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Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main · 1935-01-01 · 5 (1.1935) · p. Seite 185

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
Volume
13 (1934-1935)
Issue
5 (1.1935)
Date
1935-01-01
Page
Seite 185 (sequence 19)
Language
German
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Seite 185 Klinische Vorträge im Krankenhaus der Israelitischen Gemeinde Die Klinischen Vorträge finden im Januar mit folgender Tagesordnung statt: Samstag, den 19. Januar 1935 20 Uhr c. t. Innere Medizin (Prof. Isaac) Diabetes. Nach dem Vortrag gemütliches Beisammensein. Sonntag, den 20. Januar 1935 9 Uhr c. t. Kinderheilkunde (Dr. Behrendt) Schutzimpfungen im Kindesalter. 10 Uhr c. t. Ohrenheilkunde (Dr. Max Maier) Erkrankungen des Mittelohres. 11 Uhr c. t. Nervenheilkunde (Prof. Weichbrodt) Das depressive Zustandshild. 12 Uhr c. t. Eöntgenologie (Dr. Robert Salomon) Untersuchungstechnik und Köntgendiagnose. Die Vorträgoe finden im großen Saal des Schwesternhauses (im Gebiet des Krankenhauses) Bornheimer Landwehr 85, statt. Auskunft erteilt das Büro des Krankenhauses der Israelitischen Gemeinde, Frankfurt am Main, Gagernstraße 36, Telephon 48851. Vorstand der Israelistischen Gemeinde Blutspender Die chirurgische Abteilung im Krankenhaus der Israelitischen Gemeinde benötigt ständig für Blutübertragungen an Krankenhauspatienten und zur Vermittlung an Ärzte gesunde kräftige Männer als Blutspender gegen entsprechende Vergütung. Nur schriftliche Anmeldungen erbeten an die chirurgische Abteilung des Israelitischen Krankenhauses, Gagernstr. 36. Sprechstunden der Steuerverwaltung Es wird darauf hingewiesen, daß Besprechungen in Steuerangelegenheiten lediglich an den Sprechtagen Montag, Mittwoch und Freitag von 834—1234 Uhr stattfinden können. Wenn es einem Steuerpflichtigen nicht möglich ist, während dieser Stunden vorzusprechen, so kann im Einzelfall eine andere Sprechzeit vereinbart werden. (Fernsprecher 27544). Bei allen schriftlichen und mündlichen Anträgen in Angelegenheiten der Kultussteuer sind im Interesse der beschleunigten Bearbeitung sämtliche einschlägigen Steuerpapiere, insbesondere die Einkommensteuerbescheide vorzulegen. Museum jüdischer Altertümer — Rothschild-Museum Die Oeffnungszeiten des Museums sind künftig: Montag bis Freitag von 10—13 Uhr, sowie jeden ersten und dritten Sonntag im Monat von 10—13 Uhr. Der Eintritt ist frei. Gemeindebibliothek Bücherausleihe: Montag bis Donnerstag 12—13 und 16—17 Uhr; Freitag 12—13 Uhr. Mittwoch; 19-21 Uhr Lesezeiten: Samstag: 1034—13, 15^—18 Uhr; Dienstag: 19—21 Uhr; Donnerstag: 19—21 Uhr. Sprechstunden der Gemeinderabbiner Dr. Hoffmann, Börneplatz 16, Fernspr. Hansa 22024, 15—16 Uhr — Dr. H o r o v i t z , Unterlindau 21, Fernspr. Maingau 77963, 15—1634 Uhr (außer Mittwoch) — Dr. Salzberger, Eschersheimer Landstr. 67, Fernspr. Zeppelin 56920, 1534—1634 Uhr — Dr. Seligmann, Böhmerstr. 9, pari., Fernspr. Nr. 51184, 17—18 Ulli- — Dr. Lemle, Miquelstraße 3, Fernspr. Maingau 75185, 15—16 Uhr, außer Dienstag — Rabbiner Kirschbaum, Rabbinatsassessor, Rotteckstr. 11, Fernspr. Nr. 45281, täglich 14—15 Uhr; ferner in der Rabbinischeh Lehranstalt „Jeschiwa", Theobaldstr. 6, Fernspr. Nr. 45673, Donnerstags 10—12 Uhr, Freitags 9—11 Uhr. Andere Sprechzeiten können telephonisch vereinbart werden. L.EPSTEIN Schillerstraße 2 Herren- und Damenwäsche — Strumpfwaren Sie kaufen stets gut und richtig bei mir! Bekanntmachungen des Friedhofsamtes Grabsteine Auf unseren Friedhöfen, insbesondere auf den Friedhöfen an der Rat-Beil-Straße und in Bockenheim, befinden sich eine Anzahl Grabsteine, die nicht mehr standsicher sind, so daß sie umzustürzen drohen. Die Verfügungsberechtigten sind haftpflichtig und werden aufgefordert, die Standsicherheit der Denksteine einer Nachprüfung zu unterziehen und die erforderlichen Maßnahmen schnellstens in die Wege zu leiten. Soweit dieser Aufforderung nicht entsprochen wird, müssen die nicht standfesten Grabsteine durch das Friedhofsamt umgelegt werden. Meldung von Sterbefällen Bei vorkommenden Sterbef allen ist umgehende Benachrichtigung des Friedhofsamtes (Fernspr.-Sammelnummer Zepp. 52041) erforderlich. Soweit die behördlichen Formalitäten (ärztlich ausgefüllter Todesschein, Anmeldung beim zuständigen Polizeirevier und Standesamt) nicht von den Hinterbliebenen erledigt werden können, wird dies auf Wunsch vom Friedhofs- .amt besorgt. Die Vorlage dieser Dokumente ist Vorbedingung für die Fortsetzung der Beerdigung. FriedhofsgSrtnerei Das Friedhofsamt der Israelitischen Gemeinde ist durch die mit alleu neuzeitlichen Anlagen ausgestattete Friedhofsgärtnerei in der Lage,, sämtliche vorkommenden gärtnerischen Arbeiten auf den Friedhöfen der Gemeinde auszuführen. Es übernimmt die Neubepflanzung der Grabstätten mit Efeu, Sedum, Immergrün und Blumen, sowie deren dauernde und jahrweise Pflege. Fathmännische Beratung und Kostenberechnungen werden gebührenfrei durch die Friedhofsgärtnerei, Eckenheimer Landstraße 238 (I'ernspr. Zeppelin 52042) oder durch das Gemeindebüro, Fahrgasse 146, Zimmer 37 (Fernspr. Hansa 27544) zur Verfügung gestellt. Die Gemeindemitglieder werden gebeten, sich bei Bedarf an Topfpflanzen und S cl nittblumen der auf den Friedhöfen befindlichen Verkaufsstellen zu bedienen. Nähere Auskunft erteilen die Pförtner. Mit Rücksicht auf das Verkaufsverbot am Sonntag werden die Friedhofsbesucher febeten. ihre Blumenbestellungen bis spätestens Freitagnachmittag in der riedhofsgärtnerei aufzugeben. Auf dem neuen Friedhof an der Eckenheimer Landstraße werden laut G e m e i n d e b e s c h 1 u ß alle gärtnerischen Arbeiten in eigener Regie des Friedhofsamtes der Gemeinde ausgeführt. Oeffnungszeiten der Friedhöfe Die Friedhöfe an der Kat Beil-Straße und an der Eckenheimer Landstraße sind in der Zeit vom 1. November 1932 bis 15. Februar 1933 von 1%. bis 17 Uhr geöffnet. — Freitags wird eine Stunde vor Beginn des Sabbaths geschlossen. Samstags und an den jüdischen Feiertagen sind die Friedhöfe geschlossen. Gedächtnislichter Zum Andenken an Verstorbene können in den Gemeindesynagogen Gedächtnislichter gebrannt werden. Die im Voraus zahlbaren Gebühren beragen: für ein Licht am Jahrzeitstag Em. 1.— für ein Licht während des Trauerjahres (11 Monate und am ersten Jahrzeitstag) Km. 75.— für ein ewiges Licht am Jahrzeitstag Km. 100.— für ein ew i g e s Licht am Ja hrzeitstag einschließlich Verrichtung des Kaddischgebets Rm. 200.— Fundsachen In der Hauptsynagoge wurden gefunden: 1 Schirm. 1 Stock, 1 Brille, 1 Paar schwarze Damenlederhandsehuhe. Abzuholen beim Pförtner der Hauptsynagoge. Zuwendung . Die Gemeindebibliothek erhielt ein Geschenk von Frau Irma Liebmann. HANNS L. KATZ Dipl. Matermeister Fernruf 94418 Am Kirchberg 27 Ausführung alier Maler- und Anstricharbeiten Eine Anzeige in dieser Grösse kostet nur Mk. 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