Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Volume
- 4 (1925-1926)
- Issue
- 11 (7.1926)
- Date
- 1926-07-01
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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sprachen geben über alle Probleme, die das deutsche Judentum jeweils beschäftigen. Die Hauptfunktion des Bezirksoerbands wäre. Lehrer für den Bezirk anzusleüen. die in (Äemeu,degküppen wirken würden Zum Vorbeten finden sich überoll noch Männer. Wieviele Gemeinden aber entbehren jeglicher Predigt oder religiöser Ansprache, entbehren eines jüdischen Fortbildungsunterrichts der schulentlassenen Jugend, ja haben überhaupt keinen ordnurgsmä^igen Aeligions- Unterricht dcr^ Schulkinder. Nicht wenige Lehrer haben nicht mehr so schlimm wie in der Inflationszeit. Heute M ein rech^!^'^s^ Bedürfnis nach wirklich tüchliqen vielen Fällen nicht geboten ist. das ist ein auch ideell als Lehrer. ^Es kommt hin.«», das^ viele Rabbinate ein. wodurch ^die so grosse Verschiedenheit der Steuersätze in Awei Arten von ^eubildungcn kommen in Frage : meinden in den haldländl^ der Gros^^avte Friedhof usw Diese organisatorischen Maßnahmen können woh! der Großstädte entgegenzuwirken, aber nur dann^ wenn gänzung im jüdischen Ausgabcnkreis finden müssen. : geistige Ausgleich zwischen dem Grogstadtjudentum und dem Landjudentum mit noch so gründlichen organisatoriftben Maßnahmen allein nicht erzielt werden. Er ist letzten bewegung vermögen es, Grogstadtjuden und Landgedruckte und gesprochene Wort die gleichen Gedanken zu beiden zu trafen. Notwendig aber ist. daft der <^rog. stadtjude^nich^. wie ^es so manchmal der Fall ist. sich von Iude^l dürckelhaft abschließt, nolwendig ist ^eb-m'o. dag Das jüdische Leben der Großstadt erfähtt heute, nach jüdische Leben aus dem Lande ihm ^folgen. ' An den Pforten der Ewigkeit.