Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Volume
- 6 (1927-1928)
- Issue
- 3 (11.1927)
- Date
- 1927-11-01
- Page
- Seite 56 (sequence 4)
- Language
- German
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Frauen Wem Streben nach ErsGenMW mm MmMMK pMaMMM» dss Ztchl de^AMWA ZM WM' ^tten kür gleiche chck yerwEttM ' ei«Ktzer MrNkN, MMM' ' atts/MNete,' dm sich jetzwler WA dardiwtt. Ueber , derIuD in MeM OMiH unk tan des Berbundensei« wecken uuh Pflegen. U'orktichftins einer fw die andere, HO A«WMA Er versucht Wich dirSkte MPuAMMW-M und ihre tndirette Be^inMssunM dmch W «e del Kau als Krau, wie alsHMm WLMw ttlattnlgfachen Pflichwr, Hie die GeMnwarr uns :;och weit mehr sls den anderen MWlßgt. Die Zeit der Gründung einer jSbiMN AUsaAmenwOnden und führenden HmuenorgMisatwn war damals schon daduich gek^mwen. daß Ne a,cheren Konfessionen ihre Urauen Kmße wMm. ^isammenarschlosseu hatte», und daß neben ibnen die ,nterkon fessioneile Frauenbewegung ^ahrZchche ftüher -och für dw Erreichung der GraMnreHte erufetzte.' Paß drese 7yrauenrechte ant besten mit dem Wort zu MnMchmq find, daß die Frau 'das Recht auf die Erfüllung Wer Pflicht erreichen wollte, ist rückschauend wohl allen Frauen klare Erkenntnis geworden. Tvch geht 'das Ziel der FmÄenNwegung,' und ganz spez;e!l der lüdjschen^ ja Nicht allein dabin, den Krauen Rechte.zu erkämpfen, Hie Krauen zur Pflichterfüllung zu eMieheG, sondern ne toinintauf diesem Mge^dazu. werWsLm AnlaKn, dw indi ' mduell verschieden in jeher Frau latent vorhanden sind, zur Entiaituna' und Ausgestalfung zu verhelfen. . - Tu> Gliederung des Bun d e s vollzog sich in organischer omwickluna so. daß ,nan schon in den ersten Satzungen im ^ahre!M die ^itdung von Ortsaruppen vorsah. Diese sind als lokalen stellen hedacht, die die Idee tzes Bundes und d« Kenntscincr-nMlncn Aufadben zu verbreiten und immer mebr zu:. suchen 10 OnsgruppeM in größeren Städten. Seit 19M hat sich die Zahl der Lrtsqruppen auf zirka M erhöht und neben ihnen umiaß! bei Bund'jetzt!0 Landes und'Provlnzialverbände. In chneu kam; vrn eiyein Landes oder Provinz-Zentrum aus das Interesse für oie Bundesaufgaben in kleine und kleinste Orte ge!ragen werden. Und wie die Juden, nicht nur die Frauen, von kleinen Gemeinden, m denen oftmals nur ein Verein besteht, der >.^n Mangel von Betätigungsmöglichkeiten krankt, jede Mrreaung begrüßen und sie dankbar aufnehmen, das. lehrt Ans» ftie^ Jah«n die Arbeit m uuieren Landesverbänden. Es würde im Rahmen^ d.eses Artikels zu weit führen, die einzelnen sozialen Aufgaben zu nennen, die speziell ^ur Bearbeitung von Landes- und Prsvinzialverbandcn geeignet Hind. .Auskunft hierüber, wie über al^s sonst e?wa Wissenswerte würde die Unterzeichnete oder die Pundesaeschäftsstelle «Berlin C. 2, Rosenstraße Ä—4) Gderzeit gerjr geben. So wie der Bund als solcher eine tn ber^Entlvicklung her Zeit notwendig gewordene Zentralisation darstellt, die andere große ^auenaraanisationen, wie den „V e r b a n d d e r S ch w ö st e r nloqe^" und deil „Verband für Kulturyrbchrt in P a 1 ästi na" umfaßt^ ohne sie im mindesten in ihrem Arbeitsbereich zu beengen oder zu beeiutrachtiaen, so ist es ein Zweck der ^rlsqrnppen. die in der Stadt bestehenden Vereine zuHmmenzuschließen^ Auch hier wird M SeWMhWM deK'LNWelM Bere^n< nie angetastet, sondern im Gegenteil gelangt M den örtlichen ^ei einen zuin Vorteii eine Stelle zu haben, die für manche Mhuül' 7na^ dadurch als zuständig angesprochen we^dm kauft, Weil in!hr d:e Vertreterinnen anderer Frauendereme Mit ih " ' sahrungen und KennMßeLSitz und Wimme Häven. WsLMeH Verein oftmals nWMingi, kamt die vereinte Ära die Tumme der Einheiten darstellt, in vielen ML Zumme der in Hr vereintet, Erfahrungen und durch die , Stoßkraft exreichen.' Mne wesentliche Leite der Bundesarbeit in den Orts wre un Bunde selbst Ist die völlige Neutralität, die ^eieine und Einzelpersonen, unabhängig von ihrer relu" jüdisch.politischen-Richtung, umfassen läßt. Die jüdischen^ haben sonnt (Gelegenheit, alle Richtungen und Strönwtz Judentum kennen zu lernen und gewinnen damit die My überparteilicher Kritik, die oftmals eine wertvolle Förderjung für Xrbeuen werden kann, die ohne sie allzuleicht als Spielhall von Partechader zu kurz kommen können. Während jeder Frauenverein sein Spezialgebiet, das. zumeist karuativer Art ist. bearbeket, ist die Ortsgruppe, daz» da^ alle die Aufgaben zu erfassen, die noch der ErMung harren ««dj sie ent weder ielbft aufführen oder den dafür MW M vechelfen. Ärner will die Ortsgruppe, j Verein, moatzchst a«s che Mitglieder aktiv mc.^.. auf jede Weife (Vortrage, MkMwnMeranftaltui Aemewschaften^ Kurse) für juöisches Wesen rrnd " ,üzmle Arbeit interessiert. Wu zum . Arb-tts- Uenj und für AHM» Gebiet Her sm MNer eine Dreitel 'Mnd WchMHen, . . HsM Arbeit «sch^ew^ » H^N»Met? w««M« . etwlqna MfF'l---^.,' «rbii»«^w^!.«.ws«^r°mw Mch. Me Orte h«bm. der R»t d«^ OWche -die In Wk ckuf Periode tzM M Verschickung von Ki Meitet, iM« Z mdOMrHeAAMH der Vuno endlich Ahcher und weil können, in dem zur. ^MW^^^^ .^.„jwNe MW Weih itsfürsorge werden durch eine W . ., rn in die dafür "vorhandenen MhowngS» WOe MVt. Nm LA diese Arbeit ei« System m bringen und Keitweilia etwas planlos gewordenen Verschick» zu steuern, hat der Bund vor einigen Jahren gemeinsam mit der ZeMralwoblschrtssteyß der DeuHKen Juden und anderen OMMWiMM eine Nv^iü^WchaL U TrZolunMtzrWe aegÄndet, M durch eine GemrsMrtsHek MmaWch in der Lage fM V^Mes in Deutschland zur Erholung verschickte Krnd unterrWtet zu sein. Eine nachgeheude Fürsorge, wie sie das Wyker Heim gMch Mr seine Psteslinse eiWesuhrt hat, soll sich mit der AM aus d,eser systematischen ErMungSsursorae ergeben. Erholungssürsortze für Jugendliche und Frauen wird jetzt auch in manchen Ortsgruppen schön beordertet. Drittes Gebiet der soziaten Arbeit ist die IugZudfür - orge, die zum Teil mit der Gesundheitsfürsorge für die Jugend ich deckt. In der Hauptsache sind es aber erzieherische Aufaaven, . )ie hier gemcknt sind, «nd unter ihnen speziell solche für die Mich gefährdete Jugend. Und sittlich geMrdet ist heuM so ziemlich unsere gesamte Jugend b,s M-ern m die sogenannten Wen Kreise! Hier eröfß«et sich ein so ungeheurer Komplex von Aufgaben,*daß darüber allem Bande zu schreibert wären. Doch wichtiger als alles Schreiben und Svrechen ist 'das Tun. Und darum se, hier nur kurz darauf hingewiesen, bech-gerade jetzt in den nächsten Tagen in Frankfurt a. M. der Gesamtvorstano des Jusychen Frauenbundes (aus zirka 50 Frauen bestehend) zusammentritt, um zu den wichtigsten und aktuellsten Fragen der Gefährdetenfürsorg Stellung zu nehmen und praktische Resultate dieser Berhanolu tunlichst an vtzlen Stellen in allernächster Zeit erstehen < ' In der Hauptsache muffen Unterkunftsheime für junge/ die heimatlos m einer Stadt sind, und die Beruf und - Ausbildung finden solle«/in gro^n und Mittelstab Werben. Mner ist alsISeM Bundesausgabe die C ^MewahrunOheims" M Ausst^ SiHne de^ Me^B»W sogenannten as " " uw .10. faßteV Bundes zu SeAhen noch immer so bald von zurzeit de« bauten die Nachdem dte führungen über me nun noch ein WSrt Bundesarbmt anderen landes m VsMKMM S, im MM zweift»