Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Volume
- 12 (1933-1934)
- Issue
- 8 (4.1934)
- Date
- 1934-04-01
- Page
- Seite 326 (sequence 24)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 326 AUFRUF! Der Kulturbund Deutscher Juden braucht Sie! Berlin hat bereits die Notwendigkeit einer Kulturbundsarbeit bewiesen. Köln und München sind mit Plan und Werk gefolgt. Frankfurt a. M. mit seiner bedeutsamen jüdischen Tradition, mit seinen besonderen jüdischen Aufgaben, muß in diesen Bestrebungen mitführen. Die staatskommissarische Genehmigung für das künstlerisch und organisatorisch selbständige Schaffen ist uns erteilt. Wie in den schon bestehenden Kulturbundzentren die großen Städte, soll Frankfurt der Ausgangspunkt für die Arbeit des Bezirks Rhein-Main werden. Die kleinen und kleinsten jüdischen Stadt- und Landgemeinden sollen aktiv und passiv mittun. Der Schaffende Künstler wendet sich an Sie! Unser Programm umfaßt: Musik, Theater, Vortrag, bildende Kunst. Arbeitsbeschaffung für alle künstlerischen und kunsthandwerklichen Berufe. Fortbildung und Ausbildung' jüdischer Musiker, darstellender und bildender Künstler. Hier erwächst den Jugendverbänden ein zeitgemäßes Aufgabengebiet. Zusammenarbeit aller im jüdisch-kulturellen Leben wirkenden und empfangenden Menschen — von Künstler und Publikum — ist das Ziel unserer Aufgaben, das nur zusammen mit allen jüdischen Organisationen erreicht werden kann. Jeder Einzelne ist mitverantwortlich und entscheidet mit über den Erfolg unserer Arbeit. Wir wenden uns an Alle! Wir Alle bedürfen der Erhebung, des Trostes, der Freude! Deshalb: melden Sie sich als Mitglied des Kulturbundes Deutscher Juden Rhein-Main, Frankfurt a. M., Gärtnerweg 62, Telefon 52638. Jahresbeitrag RM 5.— (einmalige Einschreibegebühr —.50) als Vorauszahlung auf die monatlich stattfindenden Kulturbundsveranstaltungen. Bankkonto Gebr. Sulzbach: für Kulturbund. Postscheckkonto Gebr. Sulzbach: Ffm.1203 für Kulturbund. Benutzen Sie die Zahlkarte. Sie erhalten dann umgehend die Mitgliedskarte. Nur Mitglieder können Veranstaltungen des Kulturbunds Deutscher Juden besuchen. Jede Mitgliedskarte ist nur persönlich gültig. Melden Sie sich an! Der Kulturbund Deutscher Juden Rhein-Main braucht Sie! Dr. Kurt Singer, Berlin Hans Wilh. Steinberg, Frankfurt-M. Jüdisches Lehrhaus Das Lehrhaus im Frühjahr Ueberblick über den neuen Arbeitsplan Gleichzeitig mit dem vorliegenden Gemeindeblatt gelangt der Arbeitsplan des Frankfurter Jüdischen Lehrhauses für den Frühjahrs-Lehrgang zur Ausgabe, der von Mitte April bis Ende Juni dauert und 25 Vorlesungsreihen, Arbeitsgemeinschaften und Einzelvorträge umfaßt. Die große Vorlesung von Professor Dr. B u b e r, die für viele zum Mittelpunkt geworden ist, wird sich in diesem Lehrabschnitt mit der jüdischen und christlichen Erlösung« lehre beschäftigen, während die Arbeitsgemeinschaft über den Lehrgehalt der chassidischen Legenden von Gottes- und Menschenliebe handeln soll. Die Arbeitsgemeinschaften über das Buch Richter (Dr. Spitzer) und das Mischna-Tiaktat „P i r k e A w o t" (Rabbiner Dr. Hoffmann) werden fortgeführt, es können aber neue Teilnehmer hinzutreten. Dasselbe gilt von der Arbeitsgemeinschaft, die unter der Leitung von Dr. Eduard Strauß die Heilige Schrift in der Uebertragung von Buber-Rosenzweig liest. Rabbiner Dr. Horovitz spricht über „Auge um Auge, Zahn um Zahn", Dr. Leibowitz kündigt als Beitrag zum hebräischen Staatsrecht die Lektüre einer Schrift des Maimonides an. Die Vorträge von Rabbiner Dr. Salzberger vmmMm Detailverkauf Eigene Fabrikation Kleider / Mäntel / Complets STIFTSTRASSE 29-33 I. ETAGE Sehen Sie sich unsere Schaufenster an Sie werden staunen &Co.fLeferwarenMns Kaiserstrasse 29 HEDWIG Haus Kaiserkeller. Die Schule fängt wieder an! Ist die Brille Ihres Kindes in Ordnung? Wenn nicht, gleich in das Fachgeschäft von Rf^gOschwege * LJEmIK Bl«lch»tra»»«19 m am Peterstor lullhrg. t. ärztl. Bezeptso nstZ? bbscIiIossid. Ttl- \ Das elegante van LaacR-Hemd feinster Popeline 4i Reiche Auswahl E. David & Meyer Goethestrasse 18 I Die bekannteste und beste Neu--)^ Küche für j-jDÖ in Frankfurt a. M. Nur PENSION ORNER Allerheiligenstr. 761 I 11 AUKTIONSHAUS Th. S c h I e tt FRANKFURT A. M. Fahrgasse 91—93 Fernru f22862 Taxationen - Versteigerungen bei Wohnungs- und Geschäfts- Auflösungen - Nachlässen usw. Auf Wunsch Bevorschussung Sofortige Abrechnung Ei ßmo' Früher bei Gerstel # DAMENHOTE •DAMENMODEN KAISERSTR'25 (Laden) derM entsprechend einfach geschmackvoll u.billig.