Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Volume
- 5 (1926-1927)
- Issue
- 8 (4.1927)
- Date
- 1927-04-01
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
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- Mariupol 1× ep/1249361
- Piła 1× ep/1048100
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Subventionen. In der Sitzung der Subventionskommission vom 21. März wurden unZefähr 5 0 Gesuchs behandelt. Unter anderen: wurden 13 Lehrern und Kantoren im Ruhestand und deren Hinterbliebenen laufende Beihilfen bewilligt, 9 Gemeinden erhielten Baubeihilfen zur Instandsetzung ihrer Synagogen, Friedhöfe, Schulen und dergl., 6 wirtschaftlich schwache Gemeinden erhielten zinslose Darlehen. Dem neuen Bezirksvevband der Mischen Gemeinden der Grenzmark mit dem Sitz in Schneidemühl wurden bis auf weiteres die notwendigen Subsistenzmittel zur Verfügung gestellt. Die Kommission -hat in Aussicht genommen, die Erhöhung der L e h r er g e h ä l tör aus die volle Truppe VII der Reichsbesoldungsordnung einschließlich der Frauen- und Kinderzulagen vorzunehmen, und es ist zu hoffen, daß dieser Beschluß bereits im Lause des kommenden Rechnungsjahres durchgeführt werden kann. Religionsunte'rricht.?Der Landesverband verausgabt zurzeit mehr als Mk. 200000.— jährlich für die Einrichtung und Erhaltung des jüdischen Religionsunterrichtes in leistungsschwachen Gemeinden. Um eine Gewähr dafür zu haben, daß die Erwartungen, die sich an die Ausgabe eines so hohen Betrags für die Förderung des Religionsunterrichts knüpfen, auch tatsächlich erfüllt werden, sollen sämtliche unterstützten Gemeinden Künftig durch geeignete Rabbiner und Lehrer gegen entsprechende Entschädigung beaufsichtigt werden. Die Inspektion soll in jedem Semester Mindestens einmal erfolgen. Eingehende Berichterstattung an den Landesverband ist vorgesehen. Hilfskantoren. Der große Rat des Landesverbands hat in seiner Schuna vom 27. Februar Mk. 10 000— für die Ausbildung von Hilsstantoren bereitgestellt. Es handelt sich hierbei in erster Linie um eine Forderung der Kleingemeinden, die mangels -geeigneter Kultusbeamter einen regelmäßigen Gottesdienst nicht abhalten können. 5Bgl. hierzu den Artikel von Dr. Freund in unserer vorliegenden Nummer.) Verbandstagung. Die Verbandstagung des Landesverbands war auf den 27. März und diefolgenden Tagenach Berlin einberufen. Aus der Tagesordnung ist der Haus.haltp lan und der Entwurf eines neuen Geseitzes betr. die Rechtsverhältnisse der Juden in Preußön hervorzuheben. Bericht über die Tagung bleibt vorbehalten. Aentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden. In der Mitgliederversammlung am 3. April in Berlin wird auch über die Arbeit im letzten Jahre berichtet werden. Die Tätigkeit auf den allgemeinen Arbeitsgebieten der Zentralwohlfahrtsstelle wurde im vergangenen Jahre fortgesetzt. Daneben ist ein weiterer Ausbau auf organisatorischem Gebiete erfolgt. Unter Mitwirkung der Zentralwohlfahrtsstelle wurden 2 Provinzialverbände und 12 örtliche Wohlfahrts- und Jugendämter neu begründet. Wichtige Arbeitsgebiete sachlicher Art wurden teils neu übernommen, teils erheblich ausgebaut, vor allem die Vermittlung von Krediten aus Reichsmitteln, die Durchführung der Bestimmungen über die soziale Wohlfahrtsrente für die jüdischen Einrichtungen (Anstalten, Stiftungen usw.), die praktische Tuberkulosefürsorge, sowie die Förderung der Jugendpflege und Jugendbewegung. Auch auf dem Gebiete der Gefährdetenfürsorge, insbesondere der Gefangenen- und Psychopathenfürsorge, ist die Entwicklung im vergangenen Jahre ein Stück vorwärts gekommen, wenn auch gerade hier noch Wesentliches zu tun bleibt. Ein ausführlicher Bericht über die Gesamttätigkeit der Zentralwohlfahrtsstelle wird aus Anlaß ihres zehnjährigen Bestehens im September d. I. erstattet werden. Jea. In dem vor kurzem sestgestellten Programm für die Arbeit in Rußland wurde die Anstedlung von 600 bis 700 weiteren Kolonisten in der Gegend von Mariupol vorgesehen, womit die Zahl der dort von der Gesellschaft angesiedelten jüdischen Bauernfamilien auf tausend steigen wird. Für die alten jüdischen Kolonien in Rußland wurden erhebliche Kredite bewilligt, die u. a. für die Förderung der Molkereien und des Weinbaus bestimmt sind. Die Zahl der unterstützten Leihkassen wurde auf 170 erhöht, 12 Gewerbeschulen und einige Fortbildungsanstalten werden gleichfalls subventioniert. In Polen haben die Darlehenskassen während des abgelaufenen Jahres weiteren Aüfscywung genommen, und ihre Leitende Stellung in der Versicherungsbranche. Wir unterhalten in Frankfurt a. Main ein Büro. Der Leiter desselben ist ein einwandssreier Versicherungsmann, acquiriert und organisiert uns aber zu wenig. Wir suchen deswegen einen Herrn, den wir dem Büro zur Abhilfe dieser Mängel beigeben wollen. Kaufmännische Allgemeinbildung, Beziehungen, Gewandheit und tadelloser Ruf Bedingung. Branchekenntnisse nicht erforderlich, da bei Eignung Einarbeitung auf unsere Kosten erfolgt. Gefl. ganz ausführliche Angeb. erbeten unter IPV a. d. Expedition dieses Blattes. Nübsl «zu?? nZzi« »ßic»« Mein LkSLkSß senex ^avlicism Sis sivti llbsrall orisntisrt tiadsn,>W^ bosioktigsn Sis biits unss^s g^oks Xuswakl VI«?r«n»I>nn,«r, 5p«I»s»iminse, 5«I»Isk»im>»er, XU«k«n,?vIs!«en,Ld«>, Kin-vImSd«! Wik? S«k57kltt Mttk-N V0k?Ik5II_k5.?r»nll?u?»«r »«Sd»In,sga»I>» Kenp?»vk5pc« S?. IS»«I>«nl»«Sm«rsK?. ZSs AGG G G GGGGWWWWGGGG GGGG GGGG M M W K W O KGGGGG G G AGG 5t«ingut t/^V/) /ci/6^^V6^/?>57^ kau/en Sie ^esaok Fu? unc? bei?05/xv^v?A MM. 5N?751 snrrrnv«? »-»«««»«»««snvsskL s ^^I^I^Zf^' GGGGGGGGGGGG