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Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main · 1927-05-01 · 9 (5.1927) · page 5

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
Volume
5 (1926-1927)
Issue
9 (5.1927)
Date
1927-05-01
Page
– (sequence 5)
Language
German
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Philanthropins zu erheben, es wird aber dabei nicht berücksichtigt, daß die an der Schule angestellten Lehrpersönlichkeiten auch dann Anspruch auf Gehaltszahlung haben, wenn die Schule geschlossen ist und der Gemeinde, wenigstens in den ersten Jahren nach der Schließung, noch mehr Kosten entstehen werden, als bisher, da die Einnahmen aus Schulgeldern dann nicht mehr vorhanden sind. Wenn auch der Fortbestand der gut besuchten Schule nicht in Frage gestellt werden kann, so hat sich der Vorstand in diesem Jahre sehr ernstlich damit beschäftigt, welche Möglichkeiten vorhanden sind, um die den Gemeinde- Etat immer mehr belastenden Ausgaben abzubauen. Man hat in erster Linie beschlossen, sich an die Stadt und an den Staat wegen einerSubvention zu wenden, wobei jedoch erhebliche Schwierigkeiten noch zu überwinden sein werden; Man hat weiter den Schulrat ersucht, ernstlich die Frage zu prüfen, ob nicht ein rationellerer Schulbetrieb sich ermöglichen lasse, indem man in einzelnen Fächern, namentlich in den weniger gut besuchten oberen Klassen des Reformrealgmnnasiums und der Volksschule Zusammenlegung des Unterrichts vornimmt. Man hat ihn weiter gebeten, die Frage des Weiterbestehens der Frauenschule, die in erster Linie von auswärtigen Schülerinnen besucht wird, zu prüfen und ihm eine ganze Reihe von Vorschlägen gemacht, die ein besseres Zusammenarbeiten zwischen Schule und Gemeinde in die Wege leiten sollen. Die eingesetzte Kommission zur Revision der Schulordnung hat ihre Arbeit begonnen. Um auch den Wünschen der der konservativen Eltern entgegenzukommen, hat der Gemeindevorstand bereits Ende vergangenen Jahres beschlossen, den Schulrat Zu ersuchen, für eine Aufnahmeklasse des Philanthropins einen Lehrer streng konservativer Richtung einzustellen, damit die Konservativen ihre Kinder in diese schicken können. Dieser Wunsch des Vorstandes konnte nicht in Erfüllung gehen, weil nach Mitteilungen des Schuldirektors die konservativen Eltern für ihre die Schule besuchenden Kinder entsprechende Wünsche nicht vorgebracht hätten. Mit Beginn dieses Schuljahres wird die Oberprima des Real-Reform-Gymnasiums eröffnet und damit das Philanthropin zu einer Voll-Lehranstalt ausgebaut sein. Ter Besuch der oberen Klassen, die vorläufig von der Gemeinde auf drei Jahre genehmigt werden, steigt langsam, die Frequenz der Obersekunda und der beiden Primen im neuen Schuljahr wird insgesamt 50 Schüler und Schülerinnen betrageil. Die konservative Religions schule (Hermesweg und Unterlindau) wird von ungefähr 300 Kindern besucht, sie erhält eine Gemeindesubvention von Mk. 25.000 und einen Beitrag sür die Reparaturkosten ihrer Häuser. Die vom Krankenhaus in Anspruch genommenen Zuschüsse verringern sich erfreulicherweise seit einigen Jahren. Während der Etat im Voranschlag für 1926 noch einen Gemeindebeitrag von Mk. 126.000 vorsieht, ist dieser in diesem Jahr auf etwas über. Mk. 85.000 herabgegangen, und es ist auch zu hoffen, daß das Krankenhaus mit dieser Summe im folgenden Etatjahr auskommen wird. Die Belegung ist im großen und ganzen eine recht gute, durchschnittlich 80o/y der Betten sind im Jahre besetzt. Da die Infektionsabteilung während der schweren Jahre der Inflation zum größten Teil aufgelöst wurde und nur unzureichende Räume für diese Abteilung zur Verfügung stehen, geht das Pflegeamt des Krankenhauses mit dem Gedanken um, einem oft von Gemeindemitgliedern vorgetragenen Wunsch entsprechend ÜIIIIW nsusr 8kiclen-8trumpf vcz.i Äul3Sk-gSWÖ^nIic:IiQN t-j-zltd-n-ksit dsi VOI-NSllMStSl- ^IsgÄNT isi „ c5/?6<7/<s/" ÄUS dsstsr- VsmlISk-g-Zsicis k^SÄt" ^1) "^5^!I k^ÄÄl- I.WsNI / l>. WsNI!>!>»>W»!!U>>!!>>!!>!!NI>!»>>i!!M>!!NU>>»!«N!!»tt>^ 0er neue Ksim «« vis spoc-I^SMÄctisncis ^i-filiclung im Klsvierdsu Oas i^i-iniip cjss sntlaststsn k?SSonan?bo6sns. ,,^in Ltraci i va riu s unter cjsn tOavisssn" ^llsinvsrtrstung?lml!S!!51. Hemm. Zell Zl ltt!»i>!Il!!!!>!!>!!!M!!>»!>»!IN>I>!!!»»!>»>!l!!!>»!tt färberei unci Lkem. Reinigung I l^sÄen in sSIen ZttscMeilen I

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