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Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main · 1931-04-01 · 8 (4.1931) · p. Seite 437

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
Volume
9 (1930-1931)
Issue
8 (4.1931)
Date
1931-04-01
Page
Seite 437 (sequence 15)
Language
German
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hofsgärtnerei in der Läse, sämtliche vorkommenden gärtnerischen Arbeiten auf den Friedhöfen der Gemeinde auszuführen. Es übernimmt die Neubepflanzung der G r a b s t ä 11 e n mit Efeu, Sedum^ Immergrün und Blumen, sowie deren dauernde und jahrweise Pflege. Fachmannische Beratung und Kostenberechnungen werden gebührenfrei durch die Friedhofsgärtnerei, Eckenheimer Landstr. 238 (Fernspr. Zeppelin 5204t und 52042) oder durch das Gemeindebüro, Fahrgasse 146, Zimmer 37. (Fernspr. Hansa 27544) zur Verfügung gestellt. Die Gemeindemitgileder werden gebeten, sich bei Bedarf au Topfpflanzen und Schnittblumen der auf den Friedhöfen befindlichen Verkaufsstellen zu bedienen. Nähere Auskunft erteilen die Pförtner. Mit Rücksicht auf das Verkaufsverbot am Sonntag werden die Friedhofsbesucher gebeten, ihre Blumenbestellungen bis spätestes Freitag nachmittag in der Friedhofsgärtnerei aufzugeben. Auf dem neuen Friedhof an der Eckenheimer Landstrasse werden laut Gemeindebeschluss alle gärtnerischen Arbeiten in eigener Regie des Friedhofsamts der Gemeinde ausgeführt. Gesangskräfte gesucht. Für den liberalen Filialgottesdienst im Phila~tn"ipin werden zu den kommenden hohen Feiertagen musikalisch gebildete Damen und Herren gesucht. Meldungen an den Chorleiter. Herrn Kapellmeister Mor. Meier, Sömmeringstrasse 101. erbeten. Sprechstunden der Gemeinderabbiner. Rabbiner Dr. Hoffmann, Börneplatz 16. Fernspr. Hansa 22024, 15—16 Uhr Rabbiner Dr. Horovi'tz, Staufenstr. 30, Fernspr. Maingau 77 963, 15—16 Uhr (außer Mittwoch) Rabbiner Dr. Lazarus, Cronberger Str. 30, Fernspr. Maingau 79 482, 15—16 Uhr Rabbiner Dr. Salzberge r. Eschersheimer Landstr. 67, Fernspr. Zeppelin 56920, 16—17 Uhr. Rabbiner Dr. S e 1 i g m a n n, Böhmerstr. 9 part. Fernspr. 51184, 17—18 Uhr. Andere Sprechzeiten können telephonisch vereinbart werden Gemeindebibliothek (Börnestraße 54). Bücherausleihe: Montag bis Donnerstag 12—13, 16—17 Uhr, Freitag 12—13 und Sonntag 9—10 Uhr. Lesezeiten: Dienstag und Donnerstag 19—21 Uhr, Samstag und Sonntag 10.50—13, Samstags 15.30—18 Uhr. Die Gemeindemitglieder werden gebeten, von den reichen und vielseitigen Beständen der Bibliothek, vor allem auf dem Gebiet der neuesten populärwissenschaftlichen und Untcrhaltungsliteratur, regen Gebrauch zu machen. Auch Bücherspenden sind erwünscht. Museum jüd. Altertümer, Fahrgasse 146. Gesellschaft zur Erforschung jüd. Kunstdenkmälcr E. V. Besuchszeiten: Sonntags vorm. 10—1 Uhr und Werktags nachm. 3—4 Uhr. Die Kultabteilnng des Museums jüdischer Altertümer ist völlig neu aufgestellt und durch eine Reihe neuer Gegenstände erweitert. Die neue Ausstellung kann nunmehr besichtigt werden. Für größere Gruppen, Vereine und Schulen empfiehlt sich die Besichtigung möglichst außerhalb der offiziellen Oeffnungszeiten nach vorheriger telephonischer oder persönlicher Anmeldung. Eine Anzahl Postkarten mit Abbildungen von besonders interessanten Stücken im Museum sind jetzt neu herausgekommen und beim Pförtner zum Verkauf ausgelegt. Preis für 1 Karte 10 Pfg., für die Serie mit 6 Karten 50 Pfg. Zuwendungen. Die Herren Dr. Eduard Baerwald und Emil Carl Oppenheimer haben dem Museum jüdischer Altertümer mehrere Autographen, Herr Dr. RichardMerzb a c h ein jüdisch-deutsches Kochbuch (Manuskript) geschenkt. Sdiluss der amtlichen Anzeigen. Sitzungsbericht von Bürodirektor T. Meyer. Sitzung vom 11. März 1931. Anstelle des erkrankten Herrn Dr. Richard Merzbach eröffnet Herr Naftali Fromm in Anwesenheit von 25 Gemeindevertretern und 4 Mitgliedern des Vorstands die Sitzung mit guten Wünschen für den erkrankten Vorsitzenden. Vor Eintritt in die Tagesordnung gedenkt der Vorsitzende des am 14. Februar d. J. dahingeschiedenen Herrn Lehrers Simon Unna, welcher in 45jähriger Tätigkeit als Lehrer an der Israelitischen Religionsschule und am Talmud Thoraverein gewirkt hat. In dieser langen verdienstvollen Wirksamkeit hat er es verstanden, die Jugend der Gemeinde für das Judentum zu begeistern, sie mit dem reichen Gebiet des jüdischen Wissens bekannt zu machen und durch sein Beispiel im Sinne des positiven jüdischen Lebens auf sie einzuwirken. Auch hat er sich durch seine Mitarbeit bei Veröffentlichungen auf dem Gebiet der Geschichte der Frankfurter Gemeinde Verdienste erworben und durch seine Bearbeitung von ArichiValien. Katalogisierung von Teilen der Gemeindebibliothek wertvolle Dienste geleistet. Die Gemeinde werde dem Dahingeschiedenen ein treues Gedenken bewahren. Der Vors't^ende gedenkt ferner des am 25. Februar 193t erfolgten Ablebens des nensionierten Schächters Abraham Gold mann, eines fleissisren, tüchtigen und bescheidenen Barnten, der noch nach seiner Pensionierung zeitweise als Hilfskantor in der Synagoge am Börnenlntz bewirkt und sich durch sein einfaches und liebenswürdiges Wesen zahlreiche Freunde erworben hat. Die Gemeinde werde auch diesem Mann, der nach schwerem, mit grossem Gottvertrauen getragenen Leiden dahingegangen ist, ein ehrendes Andenken bewahren. D;e Anwesenden haben sich zu Ehren der Verstorbenen von ihren S't?en erhoben. Der Vorsitzende sredenkt sodann des 70. Geburtstags des Herrn Hugo Frankel in dankbarer Anerkennung der Verdienste, die er sich durch seine Mitarbeit in dem früheren Gemeindeausschuss nnd im Gemeindevorstand, sowie auch durch seine sonstige Betätigung im Tntpresse der Gemeinde erworben hat und wünscht dem Jubilar noch viele Jahre ungetrübter Kraft und Gesundheit. Der Vorstand hat beschlossen, im Rechnungsjahr 1931'32 eine Kultussteii er von \*>% wie im Vorjahr als Zuschlag zti der für das Steuerjahr 1930'"51 oder für die im Kalenderjahr 1930 endenden Stenerabschnitte veranlagte ReichseinVommensteuer der Gemeindemitglieder einschliesslich der Kanitalertragsteuer zu ernenn, mit d*»m Vorbehalt, den Steuersatz im Laufe des Rechnungsjahres abzuändern, sowie weitere Stenercrueilen heranzuziehen. Diesem Beschluss liegen die bezüglichen Anträge der gemischten Finan/kommissiou zu Grunde, in deren Namen Herr Dr. Geiger über die stattgehabten Beratungen berichtet Hiernach hat sich in diesem Jahr der auch schon in den Vorjahren gerügte Umstand ersehen. da«s der Steuersatz festgesetzt werden muss+e. bevor die Kommission imstande war, den vorgelegten Etatentwurf durchzuarbeiten und die Höhe der erforderlichen Ausgaben bezw. die zu deren Deckung notwendigen Einnahmen, insbesondere die erforderlichen Steuermittel zu übersehen. In diesem Jahre sei aber die Festsetzung des Steuersatzes deshalb weniger schwierig, weil man sich angesichts der Finanz- und wirtschaftlichen Verhältnisse in der Zwangslage befinde, die einzige Möglichkeit, den Steuersatz in der voriährigen Höhe auf V>% festzusetzen, zu wählen. Soweit sich aus den Beratungen der gemischten Finanzkommission bisher ersehen lasse, biete die Balancierung des Etats in diesem Jahr besonders grosse Schwierigkeiten. Der schon in dem Entwurf trotz weitgehender Drosselung aller Ausgaben vorgesehene Fehlbetrag von rund RM 97 000 werde sich voraussichtlich deshalb erhöhen müssen, weil abgesehen von einigen Sonderausgaben die Austrittsmöglichkeit und ausserdem die Tatsache in Betracht gezogen werden müsse, dass die in dem Entwurf enthaltene Einnahmeziffer aus einer evtl. Vermögensbesteuerung wenigstens vorläufig wieder zu streichen sei. Die Kommission ist der Ansicht, dass der er- Für Körper und Füsse nur DIAISN-PUDER rar.35ffissrs-

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