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Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main · 1934-05-01 · 9 (5.1934) · p. Seite 378

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
Volume
12 (1933-1934)
Issue
9 (5.1934)
Date
1934-05-01
Page
Seite 378 (sequence 32)
Language
German
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Seite 378 Jugend-, Ausbildungs-, Berufs- und sonstige Fragen stehen im Mittelpunkt dieser Veranstaltungen. — Auch der Kleinen wird nicht vergessen. Das Chanukka- und das Purimfest wird mit ihnen gemeinsam begiangen und stets folgt eine große Kinderschar diesem Rufe. Sehr beliebt sind auch die Hausmusikabende, die in den Häusern unserer Mitglieder manchmal stattfinden. Der Raum gestattet nicht, alles zu erwähnen, was in den Arbeitssitzungen, die vierwöchentlich an jedem letzten Donnerstag im Monat abgehalten werden, besprochen und angeregt wird. An den Arbeiten der Israelitischen Gemeinde wird reger Anteil genommen, erwähnt sei hierbei die Mitarbeit der Frauen im Vorstand und in der Gemeindevertretung. Zum Schlüsse sei noch die Werbekommission genannt, die die Aufgabe hat, Frauen, die unserer Arbeit noch ferne stehen, zur Mitgliedschaft zu gewinnen; zu diesem Zwecke werden des öfteren Aussprache-Jfaclimittage veranstaltet. Mehr denn je ist es heute Pflicht jeder jüdischen Frau, der Ortsgruppe Frankfurt a. M. des Jüdischen Frauenbundes anzugehören, um so den Gemeinschaftsgeist zu stärken und sich in gemeinsamer Arbeit zu verbinden. E 1 s e K a t z Hausfrauengruppe der Ortsgruppe Frankfurt a. M. des Jüdischen Frauenbundes Zur Erweiterung ihrer Aufgaben und um die jüdischen Hausfrauen in ihrer Gesamtheit zu erfassen, wurde innerhalb der Arbeit der Hauswirtschaftlichen Kommission eine Hausfrauengruppe gegründet. In monatlichen Zusammenkünften soll nach gemütlicher Hausfrauenart ein Zusammenschluß geschaffen werden, der den jüdischen Hausfrauen Gelegenheit gibt, die großen und kleinen Fragen ihrer Hausfrauenwelt zu besprechen, Belehrung und Anregung auf hauswirtschaftlichem Gebiete zu empfangen und eine entsprechende Interessenvertretung zu finden. Das erste gemütliche Beisammensein findet Donnerstag, den 3. Mai 1934, 4 Uhr nachmittags, in der Jüdischen Haushaltungsschule, Königswarterstraße 20, statt. Das Programm lautet: Kurzes Referat von Stephanie Forchheimer: „Hausfrauenaufgaben in dieser Zeit". Musikalische Darbietungen. — Jüdische Volkslieder, gesungen von Frau Lore Michaelis. Eintritt frei. — Kaffee und Kuchen 40 Pfg. Anmeldungen vorher an Frau Stephanie Forchheimer, Feldbergstraße 31, erbeten. n&m&®3fl ^T^m^ MHi§6yQÜ^-- Unsere groffe Auswahl beweist es. ßka-ffloden Schillerst!-. 30-40 geg. Gen.-Änz. Ein schlankes Bein trotz yTvsT Krampfadern //\ n JA bei roögliehster Unsichtbarkeit \f i'I^W wir(* erziel* durch sachgemäße \l v>^V\. Anpassung unserer GUIKIJKIIl\ STRÜMPFE - LINOLEUM - in allen Farben zum Ganzauslegen. Teppiche, Läufer, Stragula Fachmännisches Verlegen sehr billig KOSTERICH, Fahrgasse 106. 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Sie hat im Jahre 1933 174 Jugendliche erfaßt und betreut. — Als Beihilfe zur Ausstattung minderbemittelter Bräute ist das „Brautkörbehen" geschaffen worden, das jeder Braut ins Haus geschickt wird, mit der Bitte, bei Beschaffung ihrer Ausstattung auch der Mädchen zu gedenken, die sich selbst nichts anschaffen können. — Zur Erlernung von Stenographie, Schreibmaschine und Hauswirtschaft werden Kurse veranstaltet, die sehr gut besucht sind und zu denen nach Möglichkeit Zuschüsse bewilligt werden. In Erkenntnis der neuen dringenden Forderungen der Berufsumscbichtung wurde eine Hauswirtschaftliche Kommission gegründet, die es sich vornehmlieh zur Aufgabe stellt, die Hausfrauen zu beraten und auf die wichtige soziale Verpflichtung aufmerksam zu machen, schulentlassene Mädchen im Haushalt anzulernen, um sie auf diese Weise in die Hauswirtschaft einzuführen und auf ihren künftigen Hausfrauenberuf vorzubereiten. Eine neu zu gründende Hausfrauengruppe innerhalb dieser Arbeit soll den Zusammenschluß unter den Hausfrauen herbeiführen (s. Mitteilung der Haüsfrauengruppe). — Die Reisesteuerkasse, ebenfalls eine Einrichtung des Judischen Frauenbundes, wird auch in Frankfurt a. M. in Anerkennung ihrer Notwendigkeit in jeder Weise gefördert; sie soll den Frauen eine Beihilfe zu einer Erholungsreise geben, die ehrenamtliche Mitarbeit im Jüdischen Frauenbund leisten. Zu diesem Zwecke werden Briefe an Frauen, die sich heute noch eine Reise ermöglichen können, verschickt, mit der Bitte, eine kleine Abgabe für ihre erholungsbedürftigen Mitschwestern zu leisten. Die Blätter des Jüdischen Frauenbundes, die allmonatlich erscheinen, unterrichten über alle wichtigen jüdischen Frauenfragen auf sozialem, kulturellem und wirtschaftlichem Gebiet und sollten daher in keinem jüdischen Hause fehlen. — Zur Vertiefung jüdischen Wissens und zur Beschäftigung mit jüdischem Schrifttum sind Arbeitsgemeinschaften eingerichtet worden, die unter Leitung bekannter Fachkräfte stattfinden. Um den Zusammenschluß der Eltern zu fördern, werden Elternabende veranstaltet; Schul-,

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