Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Volume
- 5 (1926-1927)
- Issue
- 7 (3.1927)
- Date
- 1927-03-01
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
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Lebens, wozu sie nicht die mindeste Lust verspürt. Dagegen verspiel „Esther" beibehalten. Ihm geht, als eine Art Vorspiel, das (Ott. 1800)^ H Z 6 °h stellung und das, was Flavius Josephus über das Buch Esther Emil" Kuh, dem Neffen des unglücklichen Dichters Ephraim Kuh, Mittelpunkt Hamans Gattin, Zares, ihre ehemalige erste Höslingsschar mit düsteren, feindseligen Blicken. Da sieht Haman, Hamans Beauftragte Esther in den Palast überführen. Der König, „Ich wüßt' es ja, mir ist kein Glück beschert Preisgabe ihres Geheimnisses, den Judenfeind Haman zu zerschmettern; aber sie hat sich dem König zu spät entdeckt. Hierso hochgemute Esther wird verbittert und elend und sinkt zu einem dichter, Karl v o n H e i g e l, den.Auftrag, daß Grillparzersche Fragment zu ergänzen. Dessen Werk ging 1877 in separaworstellungen über die Bretter und wurde 1896 in von ihm und kehrt zu ihrem Volke zurück. — Es ist schwer zu ZioiU" — " Was sonst von Juden an zahllosen Esther- und Purimspielen distischen zu und ist ohne poetischen Wert. Ja, ein hier in Frankfurt im Jahre 1703 veröffentlichtes jüdisch-deutsches Ahasverosspiel war so albern und abgeschmackt, daß es, nach einmaliger Aufführung, von den jüdischen Vorstehern verboten ward und sämtliche Exemplare verbrannt wurden. — Daß auch die bildende-