Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Volume
- 10 (1931-1932)
- Issue
- 6 (2.1932)
- Date
- 1932-02-01
- Page
- Seite 129 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/3094266-3094373-3094379--3104-3097867- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
__ Si "rf y*? \. 129 Amtliche Anzeigen des Gemeindevorstands Kultussteuer. Es wird wiederholt darauf hingewiesen, daß Kultussteuerzahlungen nicht an die Gemeindekasse, sondern an die auf den Steuerbescheiden vermerkten zuständigen Finanzkassen unter Angabe der Steuernummer zu leisten sind. Mazzenbäckerei. Die Mazzenbäckerei der Gemeinde stellt auch in diesem Jahr Mazzen mit neuzeitlichen Maschinen in automatischer Fabrikation her. Bestellungen nehmen alle unter Aufsicht stehenden Bäckereien entgegen. Wir bitten die Gemeindemitglieder, ihren Bedarf ausschließlich aus der Mazzenbäckerei iinserer Gemeinde zu decken. Wer seine Mazzen aus der Gemeindebäckerei bezieht, kauft eine in der Qualität hervorragende und kartellfreie Ware, fördert die Interessen der Gemeinde und hilft die Preise verbilligen. Preise: 5—10 Pfund- Packungen 52 Pfg. pro Pfund: 1 Pfund-Packung 55 Pfg. Mazzenmehl: 58 Pfg. Anmeldung von Barmizwa-Knaben. Die Anmeldung für den Barmizwa-Unterridit geschieht für die Gemeindesynagogen im Gemeindebüro, Fahrgasse 146, Zimmer 37. Die Anmeldung soll mindestens fünf Monate vor der Feier erfolgen; bei geringen Vorkenntnissen ist ihre Anmeldung schon 6 Monate vorher ratsam. Anmeldung von Trauungen. , Jede Trauung muß, wenn sie von einem Gemeinderabbiner vollzogen werden soll, mindestens zwei Wochen vor dem Termin im Gemeindebüro, Fahrgasse 146, Zimmer 37, unter Vorlegung der standesamtlichen Papiere und unter Angabe der Zeit und des Ortes der Feier angemeldet werden. Ausschreiben Die Stelle des Sekundärarztes der chirurgischen Abteilung unseres Krankenhauses (leitender Arzt Dr. Altschüler) ist infolge Berufung des seitherigen Stelleninhabers baldmöglichst zu besetzen. Bewerber mit guter chirurgischer Ausbildung wollen sich an den unterfertigten Vorstand wenden. Frankfurt a. M.. 19. Januar 1932, Fahrgasse 146. Vorstand der Israelitischen Gemeinde. Gedächtnislichter. Zum Andenken an Verstorbene können in den Gemeindesynagogen Gedächtnislichter gebrannt werden. Die im Voraus zahlbaren Gebühren betragen: für ein Licht am Jahrzeitstag Rm. 1.— für ein Licht während des Trauerjahres (11 Monate und am ersten Jahrzeitstag) Rm. 75.— für ein ewiges Licht am Jahrzeitstag Rm. 100.— für ein ewiges Licht am Jahrzeitstag einschließlich Verrichtung des Kaddischgebets Rm. 200.— Bekanntmachungen des Friedhofsamtes. Meldung von Sterbefällen. Bei vorkommenden Sterbefällen ist umgehende Benachrichtigung des Friedhofsamtes (Fernspr. Zepp. Sammelnummer 52041) erforderlich. Soweit die behördlichen Formalitäten (ärztlich ausgefüllter Todesschein, Anmeldung beim zuständigen Polizeirevier und Standesamt) nicht von den Hinterbliebenen erledigt werden können, wird dies auf Wunsch vom Friedhofsamt besorgt. Die Vorlage dieser Dokumente ist Vorbedingung für die Festsetzung der Rerrdigung. Friedhofsgürtnerei. Das Friedhofsamt der Israelitischen Gemeinde ist durch die mit allen neuzeitlichen Anlagen ausgestattete Friedhofsgartnerei in der Lage, sämtliche vorkommenden gärtnerischen Arbeiten auf den Friedhöfen der Gemeinde auszuführen. Es übernimmt die Nenbepflanzung der Grabstätten mit Efeu, Sedum, Immergrün und Blumen, sowie deren dauernde und j a h r w c i s e Pflege. Fachmännische Beratung und Kostenberechnungen werden gebührenfrei durch die Friedhifsgärtnerei, Eckenheimer Landstraße 238 (Fernspr. Zeppelin 52041 und 52042) oder durch das Gemeindebüro, Fahrgasse 146. Zimmer 57 (Fernspr. Hansa 27544) zur Verfügung gestellt. Die Gemeindemitglieder werden gebeten, sich bei Bedarf an Topfpflanzen und Schnittblumen der auf den Friedhöfen befindlichen Verkaufsstellen zu bedienen. Nähere Auskunft erteilen die Pförtner. Mit Rücksicht auf das Verkaufsverbot am Sonntag werden die Friedhofsbesucher gebeten, ihre Blumenbestellungen bis spätestens Freitag nachmittag in der Friedhofsgärtnerei aufzugeben. Auf dem neuen Friedhof an der Eckenheimer Land straße werden laut Gemeindebeschluß alle gärtnerischen Arbeiten in eigener Regie des Friedhofsamtes der Gemeinde ausgeführt. Sprechstunden der Gemeinderabbiner Dr. Hoffmann, Börneplatz 16. Fernspr. Hansa 22024, 15—16 Uhr — Dr. Horovitz. Staufenstraße 30, Fernspr. Maingau 77963, 15—16 Uhr (außer Montag) — Dr. Lazarus, Friedrichstraße 29, Fernspr. Maingau 79482, 15—16 Uhr — Dr. Salzberg er. Eschersheimer Landstr. 67, Fernspr. Zeppelin 56920, 15K— 16K> Uhr — Dr. Seligmann, Böhmerstraße 9 part, Fernspr. 51184, 17—18 Uhr. Andere Sprechzeiten können telephonisch vereinbart werden. Sprechstunde für Religionsunterricht. Der Referent für unseren Religionsunterricht, Herr Gemeinderabbiner Dr. Lazarus, ist in allen auf den Religionsunterricht bezüglichen Angelegenheiten werktäglich von 15—16 Uhr in seiner Wohnung, Friedrichstraße 29. zu sprechen. Andere Sprechzeiten können durch Fernruf (Maingau 704S2) vereinbart werden. Bibliothek und Museum. Infolge des Umbaues des Gemeindehauses müssen die Gemeindebibfiothek und das Museum vorübergehend für einige Zeit geschlossen bleiben. Die Wiedereröffnung wird rechtzeitig an dieser Stelle bekanntgegeben. Der Lescraum ist wieder eröffnet und befindet sich bis auf weiteres im Erdgeschoß des Gemeindehauses, Fahrgasse 146. Berufung. Herr Dr. Fritz IC a t z . seit 15. 1. 1929 Oberarzt der chirurgischen Ahteilung des Krankenhauses der Israelitischen Gemeinde (leitender Arzt Dr. Altschüler), wurde zum leitenden Arzt der chirurgischen Abteilung an dem neuen jüdischen Krankenhaus in Alexandria ernannt. Zuwendungen Zum Andenken an Herrn Julius Goldschmidt schenkte Herr Michael Rapp dem Museum ein von der Firma Mayer Amschel "Rothschild & Söhne für Herrn J. M. Kulp ausgestelltes Zeugnis aus dem Jahre ISIS. — Herr Rudolf von Goldschmidt-Rothschild schenkte dem Museum ein Porträt von Baron James von Rothschild. — Die Gemeindebibliothek erhielt eine Zuwendung von Herrn Dr. N. G 1 a t z e r. Fundsachen Nach der Beerdigung des Herrn Julius Goldschmidt wurde an der Grabplatte ein H e r r e n h a n d s c h u h gefunden, der im Gemeindehau!-'. Zimmer 37. abgeholt werden kann. In unserem Krankenhaus, Gagernstraße 56. wurde ein Geldbetrag gefunden. Der Verlierer möge sich im Büro des Krankenhauses iiit'lden. Sdiluss der amtlichen Anzeigen. Deutsche Effecten- und Wechsel-Bank hervorgegangen aus dem im J ah r e1821 g e gr ü n d ete n Bankhaus L. A. Hahn FRANKFURT A. M. BERLIN W. 8 KAISERSTRASSE 30 KRONENSTRASSE 73/74 Frankfurt a, M.-Höchst, Dalbergstraße 3 DEPOSITENKASSEN FRANKFURT AM MAIN, KONSTABLER WACHE ALLERHEILIGENSFR. 89 LEIPZI6ERSTR. 50 HANAUERLANDSTR.125 OFFENBACH AM MAIN, FRANKFURTERSTR. 54