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Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main · 1929-04-01 · 8 (4.1929) · p. Seite 264

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
Volume
7 (1928-1929)
Issue
8 (4.1929)
Date
1929-04-01
Page
Seite 264 (sequence 20)
Language
German
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264 Thoralehranstalt Ez Chaim. S o nr mcrhalbjah r beginnt Mittwoch, den 10, Apri! 2^ Mr. Das. 1929 um Anmeldungen nimmt Herr Dr. Max Köhler von Mittwoch, den 19. April bis Dienstag, den 16. April, täglich im Schulgebäude, Hermesweg 5/7, von 3—4 Uhr entgegen. — Unsere Anstalt gliedert sich zurzeit in 9 Abteilungen, die «durchschnittlich einen täglich 1—2stündigen Unterricht erhalten. Nähere Auskunft erteilt Herr Rabbiner Dr. Horovitz. Für Pessach. Die Pessachliste über Verwendbarkeit von Arznei m itteln und Arzneiverordnungsvorschlägen für Pessach ist in unveränderter vorjähriger Ausgabe bei der Lebensnlittcl-Kommissivn der Vereinigung tvaditionell-gesetzestreuer Rabbiner Deutschlands, Berlin NW. 6., PlMppstr. 7—8. bei Münk gegen Einsendung von 1,10 Rm. zu beziehen. Ausstellung in der Frauenschule des Philanthropins. Auch dieses Jahr veranstaltete die Frauenschule eine Ausstellung der Schülerinnen-Arbeiten. Einen breiten Raum nahmen die Gegenstände aus dem Handarbeitsunterricht ein. Schöne, geschmackvolle Leibwäsche in hübschen modernen Farben, Kinderkleider und -Wäsche, Schlafanzüge usw. Es waren praktische Dinge, meist zum eigenen Gebrauch der jungen Mädchen bestimmt. Einige besonders gut gelungene, selbst geschneiderte Kleider kamen dadurch zu günstiger Wirkung, daß sie von Ausstellungspuppen getragen wurden, die eine hiesige Konfektionsfirma freundlicherweise zur Verfügung stellte. Alle Sachen waren in Farben und Form geschmackvoll, die Ausführung zeugte von Fleiß und Sorgsamkeit. Aus dem Gebiet der Handfertigkeit kamen eine Reihe von Bastarbeiten, Laubsägearbeiten nnd Spielsachen zur Ausstelluug. Auch hier waren viele nützliche Dinge zu sehen, Besuchs- und Einkaufstaschen aus Bast, Untersetzer und Körbchen. Kakteenbänkchen, Leuchter aus Holz, Tisch- Tennis usw. SQ!->UOSS^k?SI!-4!^ » »>! 5? » (2 r-»!V» L> >-k?^d>!»<k-^I?1' K/1. I-snausinsSs SS 5 ^sls^on ^sppslir, SS022 rlisenkonstruktion / I^eparatur^verkZtätte Reparaturen von l^ei?unx5-^nlsZen aller Zvsteme. MMMlleil WMiWW «lüMiMseil ÜNl M VjIbe1er8traLLe27 l'el. Nansa 2483 Ms Wee. lee iwa Ms« vas keste vom Kesten, kin Versuck »sMMWlee-liiWi'l in«, vvp^ San<Ivex 6 :: Lsrolus 4Z337 Einen Einblick in die Erfolge des K o ch u u t e r r i ch t s konnte man durch die Bereitstellung von schön verzierten Fleischnnd Fischplatten gewinnen. Kleingebäck, Torten, Salate wirkten geradezu appetitanregend, und einige Gläser eingemachtes Obst nnd Gemüse vervollständigten den Eindruck und legten Zeugnis dafür ab, daß in der Frauenschnle auf die Erlangung weiblicher Fertigkeiten Wert gelegt wird. Auf einem besonderen Tisch waren ferner die Ergebnisse aus den volkswirtschaftlichen nnd h a u d e l s w i s s e n - schastlichen Fächern ausgestellt. Auf eiuem großen Plakat waren die Besichtigungen angeführt, die die Schülerinnen gemacht hatten. Nach allen Führungen wurden schriftliche Berichte nnd Referate angefertigt, die das Gesehene vertiefen sollten. Zu erwähnen bleibt noch ein großes Kasperletheater, das alle Blicke der Besucher auf sich zog. Es ist von einer Schülerin auf ihren Wunsch für den Kindergarten des PhilanthropinA angefertigt worden. Hohe Leisten sind mit farbigein Rupfen bespannt, mit einem modernen Vorhang versehen macht das Ganze einen vergnügten Eindruck und wird den Kindern sicher noch viele heitere Stunden bereiten. Die dazu gehörigen Kasperlefiguren werden im nächsten Jahre dann auch wieder von Frauenschülerinnen selbst angefertigt werden. Alles in allem ergab die Ausstellung ein anschauliches Bild von der Arbeit, die in der Frauenschule geleistet wird. I/. Jüdisch-Liberale Jugendgemeinschaft (Jli). Am 3. März veranstaltete die in ernster Arbeit aufstrebende Jüdisch-Liberale Jugendgemeinschaft (Jli) einen wohlgelungenen Gesellschaftsabend. Der starke Besuch des Festes — trotz vieler anderweitiger Veranstaltungen in diesen Tagen — zeigte, daß der Jli auch außerhalb seiues engeren Mitgliederkreises Freunde hat und Anziehungskraft ausübt. Im Mittelpunkt des Abends stand eine von Alfred Auerbach geschaffene, von ihm und Hermann Geiger geschickt inszenierte Revue, die die Kraft und schöpferische Bedeutung der Jugend aller Zeiten vor Augen führen soll. „Jugend bleibt Jugend" hieß das Schlußb.ild, nachdem Szenen aus den verschiedensten Epochen (Renaissance, Rokoko, Biedervzc« oecxc» meine n I.U0. 5c»IMI«k, W4IM?VK7-M. KioitergS5ie 51 » Ksttonn5trshs 71-I.l-i-c)^ 4157 73, emptienit zicn in slisn »scn arbeiten bei guter reeller ^uKtunrung. vsenvr im 1snre5sbonnsment. «Mtt» M» «MSlM» Ii. Weil H>teg»sse 2S kiSmer S7S PK. «5uc« ^igsi-rsn / Ägsi-sttsn / l'sbsk Ssgf. 1SS9 SkiNttkiNSk^S-SI'käLSkl 3 l'slsion >Xmt ^sppslin SL325 Xonlvn Xvks »rSkvtts 0s«lU«nk«in»«e »t.si««>s»eaae 1v H^vr^S/r/^ x«nl«nnsn«tvlsg«»««»«natt IN. d.»«. 5ps-SsI»St - I» k. Xentes»»ei»»ing«n IbG»iii»ASu Zsininel» nuinmv?

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