Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Volume
- 6 (1927-1928)
- Issue
- 3 (11.1927)
- Date
- 1927-11-01
- Page
- Seite 58 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 87% known words query
- IRI
…/3094266-3094324-3094326--1157-3095875- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
rationelle Fürsorge helfend einzugreifen. Der Kreis der Hilfsbedürftigen ist so groß, die Noilage in mancher Familie durch zerrüttete Verhältnisse und Arbeitslosigkeit oft so erschreckend und abgrundtief, daß nur eine fein differenzierte Fürsorge helfend eingreifen kann. Begleiten wir eine Helferin der Weiblichen Fürsorge in ein schmales Gäßchen der Altstadt, die dunkle Treppe hinauf in die dürftige ^Wohnung, in die ^nur wenig und Luft dringen. sion, vorgelegen, ^deren Aufgabenkreis!>ie Nachprüfung aller Unterstützungsfälle ist, um danach die entsprechende Hilfe zu Kern der Fürsorgearbeit, in den Beratungen werden unsere Mitarbeiterinnen geschult, um danach in den richtigen Methoden ihre Schützlinge betreuen zu können. Doch kehren wir zurück in unsere Al.stadtwohnung. Ein trauriges Bild! Die Mutter krank ^beUsl^s. ^Es^f^l"^ B°t '^s?, d^Ki^d^ Vater unssionen de^ Fürsorge. Sobald die^utter durch ^n der^ Ki^ d'^bedeu^ ^Fü^r- Samn ist ^ü^ alle Ki^ danebe^ untergebra^t, ^ir Erholung in^ Kuranstalt^ ^Jahre^ 1926 wu^ Ko^uns^?^'u UnterMe^ gemacht,^do^sei hier^gleich erwähnt, das^ die ^Weibsi^erf^l^ ^Do^uns^ „Mll^ aus gespendeten ^Stoffen für u^'ere Schützlinge. Auch hier^sollen 120 ^Kisftn? 115^Knabenhemden^ 143^ Mädcl^n-^ "KinderhemÄn ^i)»^k»k»io»eu. k»0l.8^ck?IVlöSLl. nun ^I^SIKUSUNQ mit „v^ueklukt" ei>ii'«vio'fi'u^cz mit „Slsussure" „!V!^vk?UV^ iviee«. u. Or?uc:»<i.uk-i'-^ppic:i-«-k?ei^iQu^c-s a.ivi.s.tt. frllker„IVievek" Sergsrstr.14S-^el.-nui'csrolu-e 4SS22 OlismiseliSksinigung/Kunststopfst-Si ^Q^UI^Q WÄ«k?e^v OLK >e«?isi^ (ZK^IS 58 der wurden zu Chanukah durch Vis Nähstube nnt Wäsche und mittelt,^ und zwar ll^hohere ^^sangestellte, 148^einf>ache..H^us- . halt ^ewli'sen'^ H^f "i ist ch licht stellt wird, eine entspreHende Unterkunft ^ach Prüfung ^ides^Dalles^ ^^^^in di^ W^o^nräume Krankenanstalten de/Stadt be/ucht^und ^ie Famitten gleichzeitig Mitarbeiterinnen gemacht,!i. I. 1926 wurden 367 Kranke betreut, für die Erholungskuren und Hanspflege, Kleider, Wäfche und Unterstützungen nach Entlassung aus dem K^ankenhause beschafft ^Jm 5uftva^ der^Kom^? ^u^t " ^s^ gefängnissen und im S4rasgefängnis in- Preungesheim besucht. Diese^ soziale Aufgabe ist a^s^kch^b^onÄers^ .bedeu^-am, denn W Mlle streut h >v5 <Z Dieses kurz geschilderte Tagewerk unserer Fürsorgerin umfaßt nur einen A-uAchni^ der sozialen ^FnMN-arbttt^n Franksurt^a. M^. darf^de?^ä^ Die jungen Mädche^t, Anregung Unterrlichi^und gvsellbgen ^Zusammenschluß; der ^lub bildet auch einen Vereinigungspunkt verschiedenster Gruppen Jugendliches, die 'sich sonst nicht kennen und verstehen lernen Die „Ortsgruppe de I ü d^i s ck^e n Fr « ue n^- gemeinen jüdischen Interessen in der Frauenwelt. Sie beschäftigt sich mit Bildungs- und Kulturfragen und allgemeinen sozialen Problemen. Vornehmlich bedeutet sie den Zusammenhang zwischen der lokalen Arbeit und der großen Organisation des Jüdischen Frauenbundes in Deutschland, dessen Programm sie zu «vertreten hat. Eine Aufgabe sieht die Ortsgruppe auch in der Heranbildung der Jugend zu sozialen Interessen, die sich Praktisch >in der „Jugendgruppe" äußert. In die>em Heranziehen der jungen Mädchen liegt ein .wichtiger Faktor der sozialen Frauenarbeit, denn es gilt, die nächste Generation für WM M>M. öelMWMM WMWMIM Vorteilkssts 0s«ßinguns«n «inxei.»to«»i Neu« blsln-se 5«esK« 14.1V — «s«-s VSSS S0