Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Volume
- 8 (1929-1930)
- Issue
- 11 (7.1930)
- Date
- 1930-07-01
- Page
- Seite 451 (sequence 23)
- Language
- German
- Belongs to
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451 sehen Bevölkerung in diesem Lande ist um 0,22 Prozent gegenüber demjenigen im Jahre 1925 zurückgegangen. Palästina. In der Zeit vom 1. X. 1929 bis 31. III. 1930 gingen beim „Kei en Hajessod" 121.236 Pfund ein; das bedeutet eine Steigerung von 32 Prozent gegenüber den Einnahmen in den Monaten Oktober 1928 bis März 1929. — In einem Telegramm ersuchten Professor Dr. Albert Einstein und Dr. Martin Buber den britischen Oberkommissar von Palästina, Sir John Robert Chancellor, um Begnadigung der jenigen Personen, welche in Verbindung mit den palästinensischen Unruhen im August und September 1929 zum Tode verurteilt worden sind. — Die hebräische Tageszeitung „Doar Hayom", das Organ der Zionisten-Revisionisten, sowie die beiden arabischen Zeitungen „Falestin" und „El Jamea el Arabia" wurden bis auf weiteres durch die Palästina-Regierung verboten. — Am 20. VI. wurde der Grundstein zu dem von John Rockefeller gestifteten Archäologischen Museum gelegt. — Aus Anlass des 70. Geburtstages des Leiters der landwirtschaftlichen Versuchsstation und Vorsitzenden des Direktoriums der „Palestine Land Development Co.", Professor Otto Warburg, fand am 20. V. in Rechoboth eine Feier statt. — Am Montag, den 23. Juni hielt die Internationale Klagemauer-Kommission ihre erste Sitzung ab. Gemeinnützige Ehevermittlung. Bis zum 20. Juni 1950 sind der „Gemeinnützigen Jüdischen Eheanbahnungsstelle in Frankfurt am Main (E. A.)" aus allen Teilen Deutschlands, zum Teil auch aus dem Ausland, 1086 Anmeldungen, davon aus Frankfurt a. M. 71, und zwar 277 von Männern, 809 von Frauen, zugegangen und bearbeitet worden. Diese haben auch zu positiven Erfolgen geführt. Bergfkräftig* Brems - sicher Straßenfest Um diese Arbeit bewältigen zu können, haben wir ausser einer Sekretärin nunmehr auch eine hauptamtliche Geschäftsführerin angestellt. Gleichzeitig haben wir beschlossen, nunmehr mit unseren Bewerberinnen und Bewerbern auch in persönlichen Verkehr zu treten, weil wir dadurch eine raschere Erledigung der Anträge erhoffen und dabei auch die Möglichkeit einer grösseren Auswahl besteht. Besuche sind uns daher nach vorheriger Anmeldung und Vereinbarung der Zeit stets erwünscht. Ferner ist ins Auge gefasst, um eine möglichst sorgfältige und individuelle Behandlung der einzelnen Fälle zu ermöglichen, unsere Tätigkeit durch Errichtung von Zweigstellen in den Grosstädten Berlin, Breslau, Hamburg, München, Köln usw. zu dezentralisieren. Im vorigen Jahre haben uns Beiträge geleistet: 42 Gemeinden, die Grossloge des U. O. B. B., 34 andere Körperschaften (Logen, Frauenvereine, Wohltätigkeitsvereine) und 569 Einzelpersonen. Zur Bewältigung der grossen Aufgabe, die heute bei der katastrophalen Bevölkerungslage der deutschen Juden nötiger ist als je, bedürfen wir nach wie vor der materiellen und moralischen Unterstützung der weitesten Kreise. Anmeldungen und Anfragen sind zu richten an das Büro der „EA'\ Frankfurt a. M., Eschersheimer Landstrasse 291 (Fernsprecher Nr. 52207). Schlussfeier in der „Jeschiwa". Am 28. Mai fand in der Rabbinischen Lehranstalt „Jeschiwa" eine „Sijum"-Feier statt. Nach mehrjährigem gründlichem Lernen haben zwei Stufen der Jeschiwa den Traktat „Gittin" zu Ende gelernt. Zur Feier hatte sich eine gro&se Anzahl von Freunden und Gönnern in den schönen Räumen des Eli Michael-Hauses eingefunden. Nach dem Mincha-Gebet vollendete der Dozent der Jeschiwa, Herr L. R a c k o w, den unter seiner Leitung durchgelernten Traktat. Sodann ergriff der Leiter der Jeschiwa, Herr Rabbiner Dr. Hoffmann, das Wort zu einem inhaltsreichen „Hadran", um in geistvoller Weise die Beziehungen zwischen Ende und Anfang des Traktates darzutun. Die Gäste vereinigten sich -MAU MANNS KERNSEI FE 5 MIT GARANTIE-STEMPEL Bern ist das beste Waschmittel, für das es keinen Ersatz gibt. Für jeden Pfennig, den Sie das Stüde .'gute Kernseife mehrzahlen, sparen Sie ebensoviel'Mark durch Minderverschleift der Wäsche. Sie werden Ihren Ferienaufenthalt doppelt genießen, wenn Sie Ihr eigenes Auto bei sich haben. Sie müssen sich aber auf Ihren Wagen verlassen können. Wählen Sie daher die SIEBENSITZER PULLMANN-LIMUSINE von ADLER für 8700 RM. Das ideale Gefährt für Repräsentation und Reise. 9 Gemeindemitglieder bedient Euch zur Gräberpflege der mit allen neuzeitlichen Anlagen ausgestatteten Friedhofsgärtnerei der Israelitischen Gemeinde. Sie übernimmt die Neubepflanzung von Grabstätten in jeder gewünschten Art, sowie die jahrweise und dauernde Pflege. Lieferung von Kränzen, sowie von Topfpflanzen und Schnittblumen für alle Gelegenheiten. Bestellungen durch das Friedhofsamt der Israelitischen Gemeinde, Zeppelin 52041 oder direkt in der Gärtnerei, Eckenheimerlandstrasse 238.