Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Volume
- 12 (1933-1934)
- Issue
- 10 (6.1934)
- Date
- 1934-06-01
- Page
- Seite 408 (sequence 22)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 408 Arbeit in Jugendbünden und Logen zu widmen; die mit ihm zusammenarbeiten durften, wurden durch ihn, der ihnen ein Vorbild war, zu neuen Leistungen angespornt. Er, der immer für <;in bewußtes Judentum eintrat, der das Wort von der jüdischen Gemeinschaft im wahrsten Sinne in seinem Kreise in die Tat umsetzte, war in seiner Geradheit ein Beispiel des verantwortungsbewußten jüdischen jungen Menschen. Wir werden sein Andenken am besten dadurch bewahren, daß wir unsere Arbeit in seinem Sinne fortsetzen. Was er begonnen bat und in seinem umfassenden Geiste ausbaute, wollen wir zum Wohle der jüdischen Jugend der Verwirklichung entgegenführen. Jüdischer Jugendbund Frankfurt a. M. Anstalten und Vereine Verein Hauptsynagoge n<>r Verein Hauptsynagoge veranstaltet am Sonntag, den 24. Juni, abends 20% Uhr, in der Hauptsynagoge eine musikalische Weihestunde zugunsten der Einrichtungen der Synagoge. Es wirken mit der Synagogendior in Verbindung mit der Singgemeinschaft und Kammerstreichvereinigung der Musik-Freunde. Zur Wiedergabe gelangen Werke von Locatelli, Händel. Haydn, Mendelssohn, Geiger, Kullmann, Simon, Almau und Nadel. Die Veranstaltung steht unter der Leitung von Artur Holde. Solisten: Oberkantor Saretzki, Senta Würzburger, Martel NT e u m e l e r. Gesellschaft für jüdische Volksbildung e. V. In der Mitgliederversammlung (vom 16. April 1934) der Gesellschaft für jüdische Volksbildung e. V. gedachte zunächst der Vorsitzende, Herr Gemeinderabbiner Dr.. Georg Salzberger, der im Laufe der Beriditszeit Verstorbenen, nämlich der Vorstandsmitglieder Professor Dr. Julius Hülsen und Erich Töplitz, sowie des einst auch für die Gesellschaft tätig gewesenen Dr. Rudolf Hallo (Kassel). Auf eigenen Wunsch schied Frau Edith Rosenzweig aus dem Vorstand aus, ferner durch Wegzug von Frankfurt a. M. Frau Clem Cramer und Herr Ernst Kahn. Der Tätigkeitsbericht zeugte von der rührigen und für das Gesamtwohl der Gemeinde anerkannt nutzbringenden Tätigkeit der Gesellschaft. Entsprechend der seit iYa Dezennien gepflegten Tradition wurden religiöse, geschichtliche und literarische Vorträge gehalten; die Führungen durdi jüdisch-kulturelle Institutionen und Gedenkstätten wurden fortgesetzt, und die musikalisch umrahmten Feierstunden zu den hohen Feiertagen waren dazu angetan, eine mitunter nach Hunderten zählende Gemeinde heranzuziehen. Im letzten Berichtsjahre wurde die Tätigkeit des Jüdischen Lehrhauses wieder aufgenommen, das sich auch jetzt, wie früher schon, der Förderung durch die Gesellschaft erfreut. Daher wurde auch der derzeitige Vorsitzende der Gesellschuft, Herr Rabbiner Dr. Salzberger, von Professor Dr. Martin Buber in die Leitung des Lehrhauses berufen. Im Herbst 1955 erweiterte sich den Zeitumständen entsprechend der Wirkungskreis der Gesellschaft nadi einer neuen Seite hin, nachdem ihr die sowohl im Interesse des jüdisdien Publikums wie seiner Künstler wünschenswerten Veranstaltungen auf dem Gebiete des musikalisdien und deklamatorischen Vortragswesens von einer aus verschiedensten Kreisen beschickten Versammlung nahegelegt worden waren. Die Gesellschaft, der hierbei die Herren Alfred Auerbach, Dr. Nathan Ehrenreich, Artur Holde, Hermann Geiger und Hans Wilhelm Steinberg als künstlerisdie Berater zur Seite standen, veranstaltete nunmehr eine Reihe sehr erfolgreidier, dabei betont jüdisdier Abende. Im Verlaufe wurden diese Veranstaltungen von der der Gesellschaft angegliederten „Abteilung für künstlerisdie Veranstaltungen" abgewickelt, die künstlerisdie Leitung wurde Herrn Hans Wilhelm Steinberg übertragen, der sidi als organisatorisdie Leiterin Frau Hedwig Levi-Michel zur Seite stellte. Infolge der Gründung einer, von dem Berliner „Kulturbund Deutsdier Juden" ins Leben gerufenen Frankfurter Ortsgruppe Rhein-Main, an deren Zustandekommen — dies zugleidi zur Berichtigung einer Notiz in der Mai-Nummer des Gemeindeblattes — die Gesellsdiaft nidit beteiligt, in deren Vorstand sie audi nidit als solche vertreten ist, darf sie den ihr früher erteilten Auftrag als erledigt betraditen. Sie wird sich fortan mit um so größerer Intensität ihren alten Aufgaben widmen, ohne auf eine in deren Rahmen gelegene künstlerisdie Betätigung zu verzichten. SctuöiDslönflseizuDoswerk Ei ilfJ" ■ Gegr. 1900 »■III U ■ Ailerheiligenstr. 72 m ■ Spez. Ago-FeinbesohlungX^X ZGI| 13 H _PicK & Oesircicüer^_ gegr. 1891 Fabrgasse U3 Goethestrasse 13 Spezialhaus für Hygiene WO GUTE MÖBEL Mod. Fusspflege Gummiwaren — Aerztebedarf WENIG KOSTEN NASSAUISCHE MÖBELINDUSTRIE KAUFHAUS FRANKFURT GMBH H. WEINBERG - H. 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