen Sprechstunden einzuhalten, da sonst eine ordnungsmäßige Abfertigung nicht möglich ist. Arbeitsnachweis und Berufsberatung der weibl. Fürsorge e. V. für Frauen und Mädchen, Frankfurt a. M., Hans-Handwerkstr. 3, Telephon 25462. Berufsberatung und Arbeitsnachweis für Juden e. V. Frankfurt a. M., Königswarterstr. 24, I. Tel. 46164. Heizer frei! Der Verein Berufsberatung und Arbeitsnachweis für Juden e. V,, Königswarterstraße 24, I. (männlicher Arbeitsnachweis), weist besonders darauf hin, daß eine Anzahl geprüfter Heizer für die Heizperiode nachgewiesen werden können. (Rufnummer 46164). Wer stiftet dem Tagesheim der erwerbslosen jüdischen Jugend Schreibmaschinen zu Unterrichtszwecken, Mundharmonikas und andere Musikinstrumente, gut erhaltene Spiele, gute Bücher, einige Vorhänge, Bodenbelag, Tassen? Gefl. Mitteilungen an Dr. Fr. Mayer, Hegelstraße 6, part. Telephon 48709. Tagesheim der erwerbslosen Jüdischen Jugend. Königswarterstraße 24. — Postscheckkonto Ffm. 39338. - Leiter: Dr. Fritz Mayer, Hegelstraße 6, part, Telephon 48709. Tagesprogramm: Mo. 2—8 Schreinerlehrwerkstatt (Ltg.' Eosenthai), 3—4 Stenographie (Frau Postawelski), 4—5 Stenographie (Frau Postawelski), 5.15—6 .Schreibmaschinenkurs (Freund), 6.15—7 Französisch f. Anf. (Dr. Mayer). Di. 10—12 Aussprache, Sprechchorüben, Plakatschriftübungen, 2—8 Schreinerlehrwerkstatt,- 3.30—4 Besprechung v. Tagesfragen (Dr. Mayer), 4.30—5.45 Handfertigkeitskurs (Oempelhof). 5.15—6.15 Französisch f .Fortg. (Dr. Fr. Mayer), 6.15—7 Englisch f. Anf. (Dr. Fr. Mayer). Mi. 2—8 Schreinerlehrwerkstatt, 3.30—4 Besprechung von Tagesfragen, 430—5.45 Handfertigkeitskurs, 5.15—7 Neuhebräisch (Ltg. Kaczalski), 5.15—6 Französisch f. Anf., 6.15—7 Deutsche Konversation und Grammatik (Ltg.Dr. Mayer) 7.15—8 Sehreibmaschinenkurs f. Anf., 8—9 Lesestunde. Do. 2—8 Schreinerwerkstatt, 2—4 Plakatschriftkurs (Ltg. Frl. M. Lerner), 4.15—5 Allgemeine Heimpropaganda (alle 14 Tage Aushang der neuen Wandzeitung). 5.15—6 Englisch f. Anf., 6.15—7 Englisch f. Fortgeschr. (Ltg. Dr. Mayer). So. 3.15—4 Rezitationskurs (Ltg. Alfred Auerbach), 4—6 Tischtenniswettspiele,, ev. Proben zur Aufführung. Täglich um 4 Uhr Verköstigung. Bibliothekstunden Mo. — Do. v. 4—5 Uhr. Sprechstunden des Heimleiters: Mo. — Do. v. 4—5 Uhr im Heim, Wer hilft? Wer gibt Schneiderin, 28 Jahre alt, die durch einen Unglücksfall beide Beine verloren hat, Beschäftigung? In Frage kommt größerer Betrieb, Fabrik oder Aenderungsatelier. Arbeitsnachweis der weiblichen Fürsorge, Frankfurt-M. Hans Handwerkstr. 3, Rufnummer 25462. Rabbiner Dr. Dienemann über seine Palästinareise In der Frankfurter Ortsgruppe des Central-Vereins sprach Rabbiner Dr. Dienemann, Offenbach über „Eindrücke von meiner Palästinareise". Die Veranstaltung hatte sich eines so starken Besuches zu erfreuen, daß mehr als 500 Personen wegen Ueberfüllung des Saales keinen Einlass mehr fanden. Eingangs betonte der Redner, daß Palästina eine Realität sei und daß es deshalb hierüber keinen Kampf der Weltanschauungen geben dürfe. Er schilferte dann anschaulich das Land in seinem äusseren Aufbau, die Struktur der Städte und ländlichen Siedlungen, insbesondere der Kwuza, die er als die wahre Kraftquelle des Landes bezeichnete. Die deutschen Juden in Palästina befinden sich zu einem erheblichen Teil in einer geistigen Isolierung, da sie die hebräische Landessprache nur unvollkommen herein §ur 3fo$f?eueruna Weffoer ifroel. Mwr$töti)t?x fillll!!liIl!!l!lllll!ll!liI!lillllHIII[ll!llllllllW (2. 3.. II1III1IIIIIIIIIIHI1IIIIIIIIIIIIIIIIII1IIIIIIIIIII1 £u her am ©tenstag, ben 5. 2Jtärj 1985, afienbs 7 Uhr, '©uioWctrjtrogc 6, 1. 6t., ftaitfm&enoen SöUtgüe&er^erfammluttg »erben bte oereBrl. SBereinSmitglieber Bterburäj 5öfL emgelaben. SageSorbnung: 1. 3afireS&erid)t für 1934. 2. (Erteilung her (Entlastung an ben SJotfianb. 3. SBaBI tum 2 Sfteoiforen. - 4. geftfefeung be8 3ahre§6eürag§. 5. SBerlojung von 2 SluSfteuem 1. Sllaffe. 6. SleumaBt beS SSorftanbS. % x a n E f u r t a. 9KV ben 25. Satraar 1935. ©er 35orftonb.