Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Volume
- 6 (1927-1928)
- Issue
- 12 (8.1928)
- Date
- 1928-08-01
- Page
- Seite 375 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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275 Amtliche Anzeigen des Gemeindevorffands Synagogenptätze. Die Ausgabe der Platzkarten für alle Gemeindesynagogen erfolgt in diesem Jahre in der Zeit vom 19. bis einschl. 31. August 1928. Diese Frist kann nicht verlängert werden. Die neuen Karten werden wie folgt ausgegeben: I. Gemeindesynagogen s) für die Hauptsynagoge, Mlerheiligenstr.-Börnestr. bei Synagogenwart S. Grünebaum im Gemeindehaus, Fahrgasse 146, Zimmer 37 von 10—12 und 16-18 Uhr. b) für die S yn a gog e am Bö rneplatz, bei Synagogenwart I. Mühlfelder in der Synagoge am Börneplatz von 10-12 und 16—18 Uhr. c) für die Synagoge an der Königsteinerstraße bei Synagogenwart M. Löllbach, Königsteinerstr. 30 von 10—12 und 16-18 Uhr. cl) für die Synagoge Bo cken h eim,.Schloßstraße 5 bei Synagogenwart Siegm. Stern, Schloßstraße 5 von 10-12 und 16—18 Uhr. II. Filialgottesdienste s) Frankfürt-Loge, Eschersheimer Landstraße 25/27 (konservative Richtung). d) Suppenanstalt, Theobaldstraße 5 (konservative Richtung). c) Philanthropin, Hebelstraße 15/19 (liberale Richtung). Ausgabe der Karten im Gemeindehaus, Fahrgasse 146, Zimmer 37 in der Zeit von 10-12 und 16-13 Uhr. Es wird dringend empfohlen, die Erneuerung bereits, in den ersten Tagen vorzunehmen. Eine Reservierung der Platzkarten über den 31. August kann in diesem Jahre nicht erfolgen Anträge auf Zuteilung oder Tausch von Synagogenplätzen sind rechtzeitig schriftlich an den Vorstand der betreffenden Synagoge zu richten. Die Neuzuteilung von Sitzplätzen wird in diesem Jahre an vorgemerkte Gemeindemitglieder nach dem 31. August 1928 vorgenommen. Frankfurt a. M., den 18. Mai 1928 Vorstand der Israelitischen Gemeinde Synagoge im Krankenhaus. Wie im Vorjahr angekündigt, wird die vorübergehend im Untergeschoß untergebrachte Synagoge wieder in die ursprünglichen Räume im Seitengebäude verlegt. Der Gottesdienst soll bereits an den Herbstseiertagen wieder dort stattfinden. Da in der näheren Umgebung des Krankenhauses eine größere Anzahl jüdischer Familien wohnt, wird erwogen, die Synagoge im Krankenhaus um eine gewisse Anzahl von Männer- und Frauenplätzen zu erweitern und die so gewonnenen Plätze abzugeben. Die hieran interessierten Kreise werden gebeten, sich möglichst bald au das Gemeindebüro, Fahrgasse 146, zu wenden. Friedhofsamt. Bei vorkommenden Sterbefällen ist umgehende Benachrichtigung des Friedhofamtes oder des Veerdigungskommissars Herrn Sally Adler bezw. Sally Grünebaum, Fernspreche? Carolus Nr. 43438, erforderlich. Soweit die behördlichen Formalitäten (ärztlich ausgefüllter Todesschein, Anmeldung beim zuständigen Polizeirevier und Standesamt) nicht erledigt werden können, wird dies auf Wunsch vom Friedhofsamt besorgt- Die Vorlage dieser Dokumente ist Vorbedingung für die Festsetzung der Beerdigung. Das Friedhofsamt der Israelitischen Gemeinde übernimmt die Neuanlage, die dauernde und jahrweise Pflege von Gräbern jeder Bepflanzung auf den Friedhöfen der Gemeinde. Auskunft erteilt der Friedhofsverwalter, Rat Beilstraße, und das Gemeindebüro, Fahrgasse 146, Zimmer 37. Fachmännische Beratung und Kostenberechnungen werden gebührenfrei zur Verfügung gestellt. Sprechstunden der Gemeinderabbiner. Rabbiner Dr. Hoffmann, Börneplatz 16, Fernspr. Hansa 2024, nachm. 3—4 Uhr Rabbiner Dr. Horovitz, Staufenstr. 30, Fernspr. Maingau 77 963, nachm. 456—5)4 Uhr (außer Mittwoch) Rabbiner Dr. Lazarus, Cronberger Str. 30, Fernspr. Maingau 79 482, nachm. 3—4 Uhr Rabbiner Dr. Salzberge r, Eschersheimer Landstr. 67, Fernspr. Hansa 9945, nachm. 3)4—4^ Uhr Rabbiner Dr. Selig mann, Friedrichstr. 29, Fernspr. Maingau 71124, nachm. 5—« Uhr. Andere Sprechzeiten können telephonisch vereinbart werden. Gemeindebibliothek (Börnestraße 54). Bücherausleihe: Montag bis Donnerstag 12—13 u. 16—17 Uhr, Freitag und Sonntag 12—13 Uhr Lesezeiten: Samstag 10)4—13 und 15)4—18 Uhr, Sonntag 10)4—13 Uhr. Museum jüdischer Altertümer. Fahrgasse 146. Besuchszeiten: Sonntags vorm. 10—1 Uhr und Werktags nachm. 3-4 Uhr. Zuwendung. Die Herren Gebrüder Neuhaus habeu für die Synagoge am Börneplatz 18 Aufruftäfelchen in künstlerischer Ausführung gestiftet. >WMUK>^^ lWWGUW -"T'-^'V ,MG M M