Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Volume
- 9 (1930-1931)
- Issue
- 10 (6.1931)
- Date
- 1931-06-01
- Page
- Seite 324 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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Amtliche' Anzeigen des Gemeindevorstands Filialgottesdienst. Es ist beabsichtigt, bei genügender Beteiligung am Neujahrsfest und am Versöhnungstag für die in den Stadtteilen Saclisenhausenest und Nieder rad wohnenden Gemeindemitglieder einen Gottesdienst einzurichten. Da die vorjährigen Feststellungen eine sehr geringe Teilnehmerzahl ergeben haben, wird es sich möglicherweise um einen Gottesdienst in einem Privat hause handeln können. Für diesen Fall richten wir an die in Frage kommenden Gemeindemitglieder die Bitte um Ueberlassung eines geeigneten Raumes. Alle Interessenten werden gebeten, sich bis spätestens Montag, den 15. Juni 1951 unter genauer Angabe ihrer Anschrift und der gewünschten Anzahl von Männer- und Frauenplätzen bei dem Gemeindebüro. Fahrgasse 146. Zimmer 57, anzumelden. Sprechstunde für Religionsunterricht. Der Referent für unseren Religionsunterricht, Herr Gemeinderabbiner Dr. Lazarus, ist in allen auf den Religionsunterridit bezüglichen Angelegenheiten werktäglich von 15—16 Uhr in seiner Wohnung, Friedrichstrasse 29, zu sprechen. Andere Spredizeiten können durch Fernruf (Main, gau 79482) vereinbart werden. Religionslehrer mit akademischer Vorbildung gesucht, der auch befähigt ist als Prediger im Gotiesdienst liberaler Riditung zu amtieren. Besoldung nadi staatlichen Grundsätzen. Bewerbungen mit Lebenslauf und Angabe von Referenzen werden alsbald erbeten. Frankfurt a. M., Fahrgasse 146. Vorstand der Israelitischen Gemeinde. Ausschreiben. Auf der inneren Abteilung unseres Krankenhauses (Chefarzt: Prof. Dr. S. Isaac) ist die Stelle eines Medizin a 1 p r a k t i k a n t e n zu besetzen. Bewerbungen sind zu riditen an das Pflegamt des Krankenhauses der Israelitischen Gemeinde, Frankfurt a. M., Gagernstrasse 56. Roentgenausbildung. . hl dem Roentgeninstitut des Gemeindekrankenhauses können junge Mädchen mit guter Sdmlbildung als Schülerinnen aufgenommen werden. Meldungen an das Pflegamt des Krankenhauses, Gagernstr. 56. Verpachtung der Mazzenbäckerei. Die Mazzenbäckerei der Gemeinde soll für die Backperiode 1951—1952 an einen leistungsfähigen Unternehmer verpachtet werden. Moderne Maschineuanlage, automatischer Betrieb und hödiste Kapazität (Gasbadeofen) gewährleisten die Fabrikation von täglidi 25—50 Zentner. Bewerber, wcldie den Betrieb auf eigene Redmung übernehmen können, werden gebeten, Angebote bis zum 15. Juni 1951 an den Vorstand der Israelitischen Gemein.de, Frankfurt a. M., Fahrgasse 146 zu riditen. Anmeldung von Trauungen. Jede Trauung muss, wenn sie von einem Gemeinderabbiner vollzogen werden soll, mindestens zwei Wochen vor dem Termin im Gemeindebüro, Fahrgasse 146, Zimmer 57, unter Vorlegung der standesamtlichen Papiere und unter Angabe der Zeit und des Ortes der Feier angemeldet werden. Anmeldung von Barmizwa-Knaben. Die Anmeldung für den Barmizwa-Unterricht geschieht für die Gemeindesynagogen im Gemeindebüro, Fahrgasse 146, Zimmer 37. Die Anmeldung soll mindestens fünf Monate vor der Feier erfolgen; bei geringen Vorkenntnissen ist ihr Anmeldung schon 6 Monate vorher ratsam. 24 Bekanntmachungen des Friedhofsamtes. Meldung von Sterbefällen. Bei vorkommenden Sterbefällen ist umgehende Benachrichtigung des Friedhofsamtes (Fernspr. Zeppelin Sammelnummer 52041) erforderlich. Soweit die behördlichen Formalitäten (ärztlidi ausgefüllter Todessdiein, Anmeldung beim zuständigen Polizeirevier und Standesamt) nidit von den Hinterbliebenen erledigt werden können, wird dies auf Wunsch vom Friedhofsamt besorgt. Die Vorlage dieser Dokumente ist Vorbedingung für die Festsetzung der Beerdigung. Friedhofsgärtnerei. Das Friedhofsamt der Israelitischen Gemeinde ist durch die mit allen neuzeitlichen Anlagen ausgestattete Friedhofsgärtnerei in der Lage, sämtliche vorkommenden gärtnerischen Arbeiten auf den Friedhöfen der Gemeinde auszuführen. Es übernimmt die Neubepflanz u n g der Grabstätten mit Efeu, Sedum, Immergrün und Blumen, sowie deren dauernde und jähr weise Pflege. Fachmännische Beratung und Kostenberechnungen werden gebührenfrei durch die Friedhofsgärtnerei, Eckenheimer Landstr. 238 (Fernspr. Zeppelin 52041 und 52042) oder durch das Gemeindebüro, Fahrgasse 146, Zimmer 37, (Fernspr. Hansa 27544) zur Verfügung gestellt. Die Gemeindemitgileder werden gebeten, sich bei Bedarf an Topfpflanzen und Schnittblumen der auf den Friedhöfen befindlichen Verkaufsstellen zu bedienen. Nähere Auskunft erteilen die Pförtner. Mit Rücksicht auf das Verkaufsverbot am Sonntag werden die Friedhofsbesucher gebeten, ihre Blumenbestellungen bis spätestes Freitag nachmittag in der Friedhofsgärtnerei aufzugeben. Auf dem neuen Friedhof an der Eckenheimer Landstrasse werden laut Gemeindebeschluss alle gärtnerischen Arbeiten i n i eigener Regie des Friedhofsamts der Ce - ' meinde ausgeführt. Gesangskräfte gesucht. Für den liberalen Filialgottesdienst im Philanibropin werden zu den kommenden hohen Feiertagen musikalisch gebildete Damen und Herren gesucht. Meldungen an den Chorleiter, Herrn Kapellmeister Mor. Meier, Sömmeringstrasse 101. erbeten. Sprechstunden der Gemeinderabbiner. Rabbiner Dr. Hoffmann, Börneplatz 16, Fernspr. Hansa 22024, 15—16 Uhr Rabbiner Dr. Ho r o v i t z, Staufenstri 30, Fernspr. Maingau 77 963, 15—16 Uhr (außer Mittwodi) Rabbiner Dr. Lazarus, Friedlichst!-. 29 Fernspr. Maingau 79 482, 15—16 Uhr Rabbiner Dr. Salzberge r, Eschersheimer Landstr. 67, Fernspr. Zeppelin 56 920, 16—17 Uhr. Rabbiner Dr. Seligmann, ßöhmerstr. 9 part. Fernspr. 51184, 17—18 Uhr. Andere Sprechzeiten können telephonisch vereinbart werden Gemeindebibliothek (Börnestraße 54). Bücherausleihe: Montag bis Donnerstag 12—13, 16—17 Uhr, Freitag 12—13 und Sonntag 9—10 Uhr. Lesezeiten: Samstag und Sonntag 10.50—15 Uhr. Samstags 15.30—18 Uhr. Die Gemeindemitglieder werden gebeten, von den reichen und vielseitigen Beständen der Bibliothek, vor allem auf dem Gebiet der neuesten populärwissenschaftlichen und Unterhaltungsliteratur, regen Gebrauch zu madien. Audi Bücherspenden sind erwünscht. ■' Museum jüd. Altertümer, Fahrgasse 146. Gesellschaft zur Erforsdiung jüd. Kunstdenkmäler E. V. Besuchszeiten: Sonntags vorm. 10—1 Uhr und Werktags uadim. 5—4 Uhr. Die K'U 1 ta b t e il u n g des Museums jüdischer Altertümer ist völlig neu aufgestellt und durch eine Reihe neuer Gegenstände erweitert. Die neue Ausstellung kann nuni mehr besiditigt werden. Für größere Gruppen, Vereine und Schulen empfiehlt sidi die ßesiditigung moglidist außerhalb der offiziellen Oeffnungszeiten nach vorheriger telephonischer oder p'ersönlidier Anmeldung. Eine Anzahl Postkarten mii Abbildungen von besonders interessanten Stücken im Museum sind jetzt neu herausgej kommen und beim Pförtner zum Verkauf ausgelegt. Preis | für 1 Karte 10 Pfg., für die Serie mit 6 Karten 50 Pfg.! Zuwendung. i Das Museum jüdisdier Altertümer erhielt von Herrn | Rabbiner Dr. Lazarus ein Porträt von Nahida Reiny, der zweiten Frau von Moritz Lazarus.