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Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main · 1928-09-01 · 1-2 (9.1928) · p. Seite 15

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
Volume
7 (1928-1929)
Issue
1-2 (9.1928)
Date
1928-09-01
Page
Seite 15 (sequence 15)
Language
German
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15 Kundsachen. Im Steuevbüro der Gemeinde, Fahrgaste 146, Zimmer 66, ist eine >in Gold gefaßte Brille im Futteral liegen geblieben und rann vom Eigentümer dortselbst abgeholt werden. Friedhofsamt. Bei vorkommenden Sterbefällen ist umgehende Benachrichtigung des Friedhofamtes oder des Beerdigungskommissars Herrn Sally Adler bezw. Sallh Grünebaum, Fernsprecher Carolus Nr. 43 438, erforderlich. Soweit die behördlichen Formalitäten (ärztlich ausgefüllter Todesschein, Anmeldung beim zuständigen Polizeirevier und Standesamt) nicht erledigt werden können, wird dies auf Wunsch vom Friedhofsamt besorgt. Die Vorlage dieser Dokumente ist Vorbedingung für die Festsetzung der Beerdigung. Das Friedhofsamt der Israelitischen Gemeinde übernimmt die Neuanlage, die dauernde und jahrweise Pflege von Gräbern jeder BePflanzung auf den Friedhöfen der Gemeinde. Auskunft erteilt der Friedhofsverwalter, Rat Beilstraße, und das Gemeindebüro, Fahrgasse 146, Zimmer 37. Fachmännische Beratung und Kostenberechnungen werden gebührenfrei zur Verfügung gestellt. _ Sprechstunden der Gemeinderabbiner. Rabbiner Dr. Hoffmann, Börneplatz 16, Fernspr. Hansa 2024, nachm. 3—4 Uhr Rabbiner Dr. Horovitz, Staufenstr. 30, Fernspr. Maingau 77 963, nachm. 4^—5)4 Uhr (außer Mittwoch) Rabbiner Dr. Lazarus, Cronberger Str. 30, Fernspr. Maingau 79 482, nachm. 3—4 Uhr Rabbiner Dr. Salzberge r, Eschersheimer Landstr. 67, Fernspr. Hansa 9945, nachm. 356—4^ Uhr Rabbiner Dr. Seligmann, Friedrichstr. 29, Fernspr. Maingau 71124, nachm. 5—6 Uhr. Andere Sprechzeiten können telephonisch vereinbart werden. Gemeindebibliothek (Börnestraße 54). Bücherausleihe: Montag bis Donnerstag 12—13 u. 16—17 Uhr, Freitag und Sonntag 12—13 Uhr Lesezeiten: Samstag 10)4—13 und 15 —18 Uhr, Sonntag 1055—13 Uhr. Museum jüdischer Altertümer. Fahrgasse 146. Besuchszeiten: Sonntags vorm. 10—1 Uhr und Werktags nachm. 3-4 Uhr. Aus der Gemeindevertretung. Sitzungsbericht von L. Lern er. Sitzung vom 8, August 1923. Iii Anwesenheit von 17 G^neindevertretern und 4 Vertretern des Vorstands eröffnet der Borsitzende, Herr Naftali Fromm, die Sitzung. In einem Steuerfall gibt die Gemeindevertretung ihre Zustimmung zur Einlegung der Berufung an das Qberverwaltunasgericht. Die Beschlüsse des Vorstands betr. Haushaltsplan 1928,29 zu den Kapiteln VI, IX, XII und zum E^traordinarium werden auf Antrag der Herren Dr. Spier und Felix Meyer in der nächsten Sitzung der Gemeindevertretung behandelt. Herr Dr. Spier berichtet alsdann über die Sitzung der Kommission betr. Ausgestaltung des Gemeindebüros und empfiehlt, den Antrag des Vorstandes, worin beschlossen wurde, eine Hilfskraft für den Syndikus anzustellen, anzunehmen. Tie Herren Fromm und Werner schließen sich ebenfalls diesem Antrag an, bitten aber, die Stelle auszuschreiben. Dieser Antrag wird angenommen. Herr Werner bittet, den Vorstandsbeschluß betr. Verteilung der Beiträge sür die Anstalten der geschlossenen Wohlfahrtspflege abzulehnen. Dieser Beschluß habe eine große Enttäuschung hervorgerufen und zeuge von Unkenntnis der ganzen Materie. Wenn man berücksichtige, daß das Kapitel IX die größte Erhöhung erfahren habe und ans den Kapiteln Unvorhergesehenes noch Mk. 50 000.— sür das Wohlsahrtswesen eingestellt worden seien, so verstehe er nicht, daß diese Mehrbewilligung von 80 Prozent nur der offenen Wohlfahrtspflege zugute kommen soll. Er halte diese Verteilung für vollständig unannehmbar und bitte den Vorstand, die ganze Angelegenheit nochmals an die Kommission zur neuen Beratung zu verweisen. Herr Rechtsanwalt Simon schließt sich ebenfalls diesem Antrag an, bittet aber, den Anstalten die bis jetzt festgesetzten Beträge auszuzahlen. Herr Emil Carl Oppenheim er unterstützt ebenfalls diesen Antrag. Es wird beschlossen, die Vorlage nochmals an die Kommission für soziale Fürsorge zur Beratung zurückzuverweisen. Dem Vorstandsbeschluß betr. Einrichtung von allergenfreien Kammern im Krankenhaufe wird zugestimmt. Alsdann wurde mit Dank Kenntnis genommen von der Schenkung des Buches „Die Technik der Röntgenuntersuchung" durch den Verfasser, Herrn Dr. Gabriel, der Zusendung der Festschrift der Pressa in Köln und von 12 Aufrufetäfelchen für die Synagoge am Börneplatz durch die Herren Gebr. Neuhaus. Von der Stiftung der Herren Gebr. Strauß an die Israelitische Religionsschule in Höhe von Mk. 5000.— nimmt die Gemeindevertretung Kenntnis, und der Vorsitzende spricht den Stiftern den Dank der Gemeindevertretung aus. Nach Kenntnisnahme des Schreibens des Vorstandes an den Jüdischen Frauenbund betr. Religionsunterricht an den Fortbildungsschulen regt Frau Katz an, die Vorstände der Vereine für Jugendpflege zu einer Sitzung einzuladen, um darüber zu beraten, wie die religiöse jüdische Gesinnung bei der heranwachsenden ortsfremden Jugend zu stärken ist. Das Schreiben des Schulrats betr. Abgabe von alten Lehrbüchern an Schüler minderbemittelter Eltern wird zur Kenntnis genommen. Hieran schloß sich eine nichtöffentliche Sitzung. U ^."5?0k?5»_!.^ökk 8tiit8ti-. 8-10 ök-önnerstr. 5 - 9 Ds8 ^SU5 clef prslciizclien i^lsusirsu 5tst5 riingsng lcüctisntsclin. KIsutiSitsn ksissS-HSfvicS — Isis!-(?S5c!ii>'>'S — Ifinlc-SsfnitufSn eis»' izelcanntsn sr5t- - ldsssigsn k^ski'ilcsn. - 90 u. IVO Srsmm vsr3i!tzsrts Kestens gMM lü?sLoe^cft5 vssek/ns^ -Ts6ökvnHüK«L Hay-se^Liv«^ Huoti b. Hsgen-, Bieren unl> luolivskrsnkkeitvn Lrztüvn emptonlen. >n stlsn einsokisgigsn Lesvnätten ernsltlivk. ttllNllllSlM k. m b. «. fk5NKfUN7 >m «uam?08t8onlie0faon 409

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