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Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main · 1928-04-01 · 8 (4.1928) · p. Seite 245

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
Volume
6 (1927-1928)
Issue
8 (4.1928)
Date
1928-04-01
Page
Seite 245 (sequence 9)
Language
German
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Siegmund Geisenheimer. Zu seinem 100. Todestage, dem 20. April 1928. von Dr. Ernst Goldschmidt. Aus Anerkennung und Dankbarkeit hat der Gemeindevorstand mit marmorner Tafel einst sein Andenken^ge^eier^t. Jahrzehnte ein Tag gewesen,^ huldiyen ^etzt ^wieder frisHe Jugend, ^nste und Ideen. Seine Lebenswerke^ heißen: Philanthrop in, lution die Wahrheiten des Judentums mit oen Äedanken der Höch^zeit deutscher^Kultur^ sich vielmehr n^ch kurzem D^ü/seldorwr Aufenthalt bei Äeyer ^m^ Noch war^ die Verwaltung der Gemeinde zu finanzieller Hilfe nicht Htark genua^ Durch Subskriptionen mußte der^SHulvorsteher noch ^egen oie^ Fesseln^ des Judenge^es vom Jahre 1616 straugeständnisse eine^ Hohen^Magistrats^der Fre?en Reick/ss^adt Frmikbezirks, um Unterrichts dur^ chrl^stlick)^ oder Zuzug jüdisch^Lehr- Jn dieses Dunkel trat 1806,^ emporgehoben durch Napoleons Ruhm und die Bereinigung deutscher Fürsten im Rheinbund, der Reichserzkanzler und Fürst Primas Carl von Dalberg als Souverän Frankfurts; halb Geniehalb Dilettant und ganz edler Mensch. Sein wohlwollendes Interesse hob in der „Stättigkeit" von 1807 manch drückende Vorschrift des alten Judengesetzes auf. Aber selbst damals kostete die obrigkeitliche Zustimmung zu Geisenheimers Vermählung viel aufregende Verhandlungen und große Geldsummen. Erst am 23. Dezember 1811 konnte Geisenheimer die Gleichstellung von Jud und Christ in der Verfassung des nunmehrigen Großherzogtums Frankfurt mit zitternder Freude endlich lesen. Bezeichnend für seine impulsive Art, daß er sogleich per Eilstafette bas amtliche Publikationsblatt in die Ferne tragen ließ, Beweis für seine Pietät, daß der Vater in Bingen als erster die Nachricht erhalten sollte, den Charakter des ganzen Mannes^erschließend der Inhalt des Begleitbriefes:^ an "unftrem Glücks nehmen, überschicke ick^ Ihnen ^beig^ehend Es^ kostet^ zwar^ Geld,'und vielleicht mich 30 ^Carolin (zirka 600 Mark) auf meinen Teil. Doch danke ich Gott dafür. In Eil. Ihr Sohn S.G." D^m Schulwerk gab Dalberg^^fürsorgendste Betreuung, ^eb- Mädck^^ und hö^enn ^—- k-llNH^PPIOtt^U. I-OI.87eN!VlöS6». NUN mit „v^ue Kluft" mit „Vlsussufe" mee». u. vKuexuuk-7.i^pp>ett-keibnsunss o.m.s.». krlllier „meoek" Ssrgsrstr. 149 - 7ol.- nurcsralu» 4ZS22 Oiismiselis Reinigung/t<unststopfsrsi U^ciekU^SMÄttke^o o^k pekie»! <Zk^?is Unsere weunelten in IMlSMellüIllllKll tür Kleiäer, >Va8cne us^v. iin6en bestimmt aucn Ikren ^»B«I«»»H^lHi»e»H ^Lsen Lie sicn un- Waseiisckt verbincZIick unsere mit Zroüer ^stts?sÄ.t SorZtalt Zusammengestellte ^us^vanl Zeigen. iMUen-lM krsvktllrt k.m.d.S «si86r8tr.19.

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