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Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main · 1928-09-01 · 1-2 (9.1928) · p. Seite 20

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
Volume
7 (1928-1929)
Issue
1-2 (9.1928)
Date
1928-09-01
Page
Seite 20 (sequence 20)
Language
German
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20 Tie von der statistischen Sektion der Akademie für die Wissenschast des 'Judentums unternommene Bearbeitung der letzten Volks- und Berufszählung wird für sehr bedeutungsvoll erachtet. Die Arbeitsgemeinschaft hält ihre Unterstützung durch die Landesverbände, ferner die Einrichtung von statistischen Büros in den größeren Gemeinden mit einheitlichen Zählkarten für notwendig. Der Preußische Landesverband hat wegen der Einrichtung ritueller S p e is e st e l I e n eine Umfrage an die jüdischen Gemeinden in «solchen Städten, wo sich eine Universität oder eine Hochschule befindet, gerichtet. Im Anschluß hieran erklärt es die Arbeitsgemeinschaft für wünschenswert, daß in solchen Städten, in denen ein Bedürfnis dafür vorliegt, durch Schaffung von inensae aoaclemioas oder ähnlichen Einrichtungen den Studenten Gelegenheit gegeben werde, für billiges Geld koscheres Essen zu erhalten. Tie inhaltreiche Sitzung wurde um 7^ Uhr abends geschlossen. Bauwesen. Tie immer zahlreicher an den Preußischen Landesverband jüdischer Gemeinden heramretenden Gesuche um Gewährung von Baubeihilfen haben es erforderlich gemacht, daß die' Prüfung dieser Anträge nicht nur nach finanziellen, sondern auch nach technischen und künstlerischen Gesichtspunkten vorgenommen wird. Seit einigen Monaten wird, soweit es notwendig erscheint, regelmäßig auch 'der zuständige Provinzial-Konservator um seine gutachtliche Aeußerung gebeten. Der Landesverband geht dabei von dem Gedanken aus, daß für denselben Geldbetrag, wenn er richtig verwandt wird, oftmals wertvoller gebaut werden kann als es bei falscher Anwendung der Beihilfe der Fall wäre. Deswegen wird auch den Gemeinden zur Pflicht gemacht, die von dem Provinzial- Konservator geäußerten Anregungen genauestens durchzuführen. Der Landesverband will -durch dieses Vorgehen erreichen, daß die groben Verstöße gegen künstlerische Baugestaltung in Zukunft möglichst vermieden werden. Erfreulicherweise finden diese Maßnahmen auch das volle Verständnis der Mitgliedsgemeinden. Bei dieser Gelegenheit sei bemerkt, daß der Landesverband mit Aufmerksamkeit den zur Zeit dem Preußischen Landtage vorliegenden Gesetzentwurf über den Schutz der Denkmäler verfolgt. Dieses Gesetz wird auch für die jüdische Religionsgemeinschaft in verschiedener Hinsicht von Bedeutung sein. Hierüber wird später, nach Inkrafttreten des Gesetzes, das Nähere gesagt werden. Ministerieller S a ch v e r st ä n d i g e r. Der Preußische Minister für Wissenschast, Kunst und Volksbildung hat an Stelle des verstorbenen Justizrats Lilienthal zum Sachverständigen für jüdische Angelegenheiten den Rabbiner Dr. Baeck - Berlin bestellt. oie xi.v<zc pkau Ksult Ztrürnpke, vnterlcleicier u V/oll^sren in clem sliksicsmiisn 5trumptksu5 psul ^IvSkll Nsckk. 5ckiller5trshe ZI uncl <5r. 5snclgs55e 1 WO 5IS clis Sswikksii list 5treng reell und billigst!?Sc!iSnt?u wercisn. Uli? -sklsn <Iie NNaikt ^. Ikrer lockrer, >venn 8ie kür dieselbe eine ^ussteuer-Ver- W W sickerunz dei uns Isuken Kaden. W I Wir zsklen am «vckxsttstsgs I W auck ^venn ^veZen trtin?eitjZen Ablebens äes Lrnäkrers W W jakrslsng lcslns prLmis mekr be^sklt >vuräe, äie ver- W sickerte ^ussteuersumme aus, spätestens aber, venn Ikre W Z lockter 25 Satire alt ist. Die Prämien sind sekr billig unä W W sckon nsck 2 VersickerunZsjskren cjlvi^enctsndei'sektlgt. M W ^uskunkt erkalten 8ie bereitwilligst W „coxcokois» V I^edens-VersickerunZs-Lank ^Kt.-Oes. W Se^irlcsct^slction (v. Kosenvslc») l^rankfui't s. Ualn Z W Inclustriskaus Taunus I^srnsprsekei' ttansa 7S47 W VersickerunZ8>Lesrsn6 6er OeseNsekakt: 24V 0VV OVO >VII<. M A/M Äs/MM65 Die nsus5tsn l^I ocl S5cli öpku n gen U^IV ^5l.^l)^5 8inc! singstroiisn! Wif lzittsn um gsi>. 6 s 5 i c!i t i g u n g. x^ki. K05c^«ci^ck Oärlnerv/sg 45 — Isl. ^sppslin 55233 l)rucl(5sc!iSN sllsf ^rt 5ps^islitst: l)ufcii5ctifS!tzs!zücliSf Gemeindemitglieder berücksichtigt unsere Inserenten! i xo«».ei« UN« »»«IS Sil« svnstigen LeennmstsrisSisn 5. K o 5 e 5 » co. »IU »» »so

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