Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Volume
- 4 (1925-1926)
- Issue
- 10 (6.1926)
- Date
- 1926-06-01
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
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l< lich mit dem Bauen anzufangen. In Bezug auf die Steuererhöhung wünscht Herr Dr. Geiger Prüfung der Frage, ob man nicht mit l7'» auch auskommen könne. Schließlich bemängelt er das geringe Interesse, welches die Verhandlungen der Gemeindevertretung und die Gemeindearbeiten überhaupt in weiteren Kreisen der Gemeinde findet und appelliert an diese, sich nicht nur ideell, sondern auch praktisch an den Aufgaben der Gemeinde zu betätigen. Drrr Fromm schlieft sich der Anerkennung der sorgfältigen Eialauiltellungj durch Dankesivorte an den Vorstund und setncn Referenten an und beantragt gleilt falls Verweisung des Etats an die Finanzkommission. Im einzelnen erklärt Herr Fromm folgendes: Erfreulich sei der ideelle und materielle Aufschwulla des wem-intX. blatts. In der Beamtrnbesoldung marschiere die Gemeinde an der Spitze der deutschen Gemeinden Deshal»sollten die Vramtrn ihre volle Leistungsfähigkeit der Gemeinde zur Verfügung stellen und weitgehend Atirksiclit auf die Gemeindefinanzen nehmen. Die Veschästigung aller nebenamtlichen Kräfte müsse aufhöre», desgl. die ».eitere Anwendung der Reichsbesoldunqssätze. Die Kasualablüsung habe eine Enttäuschung gebracht und müsse wieder redrrssirrt werden Die neue Schulordnung für das Philanlhropi» sei baldigst herauszubringen, in Verbindung damit eine andere Zusainmensenung des Schulrats, damit die Schule wii klich ein - Einheitsschule werde. Dir Aufbauklassen seien schlecht besucht, trat; oller Veinühuügen des Direktors, dessen Tätigkeit anzuerkennen fei. Herr Fromm protestiert alsdann gegen die Führung der Volks'chule des Philanthropins und weist w.ederholt aus die Abwanderung von Rindern in die Schule der Retigionsgesrllschaft hi... wenn nicht eine baldige Änderung hierin eintrete. Solange das Philanthrvpin den Wünschen der Konseivalioen nicht entgegen komme, müßten diese für sich eine konservative Schule verlangen Gegen den Versuch der Vergcmeindung der 'Rcltglonsschulr protestiert Herr Fromm als Mitglied der Verwaltung dieser Schule. Auch dürfe die Vcwilligung der Subvenlion nicht von dieser Frage abhängig gemacht werde». Er weist alsdann aui die Schwierigkeiten hin. mit denen die Rrligionsschule zn kämpfen hat und zweifelt, ob dirfe durch die Eingemeindung behoben werden können. Was die Synagogen der Arügionsschule ZZ-SüssMSr fk'ankiur-t s.fV!.. l_as.gestf.23 ^»''»pnaensr: I-isn»» 416 dl» 41S 5 <Zr0«»t« unrt I«I»»ung»»«n>g»«e e>»rat»r.k »rn PI»»-». z.!e»orung in »>l«n »Osngsn an» »su». e-issekränks .üsmsseti.nsn - „__: ^>__»— . ... l-> l «i» i v«^»»s»r?» ^^^^»^.«>«.?MiIgge»^en«.>t»i »1,-,»u -tVI.7,I»»o'.4<)Il. 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Der schulden und Z:nfcn5:c.".!: fei durch die zu schweren Beding» unqen ausgenommene Anleihe ilark belastet Im Kapitel Gebäude» Unterhaltung figuriere ein Posten iür die Erstellung von 5t0 neuen Sikvlälzen in der Synagoge an der Königsteinerftraße. Diese Talsache illustriere die starke Ziachirage nach Plänen in dieser Synagoge und stehe in einem gewißen Widerspruch mit der in Aussicht genommenen Reduzierung der Plarzqcbühren. Evtl. könne man diese in mehreren Raten erheben Die iür die Unterstüzung der Wohlsahrtspfleqe ringesrtzlen M. ^>^Z>. mühten unbedingt dewilligt werden Es sei eine Ehrenpflicht der Gemeinde auch ihrerseits „Maaszer" zu geben. Der Steuerzahler könne erwarten, daß ein Teil seiner Veiträge für soziale Zwecke Verwendung finde. In Verbindung damit stehe die Notwendigkeit der Vergrößerung der Kommission iür soziale Fürsorge, damit weitere Kreise hierzu heran- . gezogen werden. Die Struererhöhung aus I"' » werde kaum au^- reichen Eine weitere Erhöhung sei aber ausgeschlossen wegen des zu brsürchtenden Maiienaustritts. Schließlich spricht Herr Fromm den Wunsch aus. das: die verschiedenen Richtungen in der Gemeinde wie bisher einträchtig zusammenarbeiten mögen, und daß nicht rie eine von der anderen majoiisier: nerde. Herr Wo lis schließt sich in finanzieller Hinsicht dem von den Vorrednern Gesagten im wesentlichen an. will aber zunächst auf die geldlichen und wirtschaftlichen Fragen nicht eingehen, sondern das rein Geistige in den Vordergrund seiner Ansinhrungrn stellen. Er sucht alsdann die Möglichkeit einer Verbindung zwischen religiösem Liberalismus uud nationalem Gedanken nachzuweisen und beruft sich hierbei auf den Umstand. da>! der Präsident der Großloge. Rabbiner?r. Vaech in Veriin, in drr Leitung 5cs Kerrn Hc:jcsfod sip.e. Dieser diene aber V^»,cticcr.t l.I<i»t«-ckt Hr»t««t»t V«tt--r--«t»t ^.»H«^«r»L^>n«i, ^^ükjalil'Z ^eukeiten?e>Q ii>«.-otrtr-:at»rdt^»:r Wasekk.e.c^er-Stoffe tr, r«ttZ.»r ^u»v-t». ,a »«ltAern»»» vortetlr»»ttei.??«:>»«-». Ililliintlll'ell'ktgus klMkiiirt L. rn d. » Frankfurt Xaisersttrasse 19 V « » S S.ni. t». n. e. s. o»v''. 1S20 S^L/^i.^ü.!^S f-üs^ ^ü'Xil Kolonis.HVsron u. l_snctespro«juk<s lXonsvrven Ksttes - Import un«> Srossrosteroi Ix! U. sss-5!sp?-.!-s. 775 ^. 3373 l.iotsi'ung ki>si rlsus. 55 s »»- v s B H « S -SS»SS^S^SS^4S^SS»S^^»^^^^^^^^^»S^ ^> v_u.ekor.ttov»t«?,ct,iitt 5 k.H. D?k.vrex » «alsr-. Nn!?rei!iisil5l2S-. V-r?^- onä klsziD-^deuea «!.-U-:.-- ii^-». ««^ ^t»^^xO^e»?»5ee«xke«eLe««eeeeS«es^ee«^^