Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Volume
- 6 (1927-1928)
- Issue
- 7 (3.1928)
- Date
- 1928-03-01
- Page
- Seite 212 (sequence 8)
- Language
- German
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212 Juristen (Nichtjuden 3385), 42,4A Philosophen (Nichtjuden 49^) und 2ti,4Mediziner (Nichtjuden 14.2^)_____ Zieht man die Ziffern der Borkriegszeit zum Vergleich Heran, so stallt man einen bed,eutenden Rückgang des Studiums von Juden an den preußischen Universitäten fest. So zählte z. B die Universität Bertin im L>ahre 190öM 10 9^ Juden, dagegen im Jahre 1927 nur 10,6H. Die Universität Breslau hatte im -^ahre Z905/06 8,4^ jetzt ,uir 6.2^ Juden. "An der Universität Königsberg ist der jüdische Anteil von 10,7 auf 3,2A zurückgegangen. Im allgemeinen verringerte sich der Prozentsatz der Juden an sämtkkchen preußischen Universitäten von 7A im Jahre 190.5/06 auf 3,9?8 im Jahre 1927. Die Veränderungen sind am stärksten an den medizinischen Fakultäten. So drückte sich hier der Anteil reichsdeutscher jüdischer Studierender mit im Jahre 1905/06. dagegen im Jahre 1927 mit 6,7A aus. An den juristischen Fakultäten ist dieser Anteil von 9,4A auf 4,6A gesunken. Auf Anregung des Jüdischen Wissenschaftlichen Instituts trifft das Preußische Kultusministerium Maßnahmen für den Ausbau der konfessionellen Hochschulstatistik. Die nächste Publitation des Preußischen Kultusministeriums und des Statistischen Landesamtes wird neben dem Religionsbekenntnis auch sehr wichtige Angaben über Berufsziel der jüdischen und mchtjüdischen Studierenden enthalten. Amtliche Anzeigen des Gemeindevorstands Aufforderung. Die lohnsteuervflichtigen Mitglieder der Gemeinde, soweit sie nicht von den Finanzämtern zur Abgabe einer Einkmnmensteuererklärung aufgefordert werden, werden nochmals ersucht, unverzüglich, den Gesamtbetrag ihres Bruttoeinkommens im Kalenderjahr 19^7, sowie die hierauf abgeführte Lohnsteuer uns schriftlich mitzuteilen oder auf unserem Steuerbüro. Fahrgasse 146 werktäglich von 8^/2—12i/z zu Protokoll zu geben. Schriftliche Veranlagung zur Kultussteuer wird den Lohnsteuerpflichtigen später zugehen. Lohnsteuerpflichtige, welche dieser Aufforderung nicht bis zum 10. März nachgekommen sind, werden unter entsprechender Anwendung des § 210 der Reichsabgabenordnung im Weg der Schätzung veranlagt. Frankfurt a. M.. den 23. Februar 1928. Vorstand der Israelitischen Gemeinde. Neuwahlen von Synagogenvorstehern. Gemäß § 37 der Gemeindeverfassung und § 3 ff der Snnagogenordnung finden demnächst Ersatzwahlen für die bestimmungsgemäß ausscheidenden Mitglieder der Snnagogenvorstände statt. Die Benennuug der KAMM. UM XQISK«5?«a55k 5«?»1.12 5 01« 2 Xspellei»?»n»ds? «leiNXVlk»««» I-! <>nk. Zsnn) Qr. LscnenneimerstrsÜe 5 lelekon tt-mzs 1269?eine!iZ5S, Lütter, Lwr ^lleillverlcsuk: Un«>v'L 8üLranmbutter (Zusll tst unerreicnt. Kandidaten erfolgt durch eine Versammlung der Platzinhaber und zwar: in der Synagoge am Borneplntz amSonntag, den 11. März 1928, I81/4 Uhr; in der H a u p t s y n a g 0 g e am Freitag, den 23. März 1928, 17—IL^UHr, in der Wochensynagoge, AUerheiligenstraße 75; in der Synagoge an der Königsteinerstraße am Montag, den 26. März 1928, 19 Uhr im Empfangssaal. Alle Inhaber von Synagogenplätzen sind zu den Wahlversammlungen eingeladen. Mazzos-Bestellungen. Bei den unter Aufsicht der Ritualkommission stehenden Bäckereien ls. Verzeichnis am Schluß des redaktionellen Teils) werden Bestellungen auf Mazzos entgegengenommen. Die Mazzos sind in der nach den neuesten technischen und hygienischen Erfahrungen eingerichteten Bäckerei der Gemeinde hergestellt und von erstklassiger Qualität. U.^m baldige Aufgabe der Bestellungen wird gebeten. Rltualkommisslon der Israelitischen Gemeinde. Kaschern für Pessach. Das Kaschern für Pessach findet am Montag und Dienstag, den 2. und 3. April 1928, durch von uns bestellte Aufseher statt: 1. in der Synagoge am Börneplatz (Eingang Stoltzestratze) nachmittags von 2—5 Uhr. 2. Frankfurt-Loge, Eschersheimer Landstraße 27, vormittags von 10—12 Uhr. Die zu kaschernden Geräte dürfen 24 Stunden vorher nicht in Gebrauch gewesen sein. Ritualkommission der Israelitischen Gemeinde. Akquisiteure gesucht Für den Anzeigenteil unseres Gemeindeblattes suchen wir tüchtige Akquisiteure unter den üblichen Bedingungen. Geeignete Persönlichkeiten, die über Erfahrungen auf diesem Gebiet verfügen, wollen sich zunächst schriftlich unter Angabe von Referenzen an uns wenden. Vorstand der Israelitischen Gemeinde Friedhossamt. Bei vorkommenden Sterbefällen ist umgehende Benachrichtigung des Friedhofamtes oder des Bcerdigungskommissars Herrn Salin Adler bezw. Salin Grünebaum, Fernsprecher Carolus Nr. 43438, erforderlich. Soweit die behördlichen Formalitäten (ärztlich ausgefüllter Todesschein, Anmeldung beim zuständigen Polizeirevier und Standesamt) nicht erledigt werden können, wird dies auf Wunsch vom Friedhofsamt besorgt. Die Vorlage dieser Dokumente ist Vorbedingung sür die Festsetzung der Beerdigung. MIM pslsWem MHZ-?MmM nSrme beständig. Lei Ztolk>vecn8elerkrank^.,?Qtt Iscnis8. (Zickt, Kk«uins,rlaut Erkrankung usv. «Mim lMlr. 2» M. 71-130 IMM >Mi»Mz aiuce XQ55>^ tcklviclen»!?. 14 Vsunus > ui«o»v sa^on D Z tU»- l-isfrsn unc! vamSn S D Sps-islirät m Sudikopf- D D sobnsicisn, V/sssst-wsllsn I > f^k?Ser>I, IVlkMOUk?^ Z I OZI'ek?^^^ > g Untsf>incIsu7S—^»mruf^singsu g N»li!i!i»>iI!»i»iN!il»!»I!il»i!>i!»!iNI!»!»iM!I«!»!I»»I!>!I!!iI!!»!iII!IIUI!^