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Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main · 1926-10-01 · 3 (10.1926) · page 17

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
Volume
5 (1926-1927)
Issue
3 (10.1926)
Date
1926-10-01
Page
– (sequence 17)
Language
German
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VüchersOau Neuerwerbungen der Gemcindebibliothek. 1. Andenken, Zum — an Prof. Dr. Salfeld. 2. Auerbach, Berthold: Erlebnisse einer Mannes-Seele. L. Ben Gorion und Ben Zebi: Erez Israel. 4. Ben Zebi: Die arabische Bewegung. 5. Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judentums. 6. Bernfeld, Simon:, Führende Geister im Judentum. 7. Blum, Jsak: Vor länger als einem halben Jahrhundert. 8. Borochow, D. B.: Poale-Zion-Schriften. 9. Ders.: Die wirtschaftliche Entwicklung des jüdischen Volkes. 10. Breuer, Jsaac: Die Welt als Schöpfung und Natur. 11. Bousset, Wilhelm: Das Wesen des Judentums im späthellenistischen Zeitalter. 12. Chasanow itsch, Leon: Archiv des jüdischen Sozialisten. 13. Dienemann, Max, und Guggenheim, S.: Stammbaum der Familie Guggenheim/ 14. Dubnow, Simon: Weltgeschichte des jüdischen Volkes. 4. 15. Gedächtnisreden auf Philipp Bonn. 16. Gedanke, Unser —. Sammelbuch, hrsg. v. d. jüd.-sozialist. Arbelter-Werband „Poale-Zion". 17. Graß-Klan in, L.: Naturgeschichte des menschlichen Verkehrslebens. IL. Grzy misch, S.: Die Weisheit der Heiligen Schrift. 19. Hensel, S.: Die Familie Mendelssohn. 20. Jahrbuch der jüdisch-literarischen Gesellschaft. 1926. 21. Die zionistische Idee. 22. Jiskor. Zum Andenken an die gefallenen Wächter und Arbeiter in Erez Israel. 23. Joel, Manuel: Laskers Resolution. 24. Kahle, Paul: Der masoretische Text des Alten Testaments. 25. Kittel, Gerhard: Die Probleme des palästinensischen Judentums. 26. Krisis, Die — in der Poale-Zion-Bewegung. 27. Landsberge r, Arthur: Berlin ohne Juden. 28. Lasker, Eduard: Berthold Auerbach. 29. Lew in, Louis: Geschichte der Chevra-Kadischa zu Breslau. 30. Meir Jon Aldabi: Schebile Emuna. ZI. Nir: Die landwirtschaftlichen Kebuzorh in Palästina. 32. Nord au, Max: Die konventionellen Lügen der Kulturmenschheit. 33. Palästina, Das arbeitende —. 34. Pentateuch (jüdisch-deutsch). Z5. Pfannmüll e r, Gustav: Die Propheten. 36. Pinchas Elia ben Meir: Sefer Ha-Berit. 37. Posner, Arthur: Die Psalmen. 38. Programm der russischen Poale-Zion-Partei. 39. Rathenau, Walter: Briefe. 40. Reichenbach, H.: Isaak Blum. 41. S.: Dr. Joel und die Laskersche Resolution. 42. Schweicher, Robert: Berthold Auerbach. 43. Schwelle, An der —. 44. S e l i g m a n n, Caesar: Gebetbuch. 2. (3. Auflage.) 45. Serpow, Alexander: Probleme der jüdischen Arbeiterpartei. 46. Siame, Ch.: Der Bund. 47. Spei er, Max: Daheim und draußen. 48. Sulzbach, Walter: Vorurteile und Instinkte. 49. Unna, Joseph: Der Gaon Saadia. 50. Wach stein, Bernhard: Urkunden und Akten zur Geschichte der Juden in Eisenstadt. 51. Ders.: Inschriften des Friedhofs in Wien. 2. 52. Zivi er, E.: Zur Rassen- und Ostjudenfrage, Eine Gedenkschrist auf Jenny Apolant. Wenn ein -vorzüglicher, allgemein menschlichen Interessen tätig zugewandter Mensch fich mit Nachdruck zum Judentum bekennt, so hat er schon allein damit etwas Wertvolles für es geleistet. Der im öffentlichen Leben Stehende ist von allen Seiten sichtbar und damit geeignet, vorbildlich zu wirken, minder selbständige Geister zu veranlassen, sich auf ihn zu berufen. Ein solcher vorbildlicher jüdischer Mensch war Jenny Apolant, geb. Nathenau, eine Kusine Walter Rathenaus, zu deren Gedenken der „Neue Frankfurter Verlag" eine mit dem Bilde der Verewigten geschmückte Broschüre „Jenny Apolant zum Gedächtnis" auf Anlaß des „Allgemeinen Deutschen F r a u e n v e r e i n s" hat erscheinen lassen. Die kleine Schrift enthält zwei Gedächtnisreden von vorzüglichen christlichen Frauen und eine Einleitung zu einigen Briefen Jenny Apolants von einer dritten, nicht minder wertvollen Frau anderen Glaubens. Eine von ihnen, Dorothee von Velsen, bemerkt in ihren Worten der Erinnerung: „Jenny Apolant war Jüdin. Sie war es mit aller Freudigkeit und Hingebungsfähigkeit ihrer Natur. Oft hat sie den Ausspruch getan: „Ich besitze das Schönste, was der Mensch haben kann, ich bin Deutsche und ich bin Jüdin." Das deutsche Kulturleben, mit dem sie aufs innigste verwachsen war, ihre Vaterlands- und Gemeinschaftsliebe standen in voller Harmonie mit dem stolzen und Verben Glauben ihrer Väter." Diese Worte einer Andersgläubigen, bei der Trauerfeier -im Juni 1925 gesprochen, werfen ein Helles Licht auf das aufrechte Wesen Jenny Apolants, die schon früh die Arbeit der Frau in der Gemeinde propagierte und die Zentralstelle für Gemeindeämter der Frau gründete und leitete. Sie war Stadtverordnete, gründete zur staatsbürgerlichen Schulung der Frau die „politische Arbeitsgemeinschaft von Frauen", die „Verkaufsvermittlungsstelle für Wertgegenstände aus Privatbesitz", die „Gesundheitshilfe" und war längere Zeit Vorsitzende der Frankfurter Gruppe des Allgemeinen Deutschen Frauenvereins. Damit ist ihre Tätigkeit für das Allgemeinwohl keineswegs erschöpft, eine Tätigkeit, die sie ihrer zarten Körperlichkeit häufig mühsam, aber meist mit überlegenem Humor abrang. Aus den mitgeteilten Briefen geht nicht nur ein rasch erfassendes und durchdringendes Politisches Verständnis, sondern auch die Gemütsseite Jenny Apolants hervor: ihre zärtlich besorgte Mütterlichkeit, ihr Mitleben mit Freundinnen, ihr vornehmer Schönheitssinn, ihre liebenswerte Hilfsbereitschaft. An dem frühen Verlust dieser bedeutenden, tatkräftigen Frau, die mit fünfzig Jahren einem Herzleiden erlag, hat nicht nur die Stadt Frankfurt, nicht nur die Allgemeinheit — auch das Judentum hat schwer an ihm zu tragen; sie verband die geistigen, gefühlsmäßigen und praktischen Begabungen ihres Stammes mit der uns innerlich verwandten deutschen Geisteskultur. Darum wird besonders auch jüdischen Lesern das neuerschienene wohlfeile Heftchen willkommen sein. Leonis Ns^sinok. Colibert, Marius: Mit glühender Feder, Berlin 1926 (Philo- Verlag). Das Elend der jüdischen Lehramtsbewerber wird uns in diesem Werkchen mit erschreckender Deutlichkeit vor Augen geführt; mit zäher Geduld ringt eine junge jüdische Lehrerin um eine An- Irsiiring M frankfui'ts gi°ö88ts« 1'i'aui'Ing - lZvsvkätt f^r. s>let25elv Iönge8gS88k 25-27 Ai'illbgiMm, uliren, liollliM Zillm- Mköll, 8Wlk 1>auringv In sllsn mo- 68<INKNWIKMK 70k 1 Heinrich Schmitt Cigarren / (Zigaretten Import TTQN^ON ^7 4240 eoneoKOik l.ekvn8 - Vsn8ionerung8 - Aktien - Lv8ell8onaft Versickerunxsdestsnä: i-ncis 1S2S- 132 Million«» Ms?I< S.S IVMIionsn «VIsrk 1,1 Mttlionsn^ IVlsrl« 1324 uncZ I9Z5 5incZ, nsck vede:vei'sunA «inn^lleklsgs Vs^siOks^tsn?un«5 AH^/y Kk?ii-k8-vii-eiltion llkl- NilUtI eMvonolk in fi'ankfurt a. kl., 1'aunu88tnas8k 52—60 (O. k?0S!-NWa».v)

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