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Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main · 1932-01-01 · 5 (1.1932) · p. Seite 115

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
Volume
10 (1931-1932)
Issue
5 (1.1932)
Date
1932-01-01
Page
Seite 115 (sequence 13)
Language
German
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115 trage, das Haus zu einem geselligen Mittelpunkt der gesamten jüdischen Jugend zu machen. Die mit sinnigen Thoraworten durchsetzte Rede hinterließ starken Eindruck. Anschließend begründete Ernst Hoher die Notwendigkeit eines jüdischen Jugendheims in unserer Zeit, und zum Schluß sprach cand. ph.il. Walter Groß, Präses der Saronia, über die Verbundenheit der akademischen Jugend mit der Gesamtjugend. Weihevolle Gesänge, die Herr Oberkantor Groß mit gewohnter Meisterschaft vortrug, umrahmten die wohlgelungene Feier, die hoffentlich den Auftakt zu einer segensreichen Entwicklung bildet. Ph. F. Chorfeier am Börneplatz. Am Freitag, den 4. Dezember, dem ersten Abend des Chanukkafestes, veranstaltete der Chor der Börneplatz-Synagoge im Anschluß an den Gottesdienst seine traditionelle Chorfeier unter Anteilnahme der vollbesetzten Synagoge. Die Chormitglieder, Männer und Knaben, versammelten sich im vorderen Schiff der Synagoge und Herr Rabbiner Dr. Hoffraann richtete namens der versammelten Gemeinde Worte des Dankes und der Anerkennung an die Sängerschar und ihren bewährten Dirigenten, Herrn Dr. N. Ehrenreich, für ihre Leistungen im abgelaufenen Jahre, die wesentlich zur Verschönerung des Gottesdienstes und zur andachtsvollen Erhebung der Gemeinde beigetragen haben. Die von dem Chor gebotene musikalische Umrahmung der Feier darf als eine gesangliehe Leistung ersten Ranges bezeichnet werden. Zuerst wurde „Mögen owoth" von Altmann (der als Chordirigent an der großen Synagoge in London gewirkt hat) und als Abschluß „Mismor lessodoh" von Naumburg und „Hallelujah" in d-Dur von Lewandowsky gesungen. Alle Chöre, deren Solopartien durch Herrn Oberkantor Grosz in gewohnter Meisterschaft zu Gehör gebracht wurden, ganz besonders aber der Schlußchor ,.HalIeIujah" zeugten von hingebungsvollem Studium und künstlerischer Reife. — Am Sonntag, den 13. Dezember, fand nach Beendigung des Nachmittagsgottesdienstes die Prämienverteilung für die Knaben des Chores statt mit Ansprachen des Herrn Rabbiner Dr. Hoffmann und des Vorsitzenden des Chorvorstandes, Herrn A. Lewisohn. Auch diese Veranstaltung wurde durch Knabenchöre (.,Adon olom" und „Ez chajim Ii" von Lewandowsky) musikalisch umrahmt. Zwischendurch wurden die Kinder mit Kaffee und Kuchen bewirtet, und die Kaffeepause wurde von ihnen selbst durch deklamatorische Darbietungen ausgefüllt. J. M. Jubiläum des Freisinnigen Vereins. Aus Anlaß seines vierzigjährigen Bestehens veranstaltete der Freisinnige Verein für jüdisches Gemeindeleben am 2. Dezember im Empfangssaal der Westendsynagoge eine F e s t - s i t z u n g. Der Vorsitzende des Vereins, SR. Dr. E111 i n g e r, verlas ein Glückwunschschreiben der Vereinigung für das liberale Judentum und begrüßte die Erschienenen, wobei er besonders der beiden anwesenden Mitgründer des Vereins, JR. Dr. Unser Inventur-Ausverkauf hat am 4. Januar begonnen PORZELLAN-BÄR Das gröfyfe Spexial-Geschäft für Haus und Küche STIFTSTRASSE 8-10 CfUlAflfclM Goethestrasse 19 Jvn Fw Inn #vAQf yr Tapeten-Linoleum & A l£%Kli W JACOB HEMBUS HOFDEKORATIONSMALER FRANKFURT A. M. CRONBERG i. T. Tel: 33637 Tel.: 44 DEK.-MALEREI / LACKARBEIT / ANSTRICH / VERPUTZ / STUCK Dflionzeiss- Bücherschränke sind seit Jahrzehnten bewährt. Katalog 327.J. kostenlos Heinrich]Zeiss V Uriionzeiss A. G. « i a- Taunusstrafje 8 Frankfurtmain JÜDISCHE l^LLFAHRTSP ALLGEMEINE Fürsorge JUGENDFÜRSORGE PIKE WANDERFÜRSORGE ERHOLUNGSFÖRS. v^^SS TEL. HANSA 26631 2ÜBERKULDSE- RSORGE KRANKENHAUS¬ FÜRSORGE STUDENTEN« FÜRSORGE GEFANGENEN- FORSORGE ®SaT~ POSTSCHECK 54893.

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