Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Volume
- 5 (1926-1927)
- Issue
- 8 (4.1927)
- Date
- 1927-04-01
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 87% known words query
- IRI
…/3094266-3094312-3094319--0954-3095667- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
10 Zahl -belief sich am Jahresende auf 329 gegenüber 215 am 1. Januar. Die Mitgliederzahl ist von 78 875 auf 110 000 gestiegen, der Umsatz von 14,5 Mill. auf 46,5 Mill. Zl., das eigene Betriebskapial von 2,2 Mill. ,auf 3,7 Mill. Zl., die Einlagen von 2,5 Mill. auf 9,4 Mill. Zl. Argentinien. Im Jahr 1926 sind 7534 jüdische Einwanderer angekommen, wovon 5884 aus Polen, 520 aus Rußland, 179 aus Litauen, 170 aus Rumänien stammten. 345 dieser Einwanderer haben sich in. den Kolonien der Gesellschaft teils als Kolonisten, teils als landwirtschaftliche Arbeiter niedergelassen. Volkstrauertag. Einem Bericht der hiesigen Ortsgruppe des Reichsbunds jüdischer Frontsoldaten entnehmen wir, daß am 13. März nach der allgemeinen Gedenkfeier eine besondere Feier auf dem Ehrenfriedhof der Israelitischen Gemeinde stattfand. Neben einem Vertreter des Stadtmagistrats waren der Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge, ein Vertreter der evangelischen Kirche, das Konsularkorps, die Offiziersverbände, verschiedene Krieger- und Regimentsvereine, das Rote Kreuz, der Republikanische Reichsbund und das Reichsbanner erschienen, außerdem hatten sich vom Reichsbund jüdischer Frontsoldaten etwa 400 Angehörige eingefunden. Im Mittelpunkt der von gesanglichen und musikalischen Darbietungen umrahmten Feier stand die Gedenkrede des Herrn Rabbiner Dr. Salzberge r. Um die würdige und eindrucksvolle Feier haben sich neben den beteiligten Vereinen die Kapelle des Deutschen Musikervcrbandes, der Gesangverein Ehrenfeld, Oberkantor Naumow-Fleifchmann und der Vorsitzende des Bolksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge, Herr F. F. Geis, besondere Verdienste erworben. Israelitischer Hilfsverein, Langcstraße 30. Wir beginnen in den nächsten Tagen mit der Einkassierung der M i tgliedsbeiträgs und bitten die Mitglieder des Hilfsvereins, in Anbetracht der großen Not den Beitrag recht hoch zu bemessen. Um die privaten Kreise vor Uebervorteilungen z>u schützen, wolle man sich der Scheckhefte bedienen! Durch die Scheckhefte ist uns eine Kontrolle der Unterstützungsbedürftigen möglich und die Bettelei von Haus zu Haus wird damit unterbunden. Die Scheckhefte sind durch unser Büro zu beziehen. Berufsberatung und Arbeitsnachweis e. V., Langestraße 30. Laut Verfügung des Reichsarbeitsministers vom 17. 2. 1927 erhalten Staatenlose Erwerbslosenunterstützung, sofern die Voraussetzungen dafür gegeben sind. Genauere Auskunft erteilt der Arbeitsnachweis in der Sprechstunde, wochentags von 10—12 Uhr. Welvllche Kürsorge, Langestraße 30 1. Arbeitsnachweis, Sprechzeit tägl. 10—12 und 3—41/2 Uhr, Sonntag 9^-11 Uhr. Gesuchte Stellen a) für Kontoristinnen, Stenotypistinnen, Verkäuferinnen, Lageristinnen und Lagerarbeiterinnen' b) für Lehrmädchen mit Volks-, Mittel- und höherer Schulbildung per sofort und zu Ostern; c) für Kochaushilfen, Näherinnen, Hausdamen und Haushälterinnen in frauenlosen Haushaltungen, Haustöchter und Stützen mit Familienanschluß. Sprechzeit für Lehrmädchen: Montag und Donnerstag von 31/2-41/2 Uhr. Offene Stellen für süchtige Wirtschafterinnen, gut empfohlene Köchinnen, Alleinmädchen und einfache Stützen sind gemeldet. 2. Zimmervermietung. Der Arbeitsnachweis vermittelt billige Zimmer jeglicher Art, möbliert und unmöbliert, mit und ohne Kochgelegenheit, mit und ohne Pension; Sprechstunde: Mittwoch von 101/L-12 Uhr. Verein zur Aussteuerung hiesiger israelitischer Bürgerstöchter E. V. In der am 22. März ds. Js. stattaefundenen Mitgliederversammlung erfolgte die Verlosung des ersten Preises aus 1926 im Betrage von RMk. 2500.— Das Los fiel aus Nr. 141. Dem Mitgliede, das diefe Beteiligungsnummer besitzt, steht das Recht zu, den genannten Preis einem Mädchen zuzuteilen, das die satzungsmäßigen Bedingungen erfüllt. — Ferner hat der Vorstand beschlossen, vier Aussteuern zweiter Klasse von je RMk. 400.— zur Verlosung zu bringen. Diese Aussteuern können satzungsgemäß in erster Linie gewährt werden: „Mädchen, deren Eltern seit mindestens fünf Jahren in ununterbrochener Folge hier leben und einer der hiesigen israelitischen Gemeinden angehören." Die Anmeldungen hierzu haben bis zum 2 9. April Äs. Hs. zu geschehen. Der Verein lädt hiermit auch zur Erneuerung bezw. Erwerbung der Mitgliedschaft ein. Der Veitrag ist wieder auf RMk. 9.— festgesetzt worden. Jedes Mitglied erhält mit der Quittung über den Jahresbeitrag seine Beteiligungsnummer für die Verlosung des ersten Preises zu Anfang nächsten Jahres. (Siehe auch die beiden Anzeigen in vorliegender Nummer Ä. Bl.) (^ÄfS-VVSStS^el-LO^lllltO^Sl OpSs-lipist? S l'sl. l-isris-i S^SS Ssmütlic?iiss k^smiliKNQÄrs ^kigSneiimSf- /^ursntlislli / Livils i^Siss ^ufmsl'kssmS c?Sciis^ung /August >V!s.s-kul"g (I^Isusl- Inksdsi')?u slnsiguisn 1°ssss Ksffss octsrslnsm KIslnsn Irnbss. z l_ i (Ink. Isni,) (Zr. Lscnennejmers'raLe 39 Telefon Nsnss 1269 feine Kä86, Kutter, Aer ^lleinverksuk: M ^SnclS'S LüLrakmdutter M (ZuslitSt unerreicnt. äk5 x5cNLNNLIK5M 70k 1 Heinrich Schmitt Cigarren / Cigaretten Import 7^M0N N^NLH. 4240 T/6 T<S/7?6 00/7 96^65/7766^ ^///c/e/ c/e/? oo/T/e/öme/? l?5/a///<s/s/?^m/?/ (5/^s/?6 tt. 66Ls//5oös/? SllS /ööwe/'e^ VDUWDR<3-^I)I.DR - m// c5e/c/e/?/'a/?c/ stt ll, LLc? //? «LST-Zes/s/-?s^ös/!VS^/ öe/ r'Oiic^R <^ VVNVDR <5/?6söe^ ^eo Äe/soö/öo^ SsVsö^ ss// ..- Lo/ms^/ -/S »KäS^veTI f/«« c»-,"^ S»^