Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Volume
- 5 (1926-1927)
- Issue
- 8 (4.1927)
- Date
- 1927-04-01
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 88% known words query
- IRI
…/3094266-3094312-3094319--0955-3095668- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Genesungsheim Oberstedten i. T. (Cduard und Adelheid Kannsche Stiftung.) Am 2. Mai ds. Js. wird das Genesungsheim Oberstedten i. T. wieder eröffnet. Die herrlich im Taunus gelegene Anstalt ist, wie nur wenige Anstalten ähnlicher Art, geeignet, den Erholungsbedürftigen unseres Mittelstandes bei guter Verpflegung das zu geben, was sie suchen. Wie sehr der Aufenthalt in Oberstedten beliebt ist, geht daraus hervor, daß die Anstalt den ganzen letzten Sonnner hindurch immer voll belegt war. Im Hinblick hierauf bitten wir, Anmeldungen zur Aufnahme in die Anstalt möglichst jetzt schon — vor allem für die Monate der Vorsaison — an uns gelangen zu lassen. Zur Erteilung jeglicher Auskunft sind wir gern bereit. Zentrale für jüdische Wohlfahrtspflege- Langestraße 30. Tel. Hansa 9548. Jsr. Frauenheim. Das Israelitische Frauenheim in Bad Nauheim eröffnet seinen regelmäßigen Kurbetrieb wieder am 28. April d. I. Die zur Aufnahme notwendigen Papiere sind bei Herrn Isaak Franz Ettlinger, Frankfurt a. M., Bockenheimer Landstr. 25, erhältlich. Besonders zu empfehlen sind die Kuren im Mai. Zeitige Anmeldung ist erwünscht. Das Heim des Jüdischen Frauenbundes in Wyk a. Föhr für tnberkttlosgefährdete Kinder und weibliche Jugendliche wird, nachdem die notwendigen Umbauten vollendet sein werden, voraussichtlich am 1. Juni eröffnet werden können. Für eine Wyker Kur geeignet sind Kinder mit überstandener Tuberkulose, Skrophulose, mit Drüsen- und Bronchialkatarrh usw. Von der Aufnahme ausgeschlossen sind tuberkulosekranke Kinder, Kinder mit 11 ansteckenden Krankheiten sowie nur Erholungsbedürftige. Das Heim steht unter fachärztlicher Leitung (des Herrn Dr. Gundermann, leitendem Arzt der Schöneberger Heilstätte der St^dt Berlin "in Wyk a. Föhr) und wird alle modernen Kurmittel zur Anwendung bringen; es trägt daher den Charakter einer Heilstätte. Der Pflegesatz (einschließlich Kurtaxe Arzt, Kurmittel) beträgt für alle Insassen Mk. 4.— täglich. Es können etwa 28 Kinder von 4—14 Jahren (Knaben und Mädchen in getrennten Kolonien) gleichzeitig aufgenommen werden. Außerdem ist das Heim dafür eingerichtet, auch 4—6 weibliche Jugendliche bis 18 Jahren mindestens für 3 Monate aufzunehmen. Man hat diese neue Maßnahme vorgesehen, um solchen Mädchen, die nach beendeter Schulzeit und während der ersten Berufsjahre durch eine geschwächte Konstitution der Tuberkulose-Gefahr leichter ausgesetzt sein können, durch mehrmonatigen Aufenthalt an der See, bei geeigneter Ernährung, sonstiger Kurbehandlung und unter ärztlicher Aufsicht stehender Beschäftigung die notwendige Gesundungsmöglichkeit zu bieten, die ausschlaggebend für das ganze spätere Leben sein kann. Jede Kurperiode ist auf sechs Wochen berechnet; in Ausnahmefällen kann sie auf Wunsch des Arztes verlängert werden. Zur Anmeldung erbitte man Fragebogen, die alle notwendigen Angaben enthalten, bei der „Anmeldestelle für Wyk a. Föhr", per Adresse Geschäftsstelle des Jüdischen Fraue.nbuni!de.s, Berlin C. 2, Rosenstraße 2—4. Die endgültige Entscheidung über die Aufnahme liegt in den Händen des Vertrauensarztes Herrn Dr. Rudolf Neumann, Berlin. Nach Eingang der Anmeldungen wird entschieden werden können, ob die erste Kurperiode für Mädchen oder Knaben eingerichtet wird. Tie besondere Station für werbliche Jugendliche bleibt durchgehend geöffnet. Verein zur Aussteuerung hiesiger israelitischer Bürgersiöchter E. D. Die Verlosung von mehreren Aussteuern zweiter Klasse findet SienStag, den 3-1. Mai d. Zs. statt. Statutengemäß hierzu befugte Bewerberinnen wollen ihre Anmeldung persönlich oder durch ihre Eltern bezw. Vormünder bis zum 29. April d. Ls. bei Herrn Dr. G.Sichel, praunheimerstraße 2K, vormittags 8 — 9 Uhr einreichen. Frankfurt a. Nl., den 25. März 1927. Aer Vorstand. Verein zur Aussteuerung hiesiger israelitischer Bürgerstöchter E. V. In der Mitgliederversammlung vom 22. dieses Monats ist der Mitgliedsbeitrag für 1927 auf RM.9.— festgesetzt worden. Wir bitten unsere verehrl. Mitglieder, uns den Betrag bald gefl auf unser Postscheckkonto Ar. 50338 überweisen zu wollen, damit ihnen die bisherige Beteiligungsnummer wieder zugeteilt werden kann. Gleichzeitig richten wir an alle, die unserem Vereine im letzten Jahre nicht angehört haben, die herzliche Bitte, sich als Mitglied unter Überweisung des obigen Jahresbeitrags bei uns anzumelden. Frankfurt a. M., 25. März 1927 Der Vorstand Alfrod Schwarzschild, Vorsitzender Wolfgang Auerbach. Ludwin Groedel, Emil Haas Rechtsanwalt Horovitz. Dr, Ernst'Kirchheim, Dr. Emil Sichel Lol^lie mit ls ^cnwei-el' ^r's^.-^Vel'ken von 90—500 /H. Lolcjene ki'mban^unk'en von 40—250 /H. ^ie kaufen Ini'e t<onfil'matic)NZge5Lbenke am vopteilnsftesten und naben die beste Lai'antie bei UI-IK^-L>-IKI5I seit 1363 Weißaäler'yssse 26, öir'ekt gm 5sI?N2U5 ticke kl. l-iil'sctigk'sben Aluminium-/ Emaille- und gußeiserne Geschirre in nur bester Qualität Klelschhackmaschtnen Alex.-Werk. 5 8 50 verzinnt S.90 7.20 S.S6 Reibmaschinen v.M.2.S0an Kaffeemühlen „ 2.50 an Drotschneidmaschinen v.M.S.— an Passiermaschinen „ 6.SV Teigrührmasch. „ 52.50 an Alp. Eßlöffel p.Stzd. «.- Alp. Kaffeelöffel „ 3.— Alp. verziert schw. Qualität Eßlöffel oder Gabel p. Dtzd. 50.20 Kaffeelöffel „ 6.- Versilberte Bestecke in großer Auswahl preiswert Horsv, 5eki»erst?. IS „Oer neue Ksim" vis spoelismaeiisncis l^rtinciung im Xlsvierdsu vas p'riniip clss snilaststsn kesonsmidoösns. ,Ain Strsct ivarius unter ctsn Klavisrsn" Hlloinvsi'ti'siung?>S!ioM81.lVkWM.!eIIZl