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Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main · 1928-06-01 · 10 (6.1928) · p. Seite 314

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
Volume
6 (1927-1928)
Issue
10 (6.1928)
Date
1928-06-01
Page
Seite 314 (sequence 10)
Language
German
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314 Das Friedhofsamt der Israelitischen Gemeinde übernimmt die Neuanlage, die dauernde und jahrweise Pflege von Gräbern jeder BePflanzung auf den Friedhöfen der Gemeinde. Auskunft erteilt der Friedhofsverwalter, Rat Beilstraße, und das Gemeindebüro, Fahrgasse 146, Zimmer 37. Fachmännische Beratung unö Kostenberechnungen werden gebührenfrei zur Verfügung gestellt. Sprechstunden der Gemeinderabbiner. Rabbiner Dr. Hoffmann, Börneplatz 16, Fernspr. Hansa 2024, nachm. 3—4 Uhr Rabbiner Dr. Horovitz, Staufenstr. 30, Fernspr. Maingau 77 963, nachm. 4X>—5X> Uhr (außer Mittwoch) Rabbiner Dr. Lazarus, Cronberger Str. 30, Fernspr. Maingan 79 482, nachm. 3—4 Uhr Rabbiner Dr. Salzberge r, Eschersheimer Landstr. 67, Fernspr. Hansa 9945, nachm. 3^—4^ Uhr Rabbiner Dr. Selig mann, Friedrichstr. 29, Fernspr. Maingau 71124, nachm. 5—6 Uhr. Andere Sprechzeiten können telephonisch vereinbart werden. Gemeindebibliothek (Böruestraße 54). Bücherausleihe: Montag bis Donnerstag 12—13 u. 16—17 Uhr, Freitag und Sonntag 12—13 Uhr Lesezeiten: Samstag 10X-—13 und 15>.>—18 Uhr, Sonntag 10)4—13 Uhr. Museum jüdischer Altertümer. Fahrgasse 146. Besuchszeiten: Sonntags vorm. 10—1 Uhr und Werktags nachm. 3-4 Uhr. ____ Zuwendung. Herr Albert Cohen, Schumannstraße 4, hat zur Erinne - rung an seine vierjährige Amtsperiode als Vorstandsmitglied der Synagoge Königsteinerstraße für das Rosch-chodesch-Sefer der Wochentagsynagoge ein Mäntelchen gestiftet. Fundsache. Im Steuerbüro der Gemeinde, Fahrgasse 146, Zimmer 66, ist eine in Gold gefaßte Brille im Futteral liegen geblieben und kann vom Eigentümer dortselbst abgeholt werden. Aus den Gemeinden. Aerlin. Am 14. Mai ist im Älter von 66 Jahren Frau Henriette May, Mitbegründerin der jüdischen Frauenbewegung und eine der ältesten Mitkämpferinnen der deutschen Frauenbewegung verschieden. Henriette May hat sich vor allein aus sozialem Gebiet hervorragende Verdienste erworben. — Den Mitgliedern des Moskauer Jüdischen Akademischen Theaters wurde nach Beendigung ihres außerordentlich erfolgreichen Gastspiels in Berlin ein von zahlreichen jüdischen und nichtjüdischen Persönlichkeiten besuchtes Abschiedesbankctt gegeben. — Geheimrat Fe lir Deutsch, der Vorsitzende des Direktoriums der A. E. G. und einer unserer hervorragendsten Wirlschafts'ührer ist kurz nach Vollendung seines 70. Geburtstages an einem Herzschlag verschieden. Im Berliner Rabbiner semi aar haben sieben in Deutschland gebürtige junge Leute die Aufnahmeprüfung bestanden. — Angesichts der Tatsache, daß der Ozeanflug der „B reme n" in einein Teil der rechtsstehenden Presse zu antisemitisch-^deutschnationaler Propaganda ausgenutzt wird, stellt das „Berliner Tageblatt" fest, daß Freiherr von Hünefeld ein Enkel oes jüdischen Kaufmanns Markus Lachmann ist. — Anläßlich der Anwesenheit von Rabbiner Dr. H o f f m a n n - F r a n k f u r l am Main fand in Berlin eine Zusammenkunft von Berti n c r R a b binc r n statt, in der besonders kulturelle Probleine des Palästina-Aufbaus besprochen wurden. Tie Frage der Mitarbeit am zionistischen Aufbauwerk wurde vom halachischen und Praktischen Standpunkt aus beleuchtet. Tie Debatte ergab prinzipielle Übereinstimmung über den wesentlichsten Punkt: die Notwendigkeit, den Aufbau Palästinas ideell und durch die Tat zu unterstützen. — Wegen öffentlicher Beleidigung des Polizeipräsidenleu Weiß wurden sowohl der Führer der Nationalsozialisten Dr. Josef Göbbels als auch der verantwortliche Schriftleiter der völkischen Zeitschrist „Der Angriff", Dürr, zu einer Gefängnisstraße von drei Wochen verurteilt. — Am 21. und 22. April fand in Berlin die 6. Jahresversammlung des „B e r - band es jüdischer S t ud e n t e n v e r e i n e e. V." statt, in welchem die aus den osteuropäischen Ländern stammenden jüdischen Studenten organisiert sind. Es wurde der Beschluß > gefaßt, in sofortige Verhandlung mit den anderen jüdischen Stirdentenorganisationen Hu treten, um eine gemeinsame Arbeitsbasis zu schaffen. — Am 22. 4. fand in Berlin eine Sitzung des Zentralkomitees des deutschen Misrachi statt, die sich eingehend mtt der vom Misrachi zu leistenden Gemeindepolitik und SzAa-K/MM/ 6//??0S/6/7 Va/neo-«5cM/i'W5e/? ma/Äen/s/?6 (^s^me^-^/^/s/c/s, /s/oh/s c5o//?//?s^-(?ns///<S/. ss^/e?s^e/? m/'/^/e//?e/? <?s/5/en? Skaf M?. 5.59 >x> /s Vas ga/^e Astts H?eM/-SeschS/i. ättbeksnnies 8pe?,'slnau8 keiner I-MMÜII. Il« iiMzeMeleii unerreickte ^usvanl in jeder Preislage. Loewenherz gegk.1881 Goethefiraße 15 gegt.1881 ,».- oiave?iiee» erkalten öiote, Uenl, Kompotte etc. stets triscn in 6er Li nksm-HpQtkske I-rsnkfui't a. IVI. kstkvnsuplst- 1 ^ernsprecksr: ttsnss 346/347 Verlangen 8ie ditte 8ve2i»1-?reisli8te.

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