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Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main · 1927-03-01 · 7 (3.1927) · page 11

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
Volume
5 (1926-1927)
Issue
7 (3.1927)
Date
1927-03-01
Page
– (sequence 11)
Language
German
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sollten alle Gemeindemitglieder als ihre Pflicht betrachten, zumal es auch in ihrem eigenen Vorteil liegt. Darum verlange jeder bei seinen Lieferanten nur solche Mazzen, die in der Mazzenbäckerei der Gemeinde hergestellt sind. Sprechstunden der Gemeinderabbiner. Rabbiner Dr. Hoffmann, Börneplatz 16, Fernspr. Hansa 2024, nachm. 3-^ Uhr Rabbiner Dr. Horovitz, Staufenstr. 30, Fernspr. Maingau 963, nachm. 3—4 Uhr Rabbiner Dr. Lazarus, Cronbergerstr. 30, Fernspr. Maingau 2082, nachm. 3—4 Uhr Rabbiner Dr. Salzberg er, Eschersheimerlandstr. 67, Fernspr. Hansa 9945, nachm. M—4)4 Uhr Rabbiner Dr. Seligmann, Friedrichstr. 29, Fernspr. Maingau 1124, nachm. 5—6 Uhr. Andere Sprechzeiten können telephonisch vereinbart werden. Gemeindebibliothek. (Börnestraße 54) Büch er ausleihe: Montag—Donnertag 12—1 u. 4—5 Uhr Freitag und Sonntag 12—1 „ Lesezeiten: Samstag lO^-1 und 3^—6 Uhr Sonntag 101/2—1 und 31/-.—6 „ Dienstag und Donnerstag abends 7—9 „ Museum jüdischer Altertümer. Fahrgasse 146 Besuchszeiten: Sonntags vorm. 10-1 u. Werktags nachm. 3-4 Uhr Anstalten und Vereine Volkstrauertag 1927. Durch Erlaß -des Reichsministers des Innern an die Landesregierungen ist Sonntag, der 13. März, als Volkstrauertag bestimmt. Nach den Beschlüssen des Frankfurter Veranstaltungsausschusses wird vormittags ^10 Uhr am Ehrenfeld auf dem Hauptfrisdhof eine Gedächtnisfeier abgehalten, wobei Vertreter der drei Religionsgemeinschaften, .darunter R abb. D r. S>al'zb e r,g-e r für die Jsraelitsche Gemeinde, sprechen werden. An -der Feierlichkeit nehmen die Spitzen der Behörden teil. Gleichzeitig wird der Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsovge an sämtlichen Frankfurter Ehrenstätten Kränze niederlegen. Auch der Rundfunk wird eine Gedenkstunde abhalten. In den Gottesdiensten der einzelnen Konfessionen wird des Volkstrauertages gedacht werden, in den Synagogen bereits am Vortag. Auch für die Schulen sind entsprechende Gedenkstunden angeordnet. Nachmittags 3 Uhr findet im Saalbau eine von musikalischen und gesanglichen Borträgen umrahmte Feier statt, bei der Rudolf G. Binding die Weiherede halten wird. Ansragen sind an die Deutsche KriegsgrÄberfürsorge, Münzgasse 3 (Tel. Römer 1860) zu richten. Preußischer Landesverband jüdischer Gemeinden. Ludengeseh. Der vom Rat des Landesverbandes gebildete Ausschuß hat am 13. Februar die Beratung des Entwurfs eines neuen Gesetzes betr. die jüdische Religionsgemeinschaft in Preußen abgeschlossen. Der Gesetzentwurs wird nunmehr, nach Feststellung des endgültigen Wortlauts, dem großen Rat des Landesverbands vorgelegt werden. Beihilfen. In der letzten Sitzung der Subventionskommission wurde zunächst über die beabsichtigte Verteilung der staatlichen Beihilfen berichtet und sodann über 32 dringliche Subveutionsgesuche Beschluß gefaßt. Diese Gesuche betrafen u. a. Bildung von Lehrerbezirken, Zuschüsse von Lehrergehältern, Baubeihilfen, Instandsetzung von Synagogen, Friedhöfen und Ritualbädern. Eine Reihe weiterer Gesuche wurde vertagt. Wohlfahrtsausschuß. Die Sitzung vom 20. Februar hatte zunächst allgemeine organisatorische Fragen der Wohlfahrtspflege zum Gegenstand. Außerdem wurden eine Reihe von Einzelgesuchen behandelt, Bewilligungen für Fürsorgeerziehung sowie Versorgung psychopathischer und schwer erziehbarer Kinder beschlossen. Mit der Ausbildung jüdischer Lehrkräfte für diese schwierigen Aufgaben soll sich eine Spezialkommission mit dem Sitz in Frankfurt a. M. befassen. Ein größerer Betrag wurde der Hauptstelle für jüdische Wanderfürsorge zur Verfügung gestellt, einzelne Anstalten erhielten Beiträge. — Einen großen Teil der Beratungen nahm die Erörterung der Bevölkerungspolitik in Anspruch. Auf Grund der von Bertha Pappenheim, Frankfurt am Main, ausgehenden Anregung hielten Frau Wronsky und Dr. Peyser eingehende Referate, und es wurde schließlich beschlossen, für die wissenschaftliche und Propagandistische Bearbeitung dieses überaus wichtigen Gebiets Mk. 10 000.— bereitzustellen, über deren Verwendung ein Unterausschuß Vorschläge machen soll. Rabbiner- und Lehrerverbände sollen um ihre Mitwirkung angegangen werden. Berwaltungsblatt. Der Verband gibt seit seiner Gründung ein Verwaltungsblatt heraus, das eine Fülle von Material vor allem über die Rechtsstellung der jüdischen Gemeinden enthält und daneben Anfragen einzelner Gemeinden über allgemein interessierende Fragen eingehend beantwortet. Das Verwaltungsblatt kann auch von Privatpersonen gegen Einsendung von Mk. 0.20 nebst Porto für die Nummer vom Büro des Landesverbandes, Berlin N 24, Qranienourgerstraße 29, bezogen werden. lv>k2^nsüe»<^i^i cisr IsrseUtiseken (Zemeincis tteictsstrskS 79 «M ttsnss 70SS 6^IVI^!NV^IVlIIQ!.ieve» ksuft lVlS22SN sus cle^ QemeinÄedZekerei M»W (Zut unci preiswert iVI/^X I^VI, PZektsf SörnsstrsKe 20 Fernruf I-isnss S27S Empfehle meinen Damen- und Herren-Zriseur- Salon. Spezialität Bubikopfpflege und Henne-Kärbungen. K. Hoffmann, Kettenhofweg 62 I. »vpvtkekvn ermsöixtem ÄnskuL ZenSnren 8. ÜAIlIlIAIIII!lül!. >-«5»iiei-u«? 5. »«. Xe» lis ^el. 2423

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