Mannheim
Compact Memory

Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main · 1928-03-01 · 7 (3.1928) · p. Seite 211

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
Volume
6 (1927-1928)
Issue
7 (3.1928)
Date
1928-03-01
Page
Seite 211 (sequence 7)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
81% known words query
IRI
…/3094266-3094324-3094330--1314-3096036
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Daß in der heutigen, unter dem Vorsitze des Großherzoglichen Special-Commissairs gehaltenen Gemeindevorstandssitzung die gnädigste Deklaration Seiner Königlichen Hoheit, unseres gnädigsten Großherzogs, vom heutigen Dato, wodurch der Judengemeinde das Compostell zu einem Schulgebäude überlassen wird, nach deren deutlichen Verlesung von sämmtlichen Gemeinde Vorstands-Mitgliedern mit innigstem Danke anerkannt, und ihrem ganzen Inhalte nach angenommen worden, auch hieraus sämmtliche Gemeinde Vorstands Mitglieder vorstehende Acceptation mit ihren Namens-Unterschriften, unter Beidruckung des Gemeinde-Borstands-Siegels, unterfertigt haben: ein solches wird hiermit unter Mitunterschrifft des Grotzherzoglichen Special-Commissairs mittelst Beidruckung meines Amtlichen Siegels und Unterschrift öffentlich beurkundet. So geschehen wie oben. gez. Jtzstein, Großherzoglicher Special-Commissarius (Siegel) gez. Dr. Wüste seid, Der Frankfurter Judenschaft verordneter Gemeindeschreiber und deren Notar. Actum Frankfurt, d. 25ten July 1815. Wird anhero bemerkt 1.) daß vermöge Kaufbriefs vom Igten August 1314 von Seiten der Israelitischen Verwaltungs-Behörde Namens der Gemeinde von den Comvosteller Gebäuden das Vorder- und Eckhaus nach der Fahrgasse flehend mit I^t: No. 40 bezeichnet, an den hiesigen Bürger und Handelsmann Herrn Peter Jawand, und dessen Ehegattin,' verkauft, und abgetvetten worden. 2.) Daß nicht minder vermöge Kaufbriefs vom 29ten Nov: 1814 von Seiten der Israelitischen Gemeinde ferner vom Compostell auch das Gebäude, der sogenannte Husaren Stall, welcher mit l.it: ^. No. 40-j bezeichnet ist, nebst dem dahinter sich befindlichen Hofraum, und beiderseitigen reinissn bis zum sogenannten Küchenbau im großen Hofe des Compostells, an Herrn Leopold Casella, hiesiger Bürger und Handelsmann, und an Herrn Jsaac Elias Reiß, gleichfalls hiesiger Bürger und Handelsmann, und deren Ehegattinnen Käuflich überlassen wurde. So geschehen wie öden. Von wegen der Israelitischen Verwaltungs-Behörde. (Siegel) gez. Dr. Wüstefeld. 1 Die jüdischen Studenten an den preußischen Univerfititten. Auf Grund neuester Publikationen des Preußischen Kultusministeriums und des Statistischen Landesamtes stellt die Sektion ür Wirtschaft und Statistik beim Iü d i s chen Wi ssen s ch a ftichen Institut zu Berlin eine Reihe interessanter Statistiken zusammen, die den Status und die Entwicklung der jüdischen Studentenschaft in Preußen beleuchten. Im Jahre 1927 besuchten die preußischen Universitäten, Technischen, Handels- und Landwirtschaftlich«! Hochschulen insgesamt 2312 jüdische Studenten, was 4,5A der Gesamtzahl der Hörer ausmacht. Dabei entfiel die größte Zahl jüdischer Studierender — 972 — auf die Universität Berlin. Ihr folgen die Technische Hochschule Berlin mit 264, die Universität Frankfurt a. M. mit 248, Universität Breslau mit 187, Köln mit 162, Bonn mit 129, Handelshochschule Berlin mit 81, Universität Königsberg mit 62, Göttingen mit 36, Halle mit 34 und die Technische Hochschule Breslau mit 34 jüdischen Studierenden. Die jüdische Studentenschaft Preußens setzt sich zu 25,5A (590 Studierende) aus Ausländern zusammen. Von den reichsdeutschen jüdischen Studenten besuchen 33,4^ die juristischen, rechts- und staatswissenschaftlichen Fakultäten (von den reichsdeutschen nichtjüdischen Studenten tun dies 25,7A) und ebensoviel die philosophischen, Wirtschafts-, sozial- und naturwissenschaftlichen Fakultäten ^.'cichtjuden 39.^). Bloß WA studieren Meoi',ii! (Nichtjuden nur 10 4^),- 10 9A besuchen die Techuischen Hochschulen (Nichtjuden 14,7?S) und nur 2A die Handelshochschulen (Nichtluden 2,9A). Von den ausländischen jüdischen Studierenden besucht die Hälfte die Philosophischen, Wirtschafts- und sozialwissenschastlichen Fakultäten. Medizin studieren 22 Jura, Rechts- und Staatswissenschaften 17,2^. Der Prozentsatz der Techniker unter ihnen (22,5 übertrifft um das Doppelte, der Prozentsatz der Handelshochschüler (8A) um das Vierfache denjenigen der deutschen jüdischen Studenten. Was insbesondere die Universität Berlin anlangt, so zählte man hier unter den Juden (In- und Ausländern) 31,2 A k-Vn?Lpk»!Ott^U. k»Oi.8i^kt>viöse^ eNISIKUSUNQ mit „vruekluft" I^NI'IViO'slUNQ mit „Visussurs' „IVI^VKUVK" meen. u. vnueKi.u?7-7epp>ett-i?einisunQs o.m.s.». irllksr „meoek" Ssrgsrstr. 14S - 7el.- NU? csrslu» 42S22 Olismiselis Reinigung /Xunststopksi'Si i.kQei?Utt<Z wkttkcno Sk^is MMUMlL Kamm L Vo^el orvgSN cksmikslisn Vsrdsn«>5tskke?o>>sNv-Hr«Sks>, parßiim Warden, i^scks, Pinsel, Sürsts n Ssm«. putx» u. 5Vssc!,srtSks>, vskNSrulscl», Parkett ksinigungsinittsi, 5südeIpvMu?«n ve«<zc«57«ane ie ».auosvkk«- V5«»ßen«Ist?sas L?«Iskoi»s DHsingsu Verwickelungen Ze«ierHrR?u suae?ar«Ie«!» U«n günstigen Ss«>>ngungsn. pinsn^iisr» ungen. Anlege un«I VseinitUung v«n D<zfpo»neI«»ngeI«I«en WWIl >Ietlr. öelMlllMllöi'ver llMWlllllllZMle Vorteilkskte veelingungsi» «Ihiicei.» to«»i »Vene iMsin»er StrsSe — »ßsnss SSSS»SV /»i«<zevor in msinsibs6sutsnci v s r g 5 ö k s »-t s n ^btsilung i>Iuf gsgsn Vo5?sigsn cjisssr Annonce wsrclsn bis IS. IVIsf? clissss »Islirss lVI0l)^i>ic 0«-l<0^Il0i»i->» sus cjsn dsi mi>- gsksuttsn f?ips-, Ü/Iscirssunc! Kunstssicisn-Stoffsn nscli msinsn s^^. Entwürfen <ZK^7IS sngsfsrtigt 7eppic«-vkun>.>K 26—30 f^Sus ^»-äms 23—30 Erüktss 'ssppielilagsi- Sücjäsutscklsncis

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.