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Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main · 1929-04-01 · 8 (4.1929) · p. Seite 263

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
Volume
7 (1928-1929)
Issue
8 (4.1929)
Date
1929-04-01
Page
Seite 263 (sequence 19)
Language
German
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263 Israelitische Religionsschule. Das Sommerhalbjahr beginnt Mittwoch, -den 10. April 1929. Anmeldungen nimmt der Leiter, Herr Gemeinderabbiner Dr. Horovitz, am Montag und Dienstag (8. und 9. April) von 3—4 Uhr in seiner Wohnung, Staufenstraße 30, I, sowie in der Anstalt, Hermesweg 5/7, am Mittwoch, den 10. April, von 2Z4—3 Uhr und Sonntag, den 14. April, von 10—11 Uhr, in der Anstalt Unterlindau 21—23 am Mittwoch, den 10. und Donnerstag, den 11. April, in der Schule von 4—5 Uhr entgegen. Rabbinische Lehranstalt „Jeschiwa". Das S o m m e r s e m e ste r an der Rabbinischen Lehranstalt „Jeschiwa" beginnt am 13. Mai 1929. Anmeldungen für alle drei Abteilungen (Unter-, Mittel- und Oberstufe) werden schon jetzt entgegengenommen. Der Unterricht erstreckt sich auf Bibel, hebr. Grammatik, Talmud mit Kommentaren und Schulchan Aruch. Den Schülern wird eventl. auch Gelegenheit geboten, sich in den Profanen Fächern fortzubilden. Für den Lehrgang in der Unterstufe werden schulentlassene Knaben und Jünglinge aufgenommen, die schon einige Kenntnisse in Bibel und Talmud besitzen. Anmeldungen sind zu richten an den Leiter, Herrn Rabbiner Dr. I. Hossmann, Frankfurt a. M., Börneplatz 16, welcher zu jeder näheren Auskunft bereit ist. Talmud-Thora-Verein. Am 3. März^ fand die ordentliche Generalversammlung des Vereins im Hörsaal der Synagoge am Börneplatz statt. Aus dem von dem stellvertretenden Vorsitzenden Herrn Willy Mainz erteilten Bericht über das Jahr 1923 ist folgendes hervorzuheben: Der Talmud-Thora-Verein hat im Berichtsjahre in jeder Hinsicht einen erfreulichen Aufschwung genommen. Es ist die Zahl der Mitglieder wie auch die Anzahl der Unterrichtsstunden und ihrer Besucher gestiegen. Wöchentlich wurden 7 0 Schiurim abgehalten, die sich wie folgt verteilen: 26 für Knaben, 4 für Mädchen, 21 für junge Leute, 3 für Damen und 16 für Erwachsene. Das Dozentenkollegium bestand aus den Herren: Rabbiner Dr. Hoffmann, Rabb.-Ass. Lipinsky, Rabb.- Ass. Kirschbaum, Lehrer S. Unna, Rabbiner Donath, Dr. S. B. Eschwege, Kern, Kutscher, Lissauer, Rackow, Ringel, Rosenwasser, Rothenberg, Dr. Schlesinger, Schreiber, Dr. I. Unna. Der Verein hat zehn Mitglieder durch den Tod verloren, darunter den 1. Vorsitzenden, Herrn Jakob Hamburger, der lange Jahre seine Kräfte dem Verein zur Verfügung stellte und durch sein gerades Wesen, seine tiefinnerliche Frömmigkeit und die Entschiedenheit, mit der er sich für das Lernen einsetzte, viel zum Aufschwung des Vereins beigetragen hat. Der Berein hat etwa 800 Mitglieder. Durch Beiträge und Spenden sowie durch eine Subvention der Israelitischen Gemeinde konnte der fast 20 000 Mark erfordernde Etat bis auf ein Defizit von etwa 1000 Mark ausgeglichen werden. Eines besonders zahlreichen Besuches erfreuten stch die Vorträge an den Freitagabenden in den Synagogen am Börneplatz und im Hermesweg, sowie die von Herrn Rabbiner Dr. Hoffmann am Samstag und Sonntag nachmittag gehaltenen Vorträge. Wie üblich fand am Erev Pessach ein Sijum statt und wurde am Schowuaus und Hoschano Rabbo die Nacht gelernt. Eine festliche Veranstaltung war die recht gelungene Chanukkahfeier. Nach dem Bericht der Revisoren wurde dem Vorstand Entlastung erteilt. Neu in den Vorstand wurden gewählt: Herr I. Bick, Erich Katz und als Vertreter der Jugend Herr I. Kahan. Der Vorstand besteht aus Herrn W. Mainz (1. Vorsitzender), Dr. I. Frank (2. Vorsitzender), Hermann Rothschild (Kassenführer), Jsaac Weil (Schriftführer) und den Herren Fritz Breslau, Adolf Dorfzaun, I. Bick, Dr. Ernst Freimann, Direktor P. Klibanski. Wolf Lustgarten, Erich Katz, Vertreter der Jugend, I. Kahan, Benno Levita, Joseph Unna. Mit dem Wunsche, daß es im kommenden Jahre gelingen möge, auch noch weitere Kreise unserer Gemeinde für das Lernen im Talmud-Thora-Verein zu interessieren und der Bitte, den Verein in den frohen und ernsten Stunden des Lebens durch Spenden zu berücksichtigen, schloß die Generalversammlung. ese I^e I ss"-Q rvk^fs se ksroi 7aui>us»trska IS Inkader: ks?S Ll5i>s? Hsnss 1SS0/S1 L^8tl(Ia88igs kllZtüki'ung in ttvri'kN8t2»'Iek>vä8okv, vamvnu. ttau8kaltung8^S8eko ^dnolunA uncl I^iekerunA frei ttaus. postverssnö Nack 2U8>v3rt5. ö^4nni/i^^^^^>^5 Aic^ A <9ooi^^ic^^rkrwünsckte pe5sek-Oe5ckenke iü? ciie l>sme: >/Vssck5sicis unc! ksmzts Lsm- 6Ikvo. . . . 4.90, 3.95, 2.25. 2.45 dsrgssici« ^srks k^ulzsncis unci <V ___. 4 90.? 3?5? 45 >»^^ I^!^»»»^«Ml»>,§»^ Wszctilscl«? imlt. uncl lislls nsn«enune ^5^55,^5, 4 3.75, 3.25, 2.95. 2.50 >-^>>? Zsiclens Osmsn-V^szclis: 5cklupfko5sn,?5in?shfä^cs, i-ismcjkc»SSN, Lomplsk vom ^inksclistsn kis ^um ^!sgsntsstski kükssiicl izillig. YUQQP-A- -^7^!- i^^S^QSi?- inii. l.so Lusckkokk VIsictsnLtrsk« 12 VIsiÄsnstrsVs 12 Otto Krsutkeim?sppicke sUsrkrt u. Prsislsgsn, Kokvs vtc. ^öbsl» unci Vornangstosfs in fsienstsi' ^uswanl. l^acnmAnmsLns Vsciisnung. l-i a n s a 3211?5snktur»er Automobill^sn«iel5><5e5el>5eksit m. Is. 51. l^l^!^!kl^k5IK. 25 tt^5ä Ur. 3266 I^anLa, bis 5k »zoits- 5rs5ckiinii

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