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Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main · 1929-08-01 · 12 (8.1929) · p. Seite 431

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
Volume
7 (1928-1929)
Issue
12 (8.1929)
Date
1929-08-01
Page
Seite 431 (sequence 11)
Language
German
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431 Sprechstunden der Gemeinderabbiner. Rabbiner Dr. Hoffmann, Börneplatz 16, fernspr. Hansa 2024, nachm. 3—4 Uhr Rabbiner Dr. Horovitz, Staufenstr. 3V, Fernspr. Maingau 77 963, nachm. 15—16 Uhr saußer Mittwoch) Rabbiner Dr. Lazarus, Cronberger Str. 30, fernspr. Maingau 79 482. nachm. 3—4 Uhr Rabbiner Dr. Salzberger, Eschersheimer Landstr. 67, Fernspr. Zeppelin 56 920, Montag u. Donnerstag, vorm. 9Z4—1054 Uhr im Sitzungszimmer der Westendshnagoge Rabbiner Dr. Seligmann, Friedrichstr. 29, Fernspr. Maingau 71124, nachm. 5—6 Uhr. Andere Sprechzeiten können telephonisch vereinbart werden. Gemeindebibliothek (Börnestraße 54). Bücherausleihe: Montag bis Donnerstag 12—13, 16—17 Uhr Freitag und Sonntag 12—13 Uhr. Lesezeiten: «samstagu. Sonntag 10.30 -13, Samstag 15.30—18Uhr In der vorliegenden Nummer wird der Abdruck des Sachkatalogs der Gemeindebibliothek fortgesetzt, und zwar zunächst der Bestände jüdischen Inhalts. Die Gemeindemiiglieder werden gebeten, von den reichen und vielseitigen Beständen der Bibliothek, vor allem aus dem Gebiet der neuesten populärwissenschaftlichen und Unterhaltungsliteratur, regen Gebrauch zu machen. Auch Bücherspenden sind erwünscht. Museum jüo. Altertümer, Fahrgasse 146 Gesellschaft zur Erforschung jüd. Kunstdenkmäler E. V. Die Kultabteilung des Museums jüdischer Altertümer ist völlig neu aufgestellt und durch eine Reihe neuer Gegenstände erweitert. Die neue Ausstellung kann nunmehr besichtigt werden. Für größere Gruppen, Vereine und Schulen empfiehlt sich die Besichtigung möglichst außerhalb der offiziellen Oeffnungszeilen nach vorheriger telephonischer oder persönlicher Anmeldung. Besuchszeiten: Sonntags vorm. 10—1 Uhr und Werktags nachm. 3—4 Uhr. Stiftung. Von einem ungenannien Gemeindemitglied wurde der Iüdischen Wohlsahrtspslegeein Kapitalbetrag von 5000 RM. zur Errichtung einer Stiftung übergeben. Der hochherzige Spender hat erfreulicherweise in Aussicht genommen, das Stistungskapital im Laus der Zeit noch zu erhöhen. Der Gemeindevorstand hat dem ungenannten Spender seinen wärmsten Dank ausgesprochen und dabei der Hoffnung Ausdruck gegeben, daß auch andere wohlhabende Gemeindemitglieder diesem schönen Vorbild folgen werden, damit der Wohlfahrtspflege der Gemeinde die so dringend notwendigen Mittel zugeführt werden. An die Leser! In jeder Nummer des Gemeindeblatts sind viele leistungsfähige Firmen mit Anzeigen ihrer Erzeugnisse verzeichnet. Unsere Gemeindemitglieder bitten wir, das Gemeindeblatt dadurch zu fördern, daß sie bei Einkäufen, bei Vergebung von Arbeiten und dergleichen unsere Inserenten berücksichtigen und hierbei auf die Anzeigen in unserem Blatt Bezug nehmen. Aus der Gemeindevertretung. Sitzungsbericht von L. Lerner. Sitzung vom 4. Juli 1929. i In Anwesenheit von 23 Gemeindevertretern und 1 Vertretern des Vorstands eröffnet der Vorsitzende Herr Dr. Richard Merzbach die Sitzung. Vor Eintritt in die Tagesordnung wird in einer nichtöffentlichen Sitzung die Erwerbslosenfrage behandelt und eine Kommission gebildet, die mit einer Abordnung der zahlreich erschienenen jüdischen Erwerbslosen mit lunlichster Beschleunigung oerhandeln soll. Hierauf entspinnt sich eine größere Debatte über den Vorstandsbeschluß, der sich mit der Differenz zwischen einem Vorstandsmitglied und dem Vorsitzenden der Gemeindevertretung in der letzten Sitzung beschäftigte; es wird beschlossen, die Auslegung des Z 13 der G e m e i n d e v e r f a s s u n g an die Rechtskommission zu verweisen. Es folgt darauf die debattelose Annahme der Vermali tungsordnung für das Krankenhaus. Auf Antrag des Herrn Fromm wird die Beratung über einen Beschluß des Vorstands betr. die Erweiterung der Rechte der Ritualkommission vertagt, da die Akten den Gemeindevertretern nicht rechtzeitig zur Einsichtnahme vorgelegen haben. Die von einer Kommission durchberatene und vom Vorstand beschlossene Grabmalordnung für den neuen Friedhof wird angenommen; der Vorstand wird gebeten, über die Lage der Grabsteinsimdamente, die bereits auf dem neuen Friedhof eingebaut sind, Mitteilung zu machen. Die Gemeindevertretung stimmt alsdann der Wahl des Herrn Alsred Meyer in die Verwaltung der Krankenhaussynagoge zu, während die Ersatzwahl in den i Rat des Landesverbands vertagt wird. Ebenfalls wird der Vorstands- > beschluß betr. die Verteilung von Subventionen an die geschlossene Wohlfahrtspflege, wie sie von der Kommission sür soziale Fürsorge vorgeschlagen wurde, angenommen. Es folgt hierauf die debattelose Annahme des Vorstandsbeschlusses, der Gesellschaft für jüdische Volksbildung sür die Veranstaltung einer Mendelssohn- Aus st e l l u n g einen Beitrag zu bewilligen. Ferner wird die Gesellschaft für jüdische Volksbildung ersucht, die Veranstaltung einer einheitlichen Mendelssohn-Gedächtnisfeier in die Wege zu leiten und in der hierfür einzusetzenden Kommission der Gemeindeverwaltung hinreichenden Einfluß auf die Gestaltung der Feier zu sichern; dem Schulrat des Philanthropins soll hiervon Kenntnis gegeben werden. Hieraus wird für die Herstellung und Einrichtung eines feuersicheren Raumes im Krankenhaus sür die Aufbewahrung der Röntgenfilme der erforderliche Kredit bewilligt. Dem Dank des Vorstands sür die Zuwendungen der Herren Julius Goldschmidt und Theodor David für die Synagoge am Börneplatz schließt sich die Gemeindevertretung an. Hierauf folgt eine nichtöffentliche Sitzung, in der Vertragsangelegenheiten behandelt wurden. ^» uns "SI^N, HHittelstsnrßskü rsvgv Jüclise»»« H1»fs»»lka»»r»spklvge I»»ngvsK?ske ZV pei-nspr. t-isnss 9543 Postsoti.-Konto 5439Z kll^l^^I^ LI^ cjsn bsrvnmtsn vomgrüa««nSps-ialksus 5ii«t«Svu«5«»,Isn«»L Tsppienunci (Zai-clinsn- 15 1^11» I »V KKAk^ 23-20 Lsnsn Vis siek msins nssigsn Lokaupassagsn (2O^snstsr) an. Lis^sigsnlnnsn mslir alsjecis^nnones.

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