Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Volume
- 5 (1926-1927)
- Issue
- 9 (5.1927)
- Date
- 1927-05-01
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
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die Infektionsabteilung wieder neu aufzubauen, sobald einige im Krankenhaus vermietete private Wohnungen freigemacht werden können. Die vor wenigen Jahren eingerichtete Röntgenabteilung entwickelt sich befriedigend, und es steht zu hoffen, daß diese im Laufe der Jahre keiuen Zuschuß mehr erforderlich macht. Die, Frage der Reorganisation des inneren Verwaltungsbetriebes wird augenblicklich aus einer von Fachleuten bestehenden Kommission geprüft, und man hofft, noch gewisse Ersparnisse in der Verwaltung des Krankenhauses erzielen zu können. In dem Kapitel Subv eutioueu ist iu erster Liuie ein Veitrag für den preußischen Landesverband jüdischer Gemeinden in Höhe von RM. 60.000 zu uennen, ein Beitrag, den die Gemeinde auf Grund ihrer Zugehörigkeit zum Landesverband zu entrichten hat,- und der in diesem Jahr auf 9/10o/o des Steuersolls von 1926 gegen bisher 6, lO^/o festgesetzt wurde. Der Landesverband hat der Gemeinde einige Aufgaben abgenommen und gewährt z. B. den Rabbinerseminaren größere Zuschüsse, Beiträge, die diesen Anstalten bisher von den einzelnen Genieinden zuflössen. Immerhin ist die in Frage kommende Summe sür die Frankfurter Gemeiude außerordentlich hoch, und der Vorstand hat leider vergeblich versucht eine wesentliche Herabsetzung der Gebühren der beitragspflichtigen Gemeinden durchzusetzen. Es ist wohl zu hoffen, daß der Verband seine eigentliche Aufgabe, leistungsschwache Gemeinden zu unterstützen und auch sonst geistig jüdisches Leben in mittleren uud kleineren jüdischen Gemeinden Deutschlands zu verbreiten, gerecht wird. Zudem hat es die Gemeinde auch übernommen, einige zur Förderung jüdischer Wissenschaft geschaffene Einrichtungen, die vom Landesverband keine genügende Würdigung durch Bewilligung von Subventionen erfahren können, ihre Unterstützung angedeihen zu lassen, indem sie für die von Rabbiner Dr. Hoffmann neu ins Leben gerufene Jeschiw a eineu Beitrag zeichnet uud auch einigen Vereinen, dem jüdischen Lehrhaus, dem Talmud-Thora-Verein, dem hebräischen Sprachverein etc. Unterstützung gewährt. Die Reorganisation des W ohlfahrtswesens wird augenblicklich eiuer eingehenden Beratung unterzogen. Der Bericht des für diesen Zweck eingesetzten Ausschusses liegt bei Abfassung dieses Aufsatzes noch nicht vor, es ist aber übereinstimmende Meinung des Vorstandes, daß die Gemeinde uuter keinen Umständen in der von einem Teil der Vereine vorgesehenen umfasseuden Weise, das Wohlfahrtswesen zentralisieren kann, auch werden die Mittel der Gemeinde nicht ausreichen, um eine Vergemeinduug der einzelnen Wohlfahrtsinstitute durchzuführen. Man mag diese Entschließungen bedauern und für nicht richtig ansehen, aber ultra posse nemo obligatur! Die der Gemeinde zur Verfügung stehenden Mittel werden, falls nicht neue Einnahmequellen sich erschließen lassen, nicht ausreichen, um die für eine Zentralisierung erforderlichen Gelder, die eine Höhe von annähernd Mk. 700.000 erreichen dürften, aufzubringen. So hat man sich schon seit einer Reihe von Jahren dazu verstanden, nur den ganz besonders durch die Nachwirkung der Inflation notleidenden Vereinen für besondere Zwecke einen Beitrag in nicht sehr bedeutendem Ausmaße zur Verfügung zu stellen. Es wird weiter eine der Aufgaben der Gemeinde sein müssen, dafür Vorsorge zu treffen, daß die Institutionen sich enger als bisher zusammenschließen und durch diesen Zusammenschluß ein Leerlauf der Kräfte vermieden wird. wssensent livnteont ^ne!«e»T«5ss'es, trsgsvnt wsttereent vEke»rs.tionsuneß NSbsIttoNs in rsionnsltigsi' ^uswsni 2U billigsten preisen Inclsntkren-ttsus Ksiissfstrasss IS MW ß >IM. kelmdWMM I WMWMlM ß I VortsilksSt« Sertingungsn > I «IIIKt-I.» tO«»I > Z »ieus k^sinTee L.rske 14»II6 — «sn»s W!»!!!N!!>!!!»!!»!!>!W!W!»!!!MI!!!>!!»>!M»>!W Limmer mit tiiekenciem Ws85kr unä ssennteleton 6.— M. Kk8trenommierte küokie. Kemütliekes keZtaurant. Mittagocier kbenägeäselc 4.— Mlc. K 0 N 15 k 5 N? -? >!VI « c N unvntgeltüvk ssL8?8^l.L prsvstsäZs in je«ß. Lröke kür rit. Versnststtungsn e«5?«xi.assi<z