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Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main · 1929-05-01 · 9 (5.1929) · p. Seite 300

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
Volume
7 (1928-1929)
Issue
9 (5.1929)
Date
1929-05-01
Page
Seite 300 (sequence 16)
Language
German
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300 geben. Die Anforderung einer Bescheinigung des Arbeitgebers bezw.' des Finanzamtes über die Richtigkeit der gemachten Angaben bleibt vorbehalten. Schriftliche Veranlagung zur Kultussteuer wird den Lohnsteuerpflichtigen später zugehen. Lohnsteuerpflichtige, welche dieser Aufforderung,nicht oder nicht rechtzeitig nachkommen, werden im Wege der Schätzung veranlagt. Frankfurts. M., den 4. April 1929. Vorstand der Israelitisch en Gemeind e. Friedhofseröffnung. Eine Reihe von unvorhergesehenen Umständen, u.a. der durch die außerordentlich lange Frostperiode des verflossenen Winters verursachte Stillstand der Bauarbeiten und die erhöhte Sterblichkeit infolge der Grippe- Epidemie, hat es mit sich gebracht, daß für die Belegung des Friedhofs an der Rat Veilstraße, insbesondere mit Doppelgrabstätten, weiterer'Raum nicht mehr verfügbar ist. Voraussichtlich muß bereits in den nächsten Tagen mit den Bestattungen auf dem neuen Friedhof an der Eckenheimerlandstraße begonnen werden. Die bestehenden Reservierungen von Grabstätten auf dem Friedhof an der Rat Beilstraße werden hiervon nicht berührt. Gleichzeitig bringen wir zur Kenntnis der Gemeindemitglieder, daß bis auf weiteres die Trauerfeiern wie bisher im Friedhofsgebäude an der Rat Beilstraße stattfinden. Wir bitten die Gemeindemitglieder, diesen schwierigen Verhältnissen Rechnung zu tragen. Die Fertigstellung der neuen Portalgebäude wird mit allen Mitteln beschleunigt. Frankfurt a. M., den IS. April 1929. Vorstand der Israelitischen Gemeinde. Chor der Hauptsynagoge. Stimmbegabte Herren und Damen, sowie sangeskundige Kinder über 10 Jahren werben zur freiwilligen Mitgliedschaft im Chor der Hauptsynagoge, Börnestraße, aufgefordert. Schriftliche Meldungen werden an den Dirigenten x errn Artur Holde, Im Trutz 17, erbeten. Persönliche Meldungen werden am Schluß des Gottesdienstes im Chorraum entgegengenommen. Das Friedhofsamt der Israelitischen Gemeinde übernimmt die Neuanlage, die dauernde und jahrweise Pflege von Gröbern jeder BePflanzung auf den Friedhöfen der Gemeinde. Auskunft erteilt der Friedhofsverwalter, Rat Beilstraße, und das Gemeindebüro, Fahrgasse 146, Zimmer 37. Fachmännische Beratung und Kostenberechnungen werden gebührenfrei zur Verfügung gestellt. Friedhofsamt. Bei vorkommenden Sterbefällen ist umgehende Benachrichtigung des Friedhofsamtes oder der Beerdigungskommissare Herrn Sally Adler und Tally Grünebaum, Fernsprecher Carolus Nr. 43 438, erforderlich. Soweit die behördlichen Formalitäten (ärztlich ausgefüllter Todesschein, Anmeldung beim zuständigen Polizeirevier und Standesamt) nicht erledigt werden können, wird dies auf Wunsch vom Friedhofsamt besorgt. Die Vorlage dieser Dokumente ist Vorbedingung für die Festsetzung der Beerdigung. Sprechstunden der Gemeinderabbiner. Rabbiner Dr. Hosfmann, Börneplatz 16, Fernspr. Hansa 2024, nachm. 3—4 Uhr Rabbiner Dr. Horovitz, Staufenstr. 3V, Fernspr. Maingau 77 963, nachm. 4^-556 Uhr (außer Mittwoch) Rabbiner Dr. Lazarus, Cronberger Str. 3V, Fernspr. Maingau 79482, nachm. 3—4 Uhr Rabbiner Dr. Salzberger, Eschersheimer Landstr. 67, Fernspr. Zeppelin 56920, Montag u. Donnerstag, vorm. 9Z4—10)4 Uhr im Sitzungszimmer der Westendsynagoge Rabbiner Dr. Selig mann, Friedrichstr. 29, Fernspr. Maingau 71124, nachm. 5—6 Uhr. Andere Sprechzeiten können telephonisch vereinbart werden. Gemeindebibliothek (Börnestraße 54) Bücherausleihe: Montag bis Donnerstag 12—13, 16—17 Uhr Freitag und Sonntag 12—13 Uhr. Lesezeiten: Samstag u. Sonntag 10.30—13, Samstag 15.30-18 Uhr In der vorliegenden Nummer wiad der Abdruck des Sachkatalogs der Gemeindebibliothek fortgesetzt, und zwar zunächst der Bestände jüdischen Inhalts. Die Gemeindemirglieder werden gebeten, von den reichen und vielseitigen Beständen der Bibliothek, vor allem auf dem Gebiet der neuesten populärwissenschaftlichen und Unterhaltungsliteratur, regen Gebrauch zu machen. Auch Bücherspenden sind erwünscht. Museum jüd. Altertümer, Fahrgasse 146 Gesellschaft zur Erforschung jüd. Kunstdenkmäler E. B. Die Kultabteilung des Museums jüdischer Altertümer ist völlig neu aufgestellt und durch eine Reihe neuer Gegenstände erweitert. Die neue Ausstellung kann nunmehr besichtigt werden. Für größere Gruppen, Vereine und Schulen empfiehlt sich die Besichtigung möglichst außerhalb der offiziellen Öffnungszeiten nach vorheriger telephonischer oder persönlicher Anmeldung. Zu den Pessachtagen werden außerdem in einer Sonderaus st ellung^ farbige Reproduktionen der Darmstädter Haggadah (vgl. auch den diesbezügl. Aufsatz in der Bücherschau dieser Nummer) gezeigt. Besuchszeiten: Sonntags vorm. 10—1 Uhr und Werktags nachm. 3—4 Uhr. Danksagung. Anläßlich meines Amtsjubiläums ist mir aus den Kreisen unserer Gemeinde in so vielfacher Form herzliches Wohlwollen und persönliche Freundschaft bezeugt worden. Ich bin leider außerstande, jedem einzelnen, wie ich es gerne möchte, dafür zu danken, und bitte sehr, meinen innigst empfundenen Dank hiermit entgegenzunehmen. Frankfurt a. M., im April 1929. Dr. Arnold Lazarus, Gemeinderabbiner. An die Leser! In jeder Nummer des Gemeindeblatts sind viele leistungsfähige Firmen mit Anzeigen ihrer Erzeugnisse verzeichnet. ^Unsere Gemeindemitglieder bitten wir, das Gemeindeblatt dadurch zu fördern, daß sie bei Einkäufen, bei Vergebung von Arbeiten und dergleichen unsere Inserenten berücksichtigen und hierbei auf die Anzeigen in unserem Blatt Bezug nehmen. Die ^üöisctie ^Vokltakrtspflexe Frankfurt a. umkaLt sämtlicne ^vvei^e äer offenen ^Vokliskrtspflege in vier ^dteilunAen. I^snZestrsLe 30 lel. ttsnss 9548

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