Mannheim
Compact Memory

Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main · 1934-04-01 · 8 (4.1934) · p. Seite 327

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
Volume
12 (1933-1934)
Issue
8 (4.1934)
Date
1934-04-01
Page
Seite 327 (sequence 25)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
94% known words query
IRI
…/3094266-3094399-3094407--4074-3098860
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

Seite 327 werden im Frühjahr das jüdische Brauchtum zum Gegenstand haben. Rabbiner Dr. Dienemann setzt seine Vorlesungen über jüdische Geschichte mit der Geschichte vom babylonischen Exil bis zur Zerstörung des zweiten Tempels fort, Dr. Philipp wird über den Propheten Jeremiaund seine Zeit sprechen, Rabbiner Dt. Seligmann hat eine Vorlesung über die Gesell i c h t e d e r Frankfurter Juden seit dem Jahr 1824 angekündigt. Die FührungendurchdasaltejüdischeFrankf urt unter Leitung von Dr. Hermann Gundersheimer und eine Fahrt zu den jüdischen Kultstätten in Worms (Synagoge. Raschikapelle und Friedhof) mit religions- und kunstgeschichtlichen Erläuterungen werden vielen willkommen sein. Eine besondere Ueberraschung bietet der angekündigte Vortrag von Di*. Schönberger über den Holzschnitzer^Adam Rosenzweig, einen Großonkel von Franz Rosenzweig. Den zahlreichen alten und neuen Schülern der hebräischen Sprache wird es willkommen sein, daß Professor Dr. G. Weil sich für eine Erörterung von Fragen zur Verfügung gestellt hat, die beim Erlernen und Sprechen des Hebräischen auftauchen. Pädagogische S on-dergebi e tß werden Dr. H. Epstein und Dr. A. Merzbach behandeln. Der Letztere führt seinen heilpädagogischen Kursus für Kindergärtnerinnen, Hortnerinnen und Jugendleiterinneni fort. Dr.. Epstein plant in einer Arbeitsgemeinschaft mit Jugendführern und Jugendlichen an Hand von Beispielen zu erörtern, wie man jüdische Geschichte lehrt und lernt. Diese Frage ist ja für alle jüdischen Jugendbünde von besonderer Wichtigkeit. * Von historischem und sprachlichem Interesse zugleich sind die Uebungen, die Professor Dr. M. Werner für Fortgeschrittene im Französischen über Edmond Flegs „Mo'ise" halten wird. Auf dem Gebiete der „allgemeinen Fächer" enthält der Arbeitsplan eine große Vorlesung von Dr. Samson Raphael Hirsch über „Leben, Altern, Tod". Dr. A. Merzbach wird Entstehung und Sinn der Sprache und das Unbewußte in der Sprachbildung in 3 Vorlesungen behandeln. Dr. Salomon führt seine Arbeitsgemeinschaft über das musikalische Kunstwerk, in der Fragen nach Stil und Form musikalischer Kunstwerke an praktischen Beispielen zur Besprechung gelangen werden, fort. Angelika Reckendorf wird im Frühjahr eine Arbeitsgemeinschaft leiten, die sich mit der Anfertigung von Text.ilarbeiten für Wohnung und Kleidung beschäftigen soll. Dabei werden Fragen nach Farbe und Form, Material und Technik erörtert werden. Die Jahreszeit hat dazu angeregt, eine Arbeitsgemeinschaft „Malen und Zeichnen in der Natur" unter Leitung von Hermann Lismann in den Arbeitsplan aufzunehmen. Der Früh jahrs-Lehrgang wird am Sonntag, 15. April, nachmittags 5 Uhr, im großen Saal der Frankfurt-Loge in der Form eröffnet, die nunmehr schon Tradition geworden ist: Das Thema der Lehrhaus-Rede von Professor Dr. Buber lautet: „Die Lehre und die Tat". Zur Einleitung wird die Kammerstreichvereinigung unter Leitung von Artur Holde die Ouvertüre zum Oratorium „Esther" von Händel spielen. Eintrittskarten zur Eröffnung des Lehrgangs, sowie zu den einzelnen Vorlesungen und Arbeitsgemeinschaften sind in den Buchhandlungen Cohn, Schillerstraße 14, Oppenheimer, Rückertstraße 57, Schatzki, Börsenstraße 2, und Strauß, Biebergasse 13, erhältlich. Anstalten und Vereine Israelifische Religionsschule (Hermesweg 5—7 und Unterlindau 21) Das Sommerhalbjahr beginnt Mittwoch, den 11. April Anmeldungen für die Anstalt nimmt der Leiter, Herr Gemeinderabbiner Dr. J. Horovitz, während der Ferien wochentäglich von 3—4 Uhr, Mittwoch, den 11. April, von 4—5 Uhr, Mittwoch, den 18. April, von 4—5 Uhr, Unterlindau 21, sowie Mittwoch, den 11. April, von 3M> Uhr und Sonntag, den 15. April, von 10—11 Uhr, Hermesweg 5—7, entgegen. ,r,ka<Kleidern M^ÜK^^niem Complets in den Fruniing! Wir zeigen Ihnen die neuesten Modelle in großer Auswahl, apart in der Linie, modisch in der Verarbeitung und billig in den Preisen. ßka-ffloden Schillerstr. 30-40 Qeg. Gen. flnz. Irmtraut Lewisohn Grüneburgweg 13 Damenhüte Umarbeitungen von Mk. 2.50 an E. KRIEGER jetzt Friedhcrgerldstr. 25 Einziges jfld. Geschäft am Philanthropin Sämtl. Sehulartikal für das Philanthropin Papiei — Schreibwaren — Kurz- und Mercerlewaren Ein schöneres Heim durch neue Gardinen gute Möbelbezüge und einen wohnlichen Teppich nur durch >jjgV Leonhard (Kann Fahrgasse 144 Ecke Börnesir. r Was „der kleine Laden mit dem guten Geschmack" lür den Einkauf der eleganten Dame bedeutet ft zeigt Ihnen ein Blick in das y neue Frtthjahrsfenster. Q Aucb Sie sollten es nicht " versäumen, bei Ihrem Ein- 0. kauf daran zu denken, g zuerst zu n ^—ri^ej&eJ^^ DAMEN MODEN dem kleinen Laden mit dem guten Geschmack < GOETHESTRASSE 1 Ij^K^»^ *CZMZJ*Z*C g Bäckerei BERGMANN, Adalbertsfrasse 6b m+SttEZ**. XX

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.