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Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main · 1928-12-01 · 4 (12.1928) · p. Seite 106

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
Volume
7 (1928-1929)
Issue
4 (12.1928)
Date
1928-12-01
Page
Seite 106 (sequence 14)
Language
German
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106 Um jedes Mißverständnis auszuschließen, sei aber mit allein Nachdruck betont, daß die so segensreich wirkenden Anstalten der geschlossenen jüdischen Wohlfahrtspflege, die so sehr dazu beigetragen haben, den Ruhm der Frankfurter jüdischen Gemeinde und der Opferwilligkeit ihrer Mitglieder in weiteste Kreise der deutschen Judenheit zu tragen, durch die Jüdische Wohlfahrtspflege Frankfurt a. M. noch nicht mitversorgt werden können. Diese Institutionen sind vielmehr daraus angewiesen, für sich zu werben. Je größer indessen die Förderung ist, die die Bestrebungen der Jüdischen Wohlfahrtspflege seitens der Mitglieder unserer Gemeinde erfahren, um so mehr wird sie in den Stand gesetzt, über ihr nächstes Ziel hinaus eine Gesundung und einen Neuaufbau der gesamten jüdischen Wohlfahrtspflege herbeizuführen. Tue ein jeder das seine, keiner darf sich ausschließen'. Die ^üäiscke Wokitskrt8ptlesse Frankfurt s. ist 6ie ^u83mmenk28sunZ 6er ZroLen OrZarnsationen der offenen jü6iscnen ^ürsorZe. I^gnZestrsLe 30. I-jan83 9548 Indische Leihkasse E.V. » Die Geschäftsstelle dieser gemeinnützigen Einrichtung befindet sich jetzt Eschersheim er'Landstraße Nr. 2 9, 1. Stock. Geschäftsstunden: Dienstag und Donnerstag, nachmittags von 4 — 6 Uhr. Die Leihkasse bewilligt selbständigen Gewerbetreibenden und Handwerkern Darlehen in mäßigen Beträgen gegen Bürgschaft zahlungsfähiger Personen. Berufswahl. Die Sprechstunde für Berufsberatung findet jeden Dienstag Abend von 6—^3 Uhr statt^Wir bitten die Eltern, möglicbst bald mit ihren Kindern in die Sprechstunde zu kommen oder sie Kinder zu schicken, damit eine sorgfältige Beratung gewährleistet wird. Die Herren Arbeitgeber werden gebeten, ihre Lehrkräfte baldigst bei uns anzufordern, damit wir Angebote machen können. In der kaufmännischen Branche ist dies besonders nötig, da wahrscheinlich bei den männlichen Kräften die Nachfrage stärker als das Angebot sein wird. Jüdische Berufsberatung Langestr. 30, Pt. (Tel. Hansa 3728.) Weibliche Fürsorge, Langestrabe 30. 1. Arbeitsnachweis, Sprechzeit tägl. 10—12 und 3—456 Ubr, Sonntag 9)5—11 Uhr. Gesuchte Stellen a) für Kontoristinnen, Stenotypistinnen, Verkäuferinnen. Lageristinnen und Lagerarbeiterinnen; b) für Lehrmädchen mit Volks-, Mittel- und höherer Schulbildung per sofort und zu Ostern; o) für Kochaushilfen, Näherinnen, Hausdamen und Haushälterinnen in frauenlosen Haushaltungen, Haustöchter und Stützen mit Familienanschluß. Sprechzeit für Lehrmädchen: Montag und Donnerstag von 3^—4K Uhr. Offene Stellen für tüchtige Wirtschafterinnen, put empfohlene Köchinnen, Alleinmädchen und einfache Stützen sind gemeldet. 2. Zimmervermietung. Der Arbeitsnachweis vermittelt billige Zimmer jeglicher Art, möbliert und unmöbliert, mit und ohne Kochgelegenheit, mit und ohne Pension; Sprechstunde: Mittwoch von 10)5—12 Uhr. 3. Fürsorgestelle. Uns liegen soviel dringende Bitten um Koltern vor, daß wir sie der Oeffentlichkeit zur Kenntnis bringen wollen. Wir sind gern bereit, auf Anruf Hansa 3725 die Koltern abholen zu lassen. Bei Umzügen und Auflösung von Haushaltungen wird um freundliche Zuwendung gut erhaltener Sachen wie Wäsche, Betten und Möbel jeder Art gebeten. Freundliche Meldungen an die Geschäftsstelle Langestraße 30, Hansa 3726. Trauerfall. Am 12. ds. Mts. starb plötzlich — auf dem Wege zu der lieb gewordenen Stätte ihrer Wirksamkeit — unsere geschätzte Mitarbeiterin Frau Bertha Weill. Die Dahingeschiedene war uns eine Ireue, zuverlässige Helferin. Wir werden ihr stets ein dankbares Andenken bewahren. Arbeitsnachweis der Weibl. Kürsorge. Verein zur Aussteuerung hiesiger israelitischer Bürgerstöchter E. V. Die Verwaltung dieses seit 1790 bestehenden Vereins macht darauf aufmerksam, oaß nur diejenigen Mitglieder an der anfangs 1929 staltfindenden Verlosung der Aussteuer erster Klasse von 1928 teilnehmen können, welche den Jahresbetrag von RM. 9.— bis zum 31. Dezember 1928 cuif das Postscheckkonto des Vereins Nr. 50338 eingezahlt haben. Ebenso werden N e u a n m e l d u n g e n als Mitglied bis zu diesem Termin noch für 1928 angenommen. Die Satzungen des Vereins werden gerne zugesandt; Anschrift: Gervinusstraße 1V. Zweifelhafte Bittsteller. In Frankfurt a. M. und Umgegend sprechen z. Z. Private vor, die angeben, daß sie bei den rumänischen Prodromen flüchten mußten. In verschiedenen Fällen hat der Israelitische Hilssverein Nachforschungen angestellt, die ergaben, daß die gemachten Aussagen nicht stimmten. Man rufe m solchen Fällen vorsichtshalber den um Auskunft an, der meistens in der Lage ist, aus seiner umfassenden Karthotek zuverlässige Feststellungen zu machen. Israelitischer Hilfsverein, Langestr. 30, Hansa 3728. Preußischer Landesverband jüdischer Gemeinden. (Amtlich) Sitzung des Großen Rates. Am 4. November dieses Jahres trat der Große Rat des Preußischen Landesverbandes jüdischer Gemeinden unter dem Vorsitz seines Präsidenten, Kammergerichtsrat Wolff, zu einer Qkanuks-Qesetienke l<AffS6- U. ^ÄfSl-ZSrVl'QS lViOQQÄ- U. SslMMSl-^ÄSSSN Vl_t^!-i<^!S'l'/X!_!_ /XijIÄOOÄ- U. VSl"S. VSStseKS t^iSKtl'lSQ^S l_Äf71PSI^ gut diilllg beim p GM Sll^SI^. S-1O L^OlXilXI^^Z^. 5-S Im LvezisUadoratoriulN äer kMl-MlllM 4clsm l.oeb?käNK?vk1' 4M SrsK« krl««ßd<s?gor»t?. I5cke VilbelerLtrsLe lel. ttanss 387 werden seit ^snr^ennten Urinuntgrsuvkungen Aewlssenngft un6 sclineU ausLetunrt VergauctAefZö bitten vir anzukorckem Hllopstkiv ttomöopstkis

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