Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Volume
- 7 (1928-1929)
- Issue
- 11 (7.1929)
- Date
- 1929-07-01
- Page
- Seite 400 (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 86% known words query
- IRI
…/3094266-3094336-3094346--1911-3096647- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Die übrigen Punkte der Tagesordnung verfielen der Vertagung. Ein Teil von ihnen wird in dem ständigen Unterausschuß des Rechtsausschusses weiter behandelt werden. Hierbei handelt es sich in erster Reihe um die Verabschiedung eines Normalstatuts 'ür die Synagogengemeinden und die damit im Zusammenhang tehende Weamtenordnung sowie Musterverträge für Rabbiner und Kultusbeamte. Subvention sausschuß. Am 8. Juni fand eine Sitzung des Subventionsausschusses des Preußischen Landesverbandes jüdischer Gemeinden unter Vorsitz des Herrn R.-A. Dr. Klee statt. Sechs Gemeinden wurden zur Instandsetzung von Friedhöfen und Synagogen Beihilfen gewährt, vier anderen Gemeinden für gleiche Zwecke zinsfreie Darlehen. Die im Etat des Landesverbandes für das Rechnungsjahr 19!-!9/30 vorgesehenen 6.000 RM. für Sportbewegung wurden unter die einzelnen Spitzenverbände verteilt. Einem Kantor im Ruhestand sowie einer Beamtenwitwe konnten Pensionen zugesprochen, in einem anderen Fall eine Pension erhöht werden. Für zwei Lehrer- und einen Kantorenfortbildungskursus wurden einmalige Bewilligungen ausgesprochen, ferner wurden zwei Gemeinden einmalige Unterstützungen zugesagt. — Eine Reihe weiterer Gesuche mußte leider abgelehnt werden mit Rücksicht darauf, daß die dem Landesverband für Subventionen zur Verfügung stehenden Mittel außerordentlich knapp sind, und demzufolge nur in allerdringendsten Fällen Hilfe geleistet werden kann. Der Landesverband wird — soweit die ablehnenden Beschlüsse nicht prinzipielle Gründe hatten — seinerseits den Versuch machen, den betreffenden Antragstellern von anderer Seite Unterstützungen zu beschaffen. — Die Frage der Bewilligung von Kur- und Erholungsbeihilfen wurde eingehend erörtert. So sehr man darin übereinstimmte, daß hier eine Hilfe nötig wäre, mußte die Bewilligung derartiger Gesuche aus grundsätzlichen Erwägungen abgelehnt werden. Dagegen wird der Landesverband noch mehr als bisher darauf dringen, daß überall dort, wo die gesetzlichen Grundlagen dafür 'gegeben sind, die Beamten den zuständigen Krankenkassen und Angestelltenversicherungen angehören, damit ihnen von diesen Stellen bei Erkrankungen ärztliche Hilfe und Kuraufenthalt gewährt werden. Von der Rabbinischen Lehranstalt „Zeschiwa" zu Frankfurt a. Al. Die unter Leitung von Gemeinderabbiner Dr. I. Hoffmann stehende Rabbinische Lehranstalt bezog vor ungefähr Jahresfrist ihr neues Heim im Hause Theobaldstraße 6, das die Söhne des Herrn Eli Michael s. A. als „Eli-Michael-Haus" zum Andenken ihres Vaters gestiftet haben. Das stattliche Gebäude, umgeben von einem schönen Garten, umfaßt z. Zt. außer den Studienräumen neun luftige und gesunde Schlafräume für einen Teil der Schüler, serner die Baderäume und zwei Küchen, in denen der Morgenkaffee, den alle Schüler gemeinschaftlich einnehmen, zubereitet wird. Das Sommersemester, das am 1. Siwan eröffnet wurde, zeigt gegenüber dem Vorjahre eine wesentlich gesteigerte Frequenz von feiten der Studierenden. Besonders zahlreich sind Neuanmeldungen von Schülern aus Deutschland, ein erfreulicher Beweis dafür, daß die Einsicht in den unvergleichlichen Wert gründlichen Thorawissens immer breitere Kreise ersaht. Unter den neu hinzugekommenen Schülern befindet sich auch eine Anzahl Abiturienten, die, bevor sie die Universität beziehen, sich einige Zeit mit ganzer Kraft dem Thorastudium widmen wollen. Für einen Kreis junger Akademiker, die bereits die Vorlesungen an der Universität hören, sind Sonderkurse eingerichtet worden. Der Studienplan der Lehranstalt umfaßt alle Gebiete des biblisch-talmudischen Lehrgutes: Exegese des Pentateuch, Bibel, hebr. Grammatik, Mischna, Talmud und Dezisoren. Für besonders begabte und fleißige Schüler wurden Spezialkurse geschaffen, in denen sie von Studienräten der höheren -Lehranstalten für das Abiturientenexamen vorbereitet werden. So sucht die Lehranstalt dem jüdischen Bildungsideal einer harmonischen Vereinigung von Thauroh und Derech Erez in ernster und zielbewußter Arbeit nahe zu kommen. ^IHH^Ä^Il (ZIsssivon 20?fg. SN Qslss-Qlässr von 13 ,, Ssttt-l-l.m.<ZIas St. SS „ „ Stsin-Iöpts p. l.it. 16 ,, ,, ^inkoeN'/^Oparars, mit 'snsrmomstvi' 6.— k?lvi poriellsnbsr'z Kückenies -K«»n5erven-<5!s5er zckUehen gut unei lincl preiiwert. ^18" LLnränko von 70.— k?kv1 an ^is-cZIÄssivon 0,25?fg. „ k^Iisgsn-SonrSnks von 10.— l?lvl ,, ß>GRZ>Z!!.!!.AUlBK!H Va8 8pv?ialliau8 5. vvll8tänljjgv Kuokkn-ilini-iektungkn 5tif»5»i'shs 8-10 » krönnsi'sti'shs S—? SV? tt/?S Ke/se Me/?5SeMch /s/ Sem Fel/n.- vss lout-Snnsmcl Ä. Oxforcj m. Kragsn 13.50, 10.75 vis lutti^s l^smcivluss 9.75, 8.50 vis mocisrsis «-ismcliioss 7.SO, 5.20, vis sporiiic-ns Knisnoss S.S0, 3.95, vis passsncjsn Kniestrumpfs m. slsst. k?ano' 6.50, 4.7S, 4.90 3.10 3.25 (ZürtsI, krswattsn, lasonsntllc-nsr, Sa6san?ügs, Sacismäntsl lnn. I^eo öuscnnotk bekannt kür preiZ^vürcli^keit unä (ZualitSt lkk^/^ V-^KII k^-Q55liI.>.5(I>-I^s (5KO55!2 55dtt^l-!^!-k5I!^555 2? k-ek^kU? I-l^>>!5/< 6335 ^ertiJZtsllulig von kucnsOscli lÜ55SN. kegslung ssmtlicnSi' 5wusrunc! Wif!8c^sli5-AngSlSgSnliS>ten Ks! cisn ^ULiänciigsn Venösen in unserem k^smen