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Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main · 1934-12-01 · 4 (12.1934) · p. Seite 148

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
Volume
13 (1934-1935)
Issue
4 (12.1934)
Date
1934-12-01
Page
Seite 148 (sequence 26)
Language
German
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Seite 148 Hilfsvereins der deutschen Juden, Dr. Mark Wischnitzer." den Leiter der Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden, Dr.. Friedrich Ollendorf, zahlreiche Mitglieder des Rabbinats und leitende Persönlichkeiten jüdischer Organisationen. ^— Im überfüllten Saale des Brüdervereinshauses wurde die von' der Berliner Zionistischen Vereinigung errichtete „Jüdische Lehrstätte Ch. N. Bialik" mit einer Vorlesung von Kurt Blumenfeld über „Kultur und Nation" eröffnet. — Zwischen dem Jüdischen Lehrhaus (Freie Jüdische Volkshochschule e. V:) und der Jüdischen Lehrstätte Ch. N. Bialik der Berliner Zionistischen Vereinigung haben Verhandlungen über die Gestaltung der jüdischen Erwachsenenbildung in Berlin stattgefunden. Es wurde vereinbart, die Arbeitsplätze aufeinander abzustimmen und deren Durchführung gemeinsam festzulegen, um damit der Zusammenarbeit zu dienen. — Als neue Folge der „Jüdisch-liberalen Zeitung" erscheint im neuen Verlage die „Jüdische Allgemeine Zeitung". Diese Zeitung will, wie in der ersten Neuausgabe gesagt wurde, nicht als neues Blatt, sondern nur mit verändertem Titel an ihre Leser herantreten. Belebung und Vertiefung des jüdisch-liberalen Judentums seien nach wie vor das Ziel. Darüber hinaus will die „Jüdische Allgemeine Zeitung" alle Stoffe und Themen in ihren Bereich ziehen, die heute jüdische Menschen in Deutschland interessieren. — Anläßlich der 30jährigen Wiederkehr des Beginns zionistischer Gemeindearbeit veranstaltete die Jüdische Volkspartei einen Gesellschaftsabend. In einer Ansprache ging Direktor Georg Kareski auf die Tätigkeit und Aufgabengebiete der Jüdischen Volkspartei ein. Rechtsanwalt Dr. Alfred Klee umriß die Entstehung der Jüdischen Volkspartei von den kleinsten Anfängen bis zu ihrer gegenwärtigen Größe. Zum Schluß gab er die Umbenennung der Jüdischen Volkspartei in „Jüdischen Volksbund" bekannt. — Der Landesverband Groß-Berlin des Centraivereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubegs veranstaltete im Logenhaus in der Kleiststraße einen Vortragsabend, der von einer überaus großen Zahl Berliner Juden besucht war. Rabbiner Dr. Manfred Swarsensky sprach über „Diaspora-Existenz-heute". Dr. Hans Reichmann, Syndikus des Landesverbandes Groß-Berlin des C.-V. zeichnete in festgefügten Umrissen das „Weltbild des deutschjüdischen Menschen". Die beiden Vorträge wurden umrahmt von musikalischen Darbietungen.- Wilhelm Guttmann sang Lieder von Schalit, von Dr. V. Ernst Wolff begleitet, der zum Schluß aus einem Oratorium von Haendel einige Partien vortrug. — Der dritte Kleinkunstabend des Berliner Kulturbundes Deutscher Juden trug das Motto: „Berliner Bilderbogen — Oestlicher Bilderbogen".- Als erstes Stück seiner Opernspielzeit hatte der Kulturbund den „Fideliö" von Ludwig van. Beethoven auf seinen Spielplan gesetzt. In der Inszenierung seines Intendanten Kurt Singer und unter der Stabführung von Generalmusikdirektor Joseph Rosenstock wurde aus dem zeitlosen Werke von Beethoven außerordentlich Wertvolles herausgeholt, und die Aufführung zu einem eindrucksvollen Abend gemacht. Das Ensemble bot ein einwandfreies Zusammenspiel. Die Bühnenbilder von Heinz Condeil gaben einen passenden und wirkungsvollen Rahmen für den Ablauf der Opernhandlung. — Die „W i r t - Schaftsberatung" des Palästina-Amts Berlin teilt mit: Zur ~K?r- DIE KLUGE HAUSFRAU KAUFT Brot, Brötchen, Kuchen, Torten, Gebäcke, Mehl, Nudeln, Zwieback, Schokoladen, Kakao, FEINBÄCKEREI-ERZEUGNISSE NOCH NIE SO GUT! PREISWERT WIE IMMER —TÄGLICH FRISCH! UBERALL IN DER NAHE TELEFON 40101 Jede Dame isf überrascht über die grofje Auswahl die.geschmackvolle Ware und die niedrigen Preise bei Finesse Damen-Moden Göefhestr. i /Tei.2,«o PLAKATHALER iE. STROHEIM einzig jüdischer am Platze TONGESGASSE 2 Ecke Fahrgasse Plakat* jeder Art für Weihnachten und Inventur Das schöne Geschenk Kunstgewerbe. Spielzeug und gute Gebrauchsve, enstände HAUS ZUM ENGEL Römerberg 28 Gertrud Friedländer CnanuKKah! Goldschmidt» Veraandkondi'orei SoeziaMtät: Käsetorte liusskuchen. Scharfe Torten und Schnitten G-usstr. 38a TH. 45293 Wir empfehlen uns für Frankfurt-M.-West und Bockenheim bei Bedarf von allen Modeu. Bedarfsartikeln A.«G. Bockenheim Geben Sie Ihre Masche zur jüdischen Grosswäscherei fabelhafte Wäsche garant. nur zufriedene Kunden Wäscherei Hausfrau Haimann Scharf, Schloüsir. 50 Tel. 74893 Abholung, und Lieferung frei! Verlangen Sie bei Bedarf unsere Anzeigen-Preisliste

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