Mannheim
Compact Memory

Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main · 1933-09-01 · 1 (9.1933) · p. Seite 18

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
Volume
12 (1933-1934)
Issue
1 (9.1933)
Date
1933-09-01
Page
Seite 18 (sequence 20)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
94% known words query
IRI
…/3094266-3094399-3094400--3730-3098509
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Seite 18 Gottes Frage an die Völker und an Israel, die er in der Geschichte stellt, zum andern ist sie das Ausbleiben einer Antwort. Gewiß ist auch die Emanzipation, so wie sie erfolgt ist, keine rechte Antwort gewesen! aber daraus ist nicht zu folgern, daß nunmehr auf jenes Ausbleiben zurückzugreifen sei. Heppenheim a. d. Bergstr. Martin Buber. Jüdische Klänge. M. Leßmann Verlag, Hamb u r g. — Die von dem bewährten und bekannten Synagogenkomponisten Oberkantor Kornitzer veranstaltete Sammlung enthält Gesänge aus dem Gemeindegottesdienst, darunter herrliche Schöpfungen der Synagogenmusik-Literatur, Lieder für das jüdische Haus, darunter Schir hamaalaus-, Smiraus- und Seder-Melodien, jüdische Volkslieder, darunter entzückende ostjüdische Weisen, und endlich eine Menge freier Kompositionen lebender Autoren, Alle sind natürlich jüdischen Charakters, d. h. eine eigenartige Mischung von tiefer Trauer und schwerem Ernst, starker Hoffnung, verhaltener Freude und inniger Sehnsucht. Dabei war der Bearbeiter bemüht, dio stilistische und technische Gestalt der dargebrachten Musikstücke so zu formen und zu harmonisieren, daß auch musikalisch nicht außerordentlich bewanderte und gewandte Sänger und Pianisten sie leicht und doch wirkungsvoll zu Gehör bringen können. Haus und Schule, Synagoge und Konzertsaal, sie alle können von dem Gebrauch dieses, übrigens in ansprechender Form erschienenen Werkes Nutzen ziehen. Die diesbezügliche Erwartung des Verlages und des Herausgebers wird sich trotz oder vieleicht gerade wegen des Ernstes und der Schwierigkeiten unserer Zeit und unserer Verhältnisse erfüllen, zumal der Preis — M. 4.— — des Bandes durchaus angemessen ist. So wünschen wir dieser verdienstvollen Arbeit im Dienste eines von jüdischem Gefühl durchpulsten künstlerischen Geistes, der unsern jüdischen Häusern so sehr nottut, weiteste Verbreitung. J. B. L. Das Palästina-Amt in Berlin (W. 15, Meinekestr. 10), das ebenso wie die Palästinaämter der Provinz mit schriftlichen und mündlichen Anfragen überhäuft ist. hat zur Erleichterung der Arbeit ein ausführliches Merkblatt „A1 i j a h" herausgegeben. Die bereits in dritter Auflage vorliegende Broschüre enthält alle wissenswerten Auskünfte über Einwanderungsbedingungen, Lebensverhältnisse, Berufsaussichten, . Fahrpreise, Zoll- und Devisenbestimmungen usw. Preis Rm. 0.75 zuzüglich Porto. — Bei der gleichen Stelle ist ein Merkblatt „C h i n u c h" erschienen, das ausführliche Berichte über das Erziehungswesen, insbesondere die Universität, Seminare, Realschulen, Technikum, landwirtschaftliche Schulen, Lehr- und Erziehungsanstalten enthält. Preis Rm. 0.30. Der Reichsbund jüdischer Frontsoldaten hat unter dem Titel „Der jüdische- Frontsoldat" eine Sondernummer seiner Bundeszeitung „Der Schild" herausgegeben. Das in einer großen Auflage auch unter Nichtjuden verbreitete Heft enthält gerade jetzt besonders beachtenswerte Beiträge und Dokumente zur Geschichte des jüdischen Frontkämpfers im Weltkrieg. Kriegserinneruugen Im Auftrag des Reicbsbundes jüdischer Frontsoldaten sollen Kriegsbriefe, Kriegstagebücher und KriegsgedicUte gefallener Deutscher Juden auszugsweise veröffentlicht werden. Diese Sammlung soll für die Zukunft ein Dokument für die Vaterlandsliebe Deutscher Juden und ein Beweis ihrer Zugehörigkeit zur Heimat sein. Es ergeht darum an alle cie herzliche liitte. das zur Verfügung stehende Material (unter Angabe des Truppenteils, der Charge, des Zivilberufes sowie des Ortes und der Zeit, w.: der betreffende Frontkämpfer gefallen ist) an die Adresse von Dr. Ernst Fraenkcl, Syndikus des Reichsbundes jüdischer Frontsoldaten E. V., Berlin W15, Kurfürstendamm 200, einzusenden. Kosten entstehen den Einsendern nicht; das Material wird nadi Gebrauch zurückgegeben. Für b""1 Brüne Feigen Nene Melonen Grone Kakis Nene Granatäpfel Neue Datteln UHREN werden goto. Mlig repariert A. Immerglück RechneistraBel. Auf Wunsch komme zu Ihnen Besteck-Einrichtungen in Büfettschubladen fertigt in erstklassiger Ausführung und billigster Berechnung an B. Grünebaum, Gr. Bockeniieiraerslr. 6 Seit über 35 Jahren einzige jüdische Sperlal-Werkstätte für Besteck-Einbau am Platze. Katteir, die Frauen fesseln zeigt Cfiarl0e ROSSMARKT 17 TELEFON 24973 Charlotte-Schmuck für jeden Geschmack und . . . billig Cprlotte ROSSMARKT 17 TELEFON 24973

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.