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Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main · 1929-01-01 · 5 (1.1929) · p. Seite 148

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
Volume
7 (1928-1929)
Issue
5 (1.1929)
Date
1929-01-01
Page
Seite 148 (sequence 16)
Language
German
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148 Mitglieder rechnen und sich deshalb selbst bei der Erhebung von Steuern die größte Beschränkung auferlegen müssen. Der Rat des Landesverbandes beschloß deshalb, von einer Erhöhung der Umlagen abzusehen und es bei den im laufenden Jahre erhobenen acht Zehntel Prozent des Reichseinkommensteuersolls zu belassen. Dementsprechend mußte bei den Ausgaben des Landesverbandes die größtmögliche Sparsamkeit beobachtet werden. Es ist dem Schatzmeister des Verbandes, Herrn Direktor Kareski, Äer den Etat aufgestellt und dessen Vorschlägen sich der Rat im allgemeinen angejchlossen hat, gelungen, trotzdem Mittel in einem Umfang znr Verfügung zu stellen, daß die Hauptaufgaben des Landesverbandes innerhalb vernünftiger Grenzen erfüllt werden können. Von solchen kommt bekanntlich in erster Reihe die Erhaltung der kleinen Gemeinden und des jüdischen Lebens in ihnen in Betracht, ferner aber die Sicherung der Ausbildung von Rabbinern und Lehrern, und endlich das Wirken auf sozialem Gebiete und dem der Wohlfahrtspflege. Was die Ausbildung der Rabbiner und Lehrer anlangt, so wurde in erster Linie beschlossen, für die Bildung von B e'z i r k s r a bb i n a t e n, deren Schaffung sich bisher immer wieder sachliche und Persönliche Schwierigkeiten' in den Weg gestellt haben, von denen aber jetzt in kürzester Zeit mehrere gegründet werden können, nnd von Be - zirkslehr er stellen erforderliche Beträge in den Etat einzustellen. Es wurde auch der frühere Beschluß, nach dem die in Köln bestehende Lehrerbildungsanstalt erhalten und weiter ausgestaltet werden soll, bestätigt. Ferner wurden für die in immer größerer Zahl an den Landesverband gelangenden Gesuche um Baubeihilfen und Darlehen für die leistungsschwachen Gemeinden vorgesorgt und besonders der Provinz Ostprenß e n, deren Schwierigkeiten durch die für das laufende Jahr bewilligten 15 000 Rm. noch nicht völlig behoben worden sind, ein Zonnßsg, L. Zsnusr 1S2S, sden«>» 71/2 Uke prS-is ini groken 5ssl«te» Zsslksu MlWleiMml: MM WM l.s tu g: »<»x Aleumsnn k/üi^irkSn^s: vds?ksn»«»i'HIte»', l-iannovs»- (Isnon), Kon-ek-tmsisisr DGugoXoIdsrg(VioIins).l<sps!lmsi8tsf keinkoleß »4«rten (XIavisr), Sackest«? von Of. l-lovn's konssrvaiorium. Karten sinä nooti a.«I. Hdenöksssv ab 6^/2 Unr ernältlivn?IFM FdklFß^ «Fnck L^^üZ/lFNAFVe/i,/»^ «^5,-7//,//?/ ^iettauLenc//ac^i von c/en ^n?ten «ner/csnnles 5cku5?» unc/ Oexin» /«ktionsnuttet /ur Atunck u. backen. weiterer Betrag von 6000 Rm. für das künftige Etatsjahr eingesetzt. Für Kultusbeamte und ihre Hinterbliebenen, sowie für Flüchtlings- und Ruhestandsrabbiner und deren Witwen konnten höhere Beträge als bisher ausgeworfen werden, serner wurde eine Rücklage geschaffen zur Erfüllung neuer Ruhegehaltsverpflichtungen. Dies erwies sich als nötig, weil die Anstellung von Lehrern zuweilen daran scheiterte, daß eine Verpflichtung zur Zahlung von Ruhegehalt von den betreffenden Gemeinden nicht übernommen werden konnte. Für derartige Zwecke soll mit der Zeit ein ausreichender Fonds beim Landesverband angesammelt werden. Im übrigen wurden wieder für die allgemeinen Zwecke der Wohlfahrt hohe Beträge eingesetzt. Auch die Siedlungsbestrebungen, deren Träger zum Zwecke der Rückführung der Juden zur Scholle insbesondere der Reichsbund jüdischer Frontsoldaten ist, sowie ferner die Jugendpflege und Sportbewegung, sollen wiederum unterstützt werden. Es gelang schließlich, für alle diese Zwecke und manche andere, die genügenden Mittel zur Verfügung zu stellen und den Cat dennoch in Einnahme und Ausgabe zu balancieren. Außerhalb des Etats wurde beschlossen, daß der Preußische Landesverband jüdischer Gemeinden sich bei der neu zu gründenden Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland beteilige; für deren Herausgeber sind >die Herren Prof. Freimann- Frankfurt a. M., Rabbiner Dr. Freudeuthal-Nürnberg uu>d Prof. Elbogen-Berlin in Aussicht genommen. Ferner wurde ein bei dem Landesverband bereits bestehender Ausschußbeauftragt, die Vorbereitungen für eine Konferenz zu treffen, bei der unter Zuziehung anderer großer Organisationen über die durch das Ueberhandnehmen der Mischehen der Erhaltung des Judentums drohenden Gefahren beraten werden soll. In der der Sitzung des Großen Rates vorangehenden Besprechung Äer Mitglieder des Engeren Rates limen Wien Zcklilie llM-XIMW lMillSea lMWMtM zocken Msk llMMde ^> ULMF»^ Hsltsstss LpS2is!naus sUk-!-!an<>SOliuns, Lti-Umpfs, 1>icorsgsn, VVollwAfsn, l-isrfsnaftiksl u. Vaciowssons Ssii M30 in k^snkfuri sm IVlsin Qostlisst»-. 7 Ssrgsrstr. 181 l-Iassngssss 2 s>Isu srölfnsi: I^ilisls ONend^cli a. IV!, Visdsrsi'sr«'. 13 »tsu»krSttnung! Q^L ^,7- FO T-^St^T-T-e/V 5»". Peter Kl-euer nsekf. öorgme^si' L ^ung SUcNN4NOl.UNQ?sterL8t>'. 2 (Lvke Meionstl'.) lel. kömer 5181

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